SachsenReizgas-Verdacht: Polizei ermittelt nach Vorfall in Schule

Nach dem Vorfall an einer Dresdner Schule prüft die Polizei, ob Reizgas eingesetzt wurde. 20 Jugendliche kamen ins Krankenhaus. Es wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
Dresden (dpa/sn) - Nach dem Großeinsatz der Polizei in einer Dresdner Oberschule ermittelt die Polizei nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Es werde geprüft, ob Reizgas oder Reizstoffe in dem Schulgebäude versprüht wurden, teilte die Polizei mit. Am Montag hatte eine große Anzahl von Schülerinnen und Schülern über Husten, Kopfschmerzen, Schwindel und Reizungen der Atemwege geklagt.
Es wurde ein MANV-Alarm ausgelöst. Das Kürzel steht für einen Massenanfall von Verletzten. Das Schulgebäude wurde vollständig evakuiert, rund 440 Personen wurden ins Freie gebracht und untersucht. 20 Jugendliche mussten in Dresdner Krankenhäusern behandelt werden.