SachsenGroßeinsatz: Brand eines Wohnhauses in Dresden gelöscht

In der Nacht fängt ein Einfamilienhaus in Dresden Feuer - zwischenzeitlich brennt es lichterloh. Die Löscharbeiten sind seit dem Morgen abgeschlossen. Von dem Haus sei aber kaum etwas übrig.
Dresden (dpa/sn) - Der Brand eines Wohnhauses in Dresden ist gelöscht. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, wurde das Gebäude bei dem Brand komplett zerstört. Es "existiert nicht mehr", so der Sprecher. Die Löscharbeiten seien demnach in den frühen Morgenstunden beendet worden.
Seit der Nacht war die Feuerwehr in der Ortschaft Cossebaude, die zu Dresden gehört, mit einem Großaufgebot im Einsatz. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen wegen des Rauchs geschlossen zu halten. Die Warnung ist mittlerweile aufgehoben. Nach Angaben der Feuerwehr soll es zudem Probleme mit der Löschwasserversorgung gegeben haben.
Das Einfamilienhaus stand "vom Keller bis zum Dach" in Flammen, hieß es in einer Mitteilung. Zwei Bewohner konnten das Gebäude noch rechtzeitig verlassen. Weil die Flammen wegen starker Winde drohten, auf ein Nachbarhaus überzugreifen, mussten drei weitere Menschen von Einsatzkräften in Sicherheit gebracht werden. Der starke Funkenflug steckte zudem umliegende Bäume in Brand. Es habe sich um eine "gefährliche Situation" gehandelt, sagte der Feuerwehrsprecher.
Wassermangel – Feuerwehr muss sich zurückziehen
Nach den Schilderungen der Feuerwehr hatten die Einsatzkräfte zunächst nicht ausreichend Wasser an der Einsatzstelle. Die Löschtrupps mussten sich sogar zwischenzeitlich zurückziehen. Später seien dann mehrere Tanklöschfahrzeuge zum Einsatzort gependelt, um die Einsatzkräfte mit ausreichend Wasser zu versorgen.
Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Die Bewohner des brennenden Hauses seien zunächst bei Verwandten untergekommen, die Nachbarn wurden in einem Bus betreut.