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Sachsen-AnhaltStaatskanzleichef Robra kündigt Rückzug aus Politik an

16.09.2026, 14:13 Uhr
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Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewonnen, die CDU steckt im Umbruch - Rainer Robra verlässt nach mehr als 20 Jahren die Landespolitik.

Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts Staatskanzleichef Rainer Robra (CDU) zieht sich Anfang Oktober aus der Politik zurück. Er wird einer etwaigen geschäftsführenden Regierung unter Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) nicht mehr angehören, wie eine Regierungssprecherin der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Am 5. Oktober sei für Robra Schluss, sagte sie.

Wie die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtete, hatte Robra seinen Rückzug bereits in der jüngsten Kabinettssitzung verkündet. Der 74-Jährige ist seit dem Jahr 2002 Chef der Staatskanzlei und seit 2016 parallel zudem Kulturminister. Obendrein hat sich der Jurist stets für Reformen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk eingesetzt.

Bei der Landtagswahl am 6. September hatte die CDU um Ministerpräsident Sven Schulze eine deutliche Wahlniederlage erlitten. Am 6. Oktober könnte der neue Landtag zusammentreten. Danach wäre die aktuelle Landesregierung nur noch geschäftsführend im Amt, wenn nicht direkt ein neuer Regierungschef gewählt werden sollte.

Die AfD hat die Wahl deutlich gewonnen, Vertreter der Partei führen aktuell Gespräche mit dem BSW über eine mögliche Kooperation. Ob und wann es dazu kommen könnte, ist offen.

Quelle: dpa

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