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Niedersachsen & BremenLange Schlangen und Hilfe vom Schlüsseldienst

13.09.2026, 20:26 Uhr
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Zwei Wahllokale in Hannover können erst mit Hilfe eines Schlüsseldienstes geöffnet werden. Auf die langen Schlangen vor den Wahllokalen reagiert die Landeshauptstadt schnell.

Hannover (dpa/lni) - Lange Schlangen vor Wahllokalen haben am Wahltag in Hannover für Wartezeiten gesorgt. Die Stadt reagierte nach Angaben von Wahlleiter Sascha Kusz mit zusätzlichen Wahlkabinen, um die Situation zu entspannen.

Grund für die längeren Wartezeiten seien vor allem die umfangreichen Stimmzettel gewesen. Bei der Kommunalwahl mussten die Wählerinnen und Wähler fünf Stimmzettel ausfüllen, die mit zahlreichen Namen entsprechend groß ausfielen. "Wenn man sich da nicht vorher mit vertraut gemacht hat, sondern erst in der Wahlkabine, dann kann das schon gerne mal dauern", sagte Kusz am Wahlabend im Rathaus.

Die Wahllokale seien deshalb grundsätzlich mit drei oder vier Wahlkabinen ausgestattet worden - üblicherweise waren es bei vorherigen Wahlen meist zwei bis drei Kabinen gewesen. Nachdem die Wahlleitung Hinweise auf lange Schlangen erhalten habe, seien zudem Fahrzeuge mit weiteren Wahlkabinen zu einzelnen Wahllokalen geschickt worden.

Teilweise sei die Zahl auf bis zu fünf Kabinen erhöht worden. Ganz vermeiden ließen sich Warteschlangen bei einer Kommunalwahl dieser Art jedoch nicht, sagte Kusz. Alle Wahlberechtigten, die bis 18.00 Uhr in der Schlange vor einem Wahllokal gestanden hätten, hätten aber noch ihre Stimme abgeben können.

Schlüsseldienst muss zwei Gebäude öffnen

Eine kleine Panne hatte es am Morgen vor Beginn der Wahl gegeben. Zwei städtische Gebäude, in denen Wahllokale eingerichtet waren, mussten vom Schlüsseldienst geöffnet werden, weil der reguläre Aufschließdienst nicht rechtzeitig vor Ort gewesen war.

Die Wahllokale hätten dennoch alle pünktlich um 8.00 Uhr öffnen können. Ansonsten sei der Wahltag in Hannover "durch die Bank weg ziemlich unspektakulär" verlaufen, sagte Kusz. Die Wahlbeteiligung in der Stadt lag bei der letzten Abfrage um 17.00 Uhr bei knapp 61 Prozent und damit nach Angaben des Wahlleiters auf einem für Kommunalwahlen sehr hohen Niveau.

Quelle: dpa

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