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Hamburg & Schleswig-HolsteinMann soll mit Machete Nachbarn in Lübeck bedroht haben

01.10.2026, 10:37 Uhr
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Mit einer Machete sorgte ein 67-Jähriger laut Polizei für Angst in einem Mehrfamilienhaus in Lübeck. Schließlich brechen die Beamten seine Wohnungstür auf.

Lübeck (dpa/lno) - Ein 67-Jähriger soll im Lübecker Stadtteil Kücknitz seine Nachbarn mit einer Machete bedroht haben. Laut Polizei alarmierten Anwohner am Mittwochabend die Beamten, weil ein bewaffneter Mann in einem Mehrfamilienhaus mehrere Bewohner einschüchterte. Kurz darauf traf die Polizei mit mehreren Streifenwagen ein.

Wohnungstür wurde gewaltsam geöffnet

Nach bisherigen Ermittlungen geriet der Mann zuvor mit anderen Bewohnern des Hauses in einen Streit. Schließlich sei er mit einer Machete in der Hand auf den Laubengang getreten und habe damit gedroht, die Waffe gegen seine Nachbarn einzusetzen. Eine konkrete Gefahr soll dabei laut Polizei jedoch nicht bestanden haben.

Als die Beamten ankamen, zog sich der Lübecker in seine Wohnung zurück und wollte zunächst nicht kooperieren. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich weitere Menschen in der Wohnung befanden, wurde die Tür den Angaben nach gewaltsam geöffnet. Dabei verletzte sich eine Polizistin leicht. Sie kam in eine Klinik.

Polizei nimmt psychischen Ausnahmezustand an

Die Polizei traf den 67-Jährigen allein in der Wohnung an und nahm ihn ohne Widerstand fest. Die Beamten stellten zudem eine Machete sicher. Nach derzeitigem Stand befand sich der Mann nach Angaben der Polizei in einem psychischen Ausnahmezustand. Er kam zur weiteren Begutachtung in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung.

Quelle: dpa

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