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Berlin & BrandenburgParteien im Endspurt - Wahlkampf geht in die letzte Runde

13.09.2026, 04:03 Uhr
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(Foto: Christoph Soeder/dpa)

Debatten über Sicherheitspolitik, Klimaschutz oder das Tempelhofer Feld: Vor der Wahl werben die Parteien in Berlin noch einmal um Stimmen - manchmal mit prominenter Unterstützung.

Berlin (dpa/bb) - In Berlin rückt die Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September immer näher. Für die Parteien bedeutet das: Im Wahlkampfendspurt bleibt nur noch eine Woche, die Wählerinnen und Wähler von sich zu überzeugen. In den Tagen vor der Wahl gibt es noch eine ganze Reihe von Wahlkampfveranstaltungen. Eine Auswahl:

Montag: Die Berliner SPD holt sich dafür Verstärkung aus der Bundesregierung. Verteidigungsminister Boris Pistorius trifft sich am Montagnachmittag mit Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey, die im Neuköllner Stadtteil Rudow für die Wahl zum Abgeordnetenhaus antritt.

Bei der gemeinsamen Wahlkampfveranstaltung mit ihrem Parteifreund Pistorius soll es um Themen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik gehen. Am späten Nachmittag will Pistorius mit SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach den Resilience Technology Campus im Süden Berlins besuchen. Dort geht es um ähnliche Themen, vor allem um sicherheitsrelevante Technologien.

Dienstag: Die Linke macht am Nachmittag Wahlkampf mit gestandenen, langjährigen Politikern unter dem Motto "Silberlocken für Elif". Angekündigt zu der Kundgebung mit Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp in Berlin-Marzahn haben sich die beiden Linke-Bundestagsabgeordneten Gregor Gysi und Dietmar Bartsch sowie die frühere Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau.

Ebenfalls am Nachmittag lädt der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller ein zu einer Diskussion in Berlin-Tiergarten mit den Spitzenkandidaten von CDU und Grünen, Stefan Evers und Bettina Jarasch. Es geht um eines der umstrittensten Themen im Wahlkampf: die Zukunft des Tempelhofer Feldes. Soll es eine Randbebauung geben oder nicht?

Mittwoch: Die Berliner FDP hat den Bundesvorsitzenden der Partei, Wolfgang Kubicki, eingeladen. Er kommt zum "Auftakt für den Schlussspurt" nach Berlin-Zehlendorf und trifft dort den Berliner FDP-Spitzenkandidaten Christoph Meyer, der die Liberalen zurück ins Landesparlament führen will.

Die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten haben am Abend noch einmal Gelegenheit, ihre Positionen einem größeren Publikum zu präsentieren. Sie sind zu Gast bei der "Wahlarena" des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Der Sender zeigt die 90-minütige Diskussionsrunde direkt im Anschluss an die "Tagesschau". Dabei stellen sich dem RBB zufolge Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten der Parteien, die realistische Chancen haben, ins Abgeordnetenhaus einzuziehen, den Fragen von Berlinerinnen und Berlinern.

Donnerstag: CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers trifft sich am späten Nachmittag mit Bundeskanzler Friedrich Merz in der CDU-Parteizentrale. Bei der Veranstaltung zum gemeinsamen Wahlkampf-Schlussspurt im Konrad-Adenauer-Haus geht es um das Thema "Extremisten von der Macht fernhalten." Merz und Evers wollen deutlich machen, wofür die CDU werbe: für eine Politik der Mitte, für Sicherheit, wirtschaftliche Stärke und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Am Abend lädt der "Tagesspiegel" zu einer Diskussionsrunde mit Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten für die Wahl ins Deutsche Theater ein. Sie diskutieren unter anderem über Themen wie Verkehr, Wohnen, Sicherheit und Sauberkeit.

Freitag: Für den Nachmittag machen die Grünen-Fraktionsvorsitzenden Bettina Jarasch und Werner Graf, die sich die Spitzenkandidatur teilen, Wahlkampf mit der Grünen-Bundestagsabgeordneten Ricarda Lang. Die Veranstaltung am Mauerpark im Bezirk Mitte steht unter dem Motto "Gegen Hitze und Hetze".

Am späten Nachmittag plant das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) seinen Wahlkampfabschluss auf dem Berliner Alexanderplatz. Zu der Veranstaltung an der Weltzeituhr sind unter anderem Parteigründerin Sahra Wagenknecht, der Parteivorsitzende Fabio De Masi und die Berliner Spitzenkandidaten Alexander King und Michael Lüders angekündigt.

Sonntag: In Berlin wird am 20. September ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Zurzeit regiert in der Hauptstadt ein Bündnis aus CDU und SPD. Auch Grüne, Linke und AfD sind im Abgeordnetenhaus vertreten.

Quelle: dpa

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