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Berlin & BrandenburgInternetangebot weiter eingeschränkt wegen Sicherheitslücke

22.10.2026, 07:17 Uhr
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Wegen einer Warnung nehmen viele Einrichtungen in Berlin und Brandenburg ihre Internetseiten vom Netz. Wie sind die Folgen?

Berlin/Potsdam (dpa/bb) - Infolge einer weltweiten Sicherheitslücke gibt es weiterhin Einschränkungen bei Internetseiten mehrerer Einrichtungen in Berlin und Brandenburg. So ist weder die Internetwache der Polizei in Berlin noch der Brandenburger Polizei erreichbar. Über die Seiten kann man normalerweise beispielsweise eine Anzeige erstatten.

Auch beim offiziellen Hauptstadt-Portal berlin.de sowie die Seiten einiger Kommunen in Brandenburg gibt es Einschränkungen. Ebenso sind einige Krankenhäuser in der Region und Universitäten nur eingeschränkt erreichbar. Die S-Bahn Berlin teilte dagegen in der Nacht mit, ihre Internetseiten stünden wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Was ist passiert?

Die Einrichtungen hatten am Mittwoch vorsorglich ihr Angebot vom Netz genommen. Hintergrund ist eine neu entdeckte, schwerwiegende Sicherheitslücke, die weltweit das Fundament zahlreicher Webseiten und Onlinedienste ins Wanken bringt. Kriminelle könnten die Schwachstellen ausnutzen, lautet die Warnung.

Betroffen ist die weit verbreitete Programmiersprache PHP, auf der ein Großteil des gesamten Internets basiert - von einfachen Blogs über große Nachrichtenportale bis hin zu komplexen Onlineshops und Content-Management-Systemen wie WordPress.

Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gab eine offizielle Cybersicherheitswarnung heraus. Es müssten rasch Sicherheitsupdates installiert werden, hieß es. Von den Schwachstellen gehe ein großes Bedrohungspotenzial aus.

Quelle: dpa

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