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Baden-WürttembergEchtes Leben statt Konsole: Besondere Erfahrung für Makengo

06.11.2026, 07:04 Uhr
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Freiburgs Jordy Makengo erlebt in Trabzon einen speziellen Abend. Nach dem Duell mit Superstar Mohamed Salah strahlt er. Trainer Julian Schuster spricht vor dem Spiel gegen Union ein großes Lob aus.

Trabzon (dpa/lsw) - Jordy Makengo dürfte den Trip an die Schwarzmeerküste in besonders guter Erinnerung behalten. "Unglaublich", sagte der Verteidiger nach dem 1:0 (1:0)-Sieg des SC Freiburg über sein Privatduell mit Trabzonspors Superstar Mohamed Salah. Mit dem 34-Jährigen habe er als passionierter Zocker immer auf der Konsole gespielt, berichtete Makengo. "Jetzt spiele ich gegen ihn im echten Leben. Das ist unfassbar und freut mich sehr."

Makengo nahm beim wichtigen Erfolg der Freiburger in der Conference League am Donnerstagabend eine Schlüsselrolle ein. Immer wieder bekam er es auf der Außenbahn mit Salah, dem einstigen Star des FC Liverpool, zu tun. Zwei gute Chancen des Ägypters konnten Makengo, seit neuestem kongolesischer Nationalspieler, und seine Kollegen zwar nicht verhindern. In Summe grenzten sie die Räume des Altstars aber gut ein. Defensiv sei das von seinem Team bislang die beste Saisonleistung gewesen, lobte SC-Trainer Julian Schuster.

Matanovic feiert typisches "Kübi-Tor"

Der dritte Pflichtspiel-Sieg in Serie brachte nicht nur drei wichtige Punkte im Rennen um die K.o.-Phase im Europapokal. Er dürfte den Freiburgern auch Auftrieb für die anstehende Aufgabe in der Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Union Berlin am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) geben. "Dranbleiben" müsse man jetzt, forderte der 25-jährige Makengo nach dem Kraftakt in der Türkei.

Lob gab's in Trabzon auch für Matchwinner Lukas Kübler. In der 14. Minute hatte er nach einem Kopfball von Igor Matanovic aus wenigen Metern abgestaubt und so für die Entscheidung gesorgt. "Wenn du mich fragst, wie ein Kübi-Tor aussieht, zeige ich dir genau das", sagte Matanovic schmunzelnd. "Er steht oft einfach goldrichtig." Er freue sich "riesig" für Kübler, so der Stürmer.

Die Partie habe Kraft gekostet, räumte Matanovic ein. Er sei den Rhythmus ja aber gewohnt und daher für Sonntag wieder bereit, erklärte der 23-Jährige.

Quelle: dpa

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