Politik

Weißes Haus sperrt Medien ausTrump: Würde mich "wahrscheinlich" an Richterspruch zu CNN halten

22.09.2026, 22:07 Uhr
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"Trump TV" soll täglich nonstop laufen. (Foto: picture alliance / NurPhoto)

In den USA sind haben mehrere Medien derzeit keinen Zugang zum Weißen Haus, ihre Berichterstattung war dem Präsidenten zu kritisch. Trump geht selbst von einer Niederlage vor Gericht aus - der zuständige Richter sei nämlich unfair.

US-Präsident Donald Trump hat im Falle einer Niederlage im Rechtsstreit mit dem Sender CNN und anderen Medien über ein Zugangsverbot zum Weißen Haus ein Einlenken in Aussicht gestellt. "Wahrscheinlich" werde er den verbannten Medien CNN, MS NOW und "Politico" in einem solchen Fall wieder Zutritt zu seinem Amtssitz gewähren, sagte Trump auf eine Reporterfrage am Rande der UN-Generalversammlung in New York.

Trump säte derweil erneut Zweifel an der Integrität des zuständigen Richters und bezeichnete ihn als "unfair". Bereits am Vortag hatte Trump eingeräumt, dass der Richter wahrscheinlich gegen die Regierung entscheiden werde.

Am Freitag hatte Trump angekündigt, den drei Medienhäusern CNN, MS NOW und "Politico" mit sofortiger Wirkung die Zugangsberechtigung zum Weißen Haus zu entziehen. Der US-Präsident warf ihnen vor, Falschnachrichten zu verbreiten. Kritiker sehen darin einen Einschüchterungsversuch und einen Angriff auf die Pressefreiheit. Die drei Medienhäuser klagen gegen ihre Verbannung.

Als Reaktion auf den Ausschluss schränkten andere große US-Sender die tägliche Begleitung des Präsidenten auf seinen Terminen ein. Führende Printmedien wie die "New York Times" oder die "Washington Post" fuhren am Montag aus Protest zudem ihre Foto-Berichterstattung zurück.

Am Montagabend ging das Weiße Haus mit einem eigenen Online-Kanal auf Sendung: Der Stream namens "Trump TV" zeigte zunächst Reden des Präsidenten sowie Übungen der US-Streitkräfte und soll den Angaben zufolge täglich nonstop laufen. 

Quelle: ntv.de, dsc/dpa

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