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Xi beendet Besuch bei TrumpChina und USA richten Hotline für KI-Vorfälle ein

26.09.2026, 13:12 Uhr
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US-Präsident Trump zog eine positive Bilanz nach dem Treffen mit Chinas Machthaber Xi. (Foto: REUTERS)

Für Donald Trump soll bei der Entwicklung von KI "alles genau so bleiben, wie es ist" - außer vielleicht, dass KI in Zukunft Superintelligenz heißt. Beim dreitägigen Staatsbesuchs des chinesischen Staatschefs Xi einigt man sich dennoch auf eine Vorsichtsmaßnahme - und noch weitere kleinere Deals.

China und die USA haben sich auf einen gegenseitigen Abbau von Zöllen im Umfang von 30 Milliarden Dollar sowie die Aufnahme eines Dialogs über künstliche Intelligenz (KI) verständigt. Wie das chinesische Außenministerium mitteilte, ist dies Teil einer aus acht Punkten bestehenden Vereinbarung, die während des Besuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in den USA erzielt wurde.

Im Bereich der künstlichen Intelligenz einigten sich beide Seiten dem Ministerium zufolge auf die Einrichtung eines Dialogs, um die Risiken und Vorteile der Technologie zu erörtern. Die nächste Gesprächsrunde sei für November geplant. Zudem soll ein Kommunikationskanal für KI-bezogene Vorfälle - eine Art Rotes Telefon - eingerichtet werden.

Die beiden Länder reagierten damit auf internationale Forderungen nach einem engeren Austausch. Unter anderem UN-Generalsekretär António Guterres hatte die USA und China zu einem Dialog über die Zukunft der Technologie aufgerufen. Er verwies dabei auf Kommunikationskanäle zwischen Washington und Moskau während des Kalten Krieges, die als Rotes Telefon bekannt wurden.

In der Erklärung den Weißen Hauses hieß es, beide Seiten würden den Begriff "Superintelligenz" anstelle von künstlicher Intelligenz nutzen. US-Präsident Donald Trump hatte schon am Dienstag bei der UN-Generaldebatte von "Superintelligenz" gesprochen. "Superintelligenz" klinge "viel besser" und sei angesichts der großen Chancen durch die Technologie "viel passender", sagte Trump. Zugleich wandte er sich gegen internationale Regeln zur Kontrolle der Technologie.

Vor dem Treffen hatte der US-Präsident erklärt, KI werde "ein großes Diskussionsthema sein, aber ich möchte, dass alles genau so bleibt, wie es ist". Das sei auch die Position Pekings, fügte er hinzu. Chinas Präsident Xi hatte hingegen gesagt, die USA und China hätten "die Verantwortung, KI zum Wohle der Allgemeinheit zu entwickeln und zu verwalten und dafür zu sorgen, dass ihre Entwicklung stets unter menschlicher Kontrolle bleibt".

"Das werden wir sehr gut hinbekommen"

Der dreitägige Gipfel der Staats- und Regierungschefs der beiden größten Volkswirtschaften der Welt war eher von persönlicher Diplomatie als von großen öffentlichen Durchbrüchen geprägt. Xi ist inzwischen wieder in Peking gelandet, wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet. Zuvor hatten sich die USA und China darauf geeinigt, einen bis zum 10. November befristeten Handelsfrieden um zwei Monate zu verlängern, um mehr Zeit für die Ausarbeitung eines umfassenderen Handelsabkommens zu haben. Dies hatte US-Finanzminister Scott Bessent bereits am Mittwoch angekündigt.

Darüber hinaus sagten sich die beiden Staatsoberhäupter gegenseitige Unterstützung bei der Ausrichtung des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) und des G20-Gipfels zu. Trump und Xi bestätigten, sich beim Apec-Gipfel im chinesischen Shenzen im November sowie beim G20-Gipfel im Dezember in Miami wiedertreffen zu wollen.

Das Weiße Haus teilte am Freitag außerdem mit, dass China bei dem Besuch zugestimmt habe, in den Jahren 2027 und 2028 mindestens zehn Millionen Tonnen Kohle aus den USA zu importieren. Zudem hätten sich beide Seiten auf bessere Zollbedingungen für "nicht-sensible" Waren geeinigt. Der Erklärung zufolge soll darüber hinaus ein US-Zoo zwei Pandas aus China bekommen.

Trump bewertete den dreitägigen Staatsbesuch seines chinesischen Amtskollegen als erfolgreich. Das Treffen sei "sehr positiv für beide Länder gewesen", sagte er vor Journalisten. Ihm zufolge kamen bei dem Treffen auch Berichte zur Sprache, nach denen China den Iran im Krieg mit den USA mit Geheimdienstinformationen versorge. Auf die Frage, ob er Fortschritte bei den Verhandlungen über eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus erwarte, antwortete Trump: "Das werden wir sehr gut hinbekommen."

Quelle: ntv.de, fzö/AFP/rts

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