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Eine Person vermisstWeimarer Polizei geht nach Wohnhaus-Explosion von Vorsatz aus

14.09.2026, 10:32 Uhr
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Im Norden Weimars sind am Sonntagabend zwei Detonationen zu hören. Ein Einfamilienhaus sowie ein angrenzendes Gebäude werden zerstört. Die Polizei hat Hinweise auf eine absichtliche Sprengung sowie Erkenntnisse zur Vorgehensweise des Täters.

Nach der Explosion eines Einfamilienhauses im thüringischen Weimar am Sonntag geht die Polizei von einer vorsätzlichen Tat aus. Wie die Polizei am Abend mitteilte, wird weiterhin ein Mann vermisst. Einsatzkräfte trugen demnach den Schutt am Explosionsort im Ortsteil Lützendorf ab, um nach ihm zu suchen.

Die Polizei geht dem aktuellen Ermittlungsstand zufolge von "vorsätzlich herbeigeführten Explosionen unter Zuhilfenahme von Gasflaschen" aus, die insgesamt zwei Gebäude zerstörten. Den Angaben zufolge ereigneten sich die Explosionen am Sonntagvormittag und lösten einen größeren Feuerwehr- und Rettungseinsatz aus.

"Die genauen Umstände zum Hergang werden aktuell durch die Spezialkräfte der Kriminalpolizei aufgeklärt", erklärte die Polizeiinspektion Weimar am Abend. Dem derzeitigen Kenntnisstand zufolge hätten zwei Detonationen unabhängig voneinander die beiden Gebäude am Explosionsort zerstört.

Medienberichten zufolge soll es sich bei dem vermissten Mann um den 61-jährigen Hausbewohner handeln. Der Polizeieinsatz dauerte am noch Abend an. Im Einsatz waren nach Angaben der Polizei knapp 50 Beamte, auch Kräfte von Landespolizei und Landeskriminalamt. 

Quelle: ntv.de, lar/AFP

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