Panorama

"In kritischem Zustand"Mutmaßlicher Angriff: Australische Abgeordnete hat offenbar nur noch ein Bein

20.10.2026, 07:36 Uhr
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Premierminister Anthony Albanese sagt nach dem Vorfall am Montag, es habe sich um "einen bewussten Angriff" gehandelt - "keinen Unfall". (Foto: AFP)

Die australische Politikerin Helen Haines wird vor ihrem Wahlkreisbüro von einem Geländewagen erfasst und schwer verletzt. Der Fahrer ist in Gewahrsam, das mögliche Motiv ist unklar. Haines setzte sich unter anderem für mehr Klimaschutz und die Korruptionsbekämpfung ein.

Die bei einem mutmaßlichen Angriff lebensgefährlich verletzte australische Abgeordnete Helen Haines hat Medienberichten zufolge nur noch ein Bein. Das berichteten der Sender ABC und die Zeitung "Sydney Morning Herald".

Die 65-Jährige befinde sich weiter "in einem kritischen Zustand", sagte Premierminister Anthony Albanese im Fernsehen. Sie sei in der Nacht operiert worden und weiterhin im Krankenhaus. Er habe mit ihrem Mann Phil gesprochen. Die Gedanken "aller Australier" seien bei der Familie und den Freunden der parteilosen Abgeordneten, fügte er hinzu.

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Vor dem Büro der australischen Politikerin Helen Haines legen Menschen Blumen nieder. (Foto: AFP)

Nach dem Vorfall am Montag hatte Albanese gesagt, es habe sich um "einen bewussten Angriff" gehandelt - "keinen Unfall". Die Politikerin wurde vor ihrem Wahlkreisbüro im Bundesstaat Victoria von einem Geländewagen erfasst und mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus in Melbourne gebracht. Der Polizei zufolge soll ein 43-jähriger Mann Haines mit einem weißen Toyota gerammt haben. Passanten hätten den Fahrer überwältigt, der anschließend von der Polizei festgenommen wurde. Demnach wurde im Auto des Mannes ein Messer gefunden.

Am Dienstag befand sich der Mann weiter in Gewahrsam. Die Ermittlungen dauerten an. Das mögliche Motiv ist unklar. Haines war 2019 ins australische Parlament eingezogen. Die frühere Krankenschwester setzte sich in der Folge unter anderem für mehr Klimaschutz und die Korruptionsbekämpfung ein.

Quelle: ntv.de, are/AFP/dpa

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