Panorama

Zwischenfall auf Eurowings-Flug"Massenanfall an Verletzten" zwingt Ferienjet zu Sonderlandung

19.10.2026, 13:50 Uhr
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Die Hintergründe des Zwischenfalls müssen laut einer Eurowings-Sprecherin noch untersucht werden. (Foto: picture alliance / SNS)

An Bord einer Eurowings-Maschine klagen plötzlich mehrere Passagiere über starkes Unwohlsein. Die Crew meldet dem Zielflughafen in Düsseldorf einen "Massenanfall von Verletzten" und fordert eine priorisierte Landung an. Rettungskräfte rücken mit einem Großaufgebot an.

Auf dem Weg von der griechischen Ferieninsel Rhodos nach Düsseldorf ist es Sonntagabend an Bord eines Eurowings-Flugzeugs zu einem medizinischen Zwischenfall gekommen. "Wir können bestätigen, dass es auf dem Eurowings-Flug EW9631 am 18. Oktober 2026 von Rhodos nach Düsseldorf bei mehreren Fluggästen zu starkem Unwohlsein gekommen ist", sagte eine Sprecherin der Fluggesellschaft gegenüber RTL/ntv.

Weil zunächst unklar war, wie viele Menschen betroffen waren, löste die Crew der Maschine am Zielflughafen einen sogenannten MANV-Alarm aus. Der steht für "Massenanfall von Verletzten" und soll gewährleisten, dass ausreichend Rettungskräfte vor Ort sind. Zudem wurde eine priorisierte Landung angefordert, um die betroffenen Personen schnellstmöglich behandeln lassen zu können.

Gegen 22 Uhr rückten mindestens zehn Rettungswagen und weitere Einsatzfahrzeuge zum Flugzeug aus. Die Feuerwehr Düsseldorf unterstützte die Flughafenfeuerwehr mit zusätzlichen Einsatzkräften. Drei Passagiere wurden vorsichtshalber in ein Krankenhaus gebracht, die anderen der insgesamt 212 Fluggäste konnten demnach wie geplant nach Hause fahren. Der reguläre Flughafenbetrieb wurde durch die Sonderlandung und den Einsatz offenbar nicht beeinträchtigt.

"Ursache wird untersucht"

Der Grund für das plötzliche Unwohlsein ist bislang noch ungeklärt. Doch es steht der Verdacht auf einen möglichen Ausbruch des Norovirus im Raum. Das müsse aber noch überprüft werden, sagte die Eurowings-Sprecherin. "Die Ursache für die Beschwerden ist derzeit noch unklar und wird untersucht."

Die Bundespolizei machte auf Anfrage von RTL/ntv keine Angaben zu dem Vorfall und verwies auf die Pressestelle des Düsseldorfer Flughafens. Dessen offizielle Stellungnahme steht noch aus.

Quelle: ntv.de, apr

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