Angriff an High SchoolJugendlicher erschießt mehrere Schüler auf den Philippinen

Auf der philippinischen Insel Mindanao fallen Schüsse an einer Schule. Mindestens drei Schüler sind tot - unter ihnen ist auch der jugendliche Angreifer. Ein ähnlicher Vorfall in dem Inselstaat liegt nur wenige Monate zurück.
Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in der philippinischen Provinz South Cotabato sind mindestens drei Schüler getötet worden. Mehrere weitere Schüler seien zum Teil schwer verletzt worden, teilte das Sozialministerium (DSWD) mit. Unter den Toten ist demnach auch der jugendliche Angreifer, der sich selbst das Leben nahm. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Polizei sicherte den Tatort und leitete Ermittlungen ein. Zum Motiv des Täters gibt es bislang keine Angaben.
Der Vorfall ereignete sich an der Banga National High School in der Gemeinde Banga auf der Insel Mindanao. Die Behörden haben den Unterricht in der gesamten Gemeinde ausgesetzt. Das Bildungsministerium DepEd erklärte, man koordiniere mit den örtlichen Behörden und der Polizei, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären.
Das DSWD teilte mit, Sozialarbeiter seien vor Ort und leisteten den betroffenen Kindern und Familien psychologische Erste Hilfe sowie psychosoziale Unterstützung. Auch das Bildungsministerium kündigte entsprechende Hilfen für Schüler, Lehrer und Schulpersonal an. Weitere Einzelheiten zu dem Angriff sind bislang unklar. Das Bildungsministerium rief dazu auf, keine unbestätigten Informationen zu verbreiten, während die Behörden ermittelten.
Erst im Juni waren bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in dem Inselstaat drei Schüler getötet und etwa 20 weitere verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich in Tacloban City im Osten des Landes. Zwei Verdächtige, 14 und 15 Jahre alt, waren damals festgenommen worden. Damals hieß es, es gebe Hinweise, dass die beiden Jugendlichen möglicherweise gemobbt worden seien.