Panorama

Ein Toter, ein SchwerverletzterGewaltverbrechen erschüttern Delmenhorst

26.09.2026, 18:15 Uhr
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Die Polizei geht bislang nicht davon aus, dass die beiden Gewalttaten miteinander in Verbindung stehen.

In derselben Nacht kommt es in Delmenhorst zu zwei Angriffen mit Stichwaffen. Für einen 25-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät. Ein 13-Jähriger wird schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei tappt noch im Dunkeln.

Im niedersächsischen Delmenhorst sind in der Nacht ein junger Mann und ein Teenager schwer verletzt worden - einer davon tödlich. Der 25-Jährige erlag auf dem Weg ins Krankenhaus seinen Schnittverletzungen, teilte die Polizei mit. In beiden Fällen wurden Ermittlungen eingeleitet.

Der Polizei wurde den Angaben zufolge am Freitagabend gegen 23.45 Uhr ein Verletzter in der Innenstadt gemeldet. Der Mann sei zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Weg ins Krankenhaus gewesen, die Ärzte hätten aber nur noch den Tod des Mannes feststellen können. Die Tat könnte sich laut Polizei in einem Park zugetragen haben, den sogenannten Graftanlagen. Es wurden Ermittlungen hinsichtlich eines Tötungsdelikts aufgenommen.

Die Polizei teilte außerdem mit, dass in der Nacht gegen 02.47 Uhr ein Notruf über einen Verletzten am Wollepark eingegangen sei. Es handelte sich demnach um einen 13-Jährigen aus Oldenburg. Dieser erlitt ebenfalls Schnittverletzungen und wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Es werde in alle Richtungen ermittelt, erklärten die Beamten. Dazu wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt. Von einem "Tatzusammenhang" zwischen beiden Fällen sei nicht auszugehen. Noch am Nachmittag war die Polizei "mit einer größeren Anzahl von Kräften" im Einsatz. "Eine erkennbare Beeinträchtigung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Delmenhorst ist nicht gegeben", hieß es aber.

Quelle: ntv.de, fzö/AFP

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