Drei Filme mit MilliardenumsatzUniversal durchbricht dank "Die Odyssee" Einspiel-Schallmauer

2026 ist für Universal im Kino bisher ein absolutes Topjahr. Bereits jetzt spielt das Filmstudio mehr als fünf Milliarden US-Dollar ein. Besonderen Beitrag leistet Christopher Nolans "The Odyssee". Für eine Riesenüberraschung sorgte allerdings kein Blockbuster.
Das Filmstudio Universal hat 2026 weltweit bereits mehr als fünf Milliarden US-Dollar an den Kinokassen eingespielt. Damit ist das Studio laut "Variety" das erste, das diese Marke in diesem Jahr erreicht hat.
Insgesamt kommen die von Universal vertriebenen Filme bislang auf rund 1,788 Milliarden Dollar in Nordamerika und 3,218 Milliarden Dollar auf den internationalen Märkten. Es ist erst das dritte Mal in der Geschichte des Studios, dass innerhalb eines Kalenderjahres mehr als fünf Milliarden Dollar umgesetzt wurden. Zuvor war das Universal 2015 und 2017 gelungen.
Einen entscheidenden Anteil am Ergebnis hat Christopher Nolans "Die Odyssee". Das Epos mit Matt Damon als Odysseus spielte weltweit rund 1,7 Milliarden Dollar ein und ist damit der erfolgreichste Film in der Geschichte von Universal.
Auch "The Super Mario Galaxy Movie" und "Michael" überschritten die Milliardenmarke. Damit stammen drei der bislang nur fünf Filme, die 2026 weltweit mehr als eine Milliarde Dollar eingespielt haben, aus dem Universal-Vertrieb. Die weiteren Titel sind "Spider-Man: Brand New Day" und "Toy Story 5".
Neben den großen Blockbustern sorgten weitere Filme für hohe Einnahmen. "Minions & Monsters" kommt bislang auf rund 523 Millionen Dollar weltweit. Der Thriller "Obsession" entwickelte sich derweil zum Überraschungserfolg: Bei einem Produktionsbudget von weniger als einer Million Dollar spielte der Film rund 519 Millionen Dollar ein. Damit ist er der erfolgreichste Film von Focus Features und zugleich der bislang erfolgreichste Titel von Blumhouse Atomic Monster.
Universal hat damit allerdings noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Bis Jahresende stehen unter anderem "Other Mommy", "Sense & Sensibility", "Focker-In-Law", "Violent Night 2" und Robert Eggers' "Werwulf" auf dem Programm.