Der Tag
24. August 2026
imageHeute mit Hedviga Nyarsik und Heidi Ulrich
Zum Archiv
22:25 Uhr

Das war Montag, der 24. August 2026

Liebe Leserinnen und Leser, 

am Abend kündigen die USA neue Sanktionen an, die den Iran wirtschaftlich weiter isolieren sollen. Washington nennt jedoch kaum Einzelheiten und viele Fragen bleiben offen. Das Wirtschaftsministerium in Teheran reagiert darauf, indem es den USA eine "neue Niederlage" voraussagt. Die Regierung sei auf dieses Szenario vorbereitet gewesen und verfüge "über einen Zweijahresplan, um diese Ereignisse zu bewältigen", heißt es aus Teheran. Wichtig waren heute auch diese Themen:

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend!

Das war Montag, der 24. August 2026
22:14 Uhr

Berichte: Baerbock wird Professorin

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Anfang September endet Baerbocks einjähriges Amt als Präsidentin der UN-Generalversammlung. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Der Ort bleibt, der Job ändert sich: Die frühere deutsche Außenministerin und scheidende Präsidentin der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock, wird anscheinend im Herbst Professorin an der Columbia University in New York. Das berichten die Deutsche Presse-Agentur und "Table Media" unter Berufung auf Grünen-Kreise. Demnach wird Baerbock Vorlesungen halten, die sich unter anderem mit Fragen der internationalen politischen Führung befassen. Die Lehrtätigkeit soll auf drei Jahre angelegt sein. Es sei keine klassische Forschungsprofessur, sondern eine praxisorientierte Professur, heißt es.

Berichte: Baerbock wird Professorin
21:38 Uhr

USA streichen Syrien und Al-Nusrah-Front von Terrorlisten

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Trump empfing al-Scharaa letzten Herbst im Weißen Haus. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Die USA streichen Syrien von ihrer Liste der "staatlichen Unterstützer des Terrorismus". Der Schritt werde "dazu beitragen, zusätzliche Investitionen in Syrien zu fördern, um die politische und wirtschaftliche Stabilität zu unterstützen", sagt Finanzminister Scott Bessent. Damit lockern die USA nach dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad Ende 2024 weiter ihre Sanktionen. US-Präsident Donald Trump und der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa unterhalten trotz Kritik aus Israel enge Beziehungen. Im Bürgerkrieg hatte al-Scharaa die islamistische Rebellengruppe HTS angeführt, die aus der Al-Nusra-Front, einem Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida, hervorgegangen war. Das US-Außenministerium hob nun auch die ebenfalls mit Sanktionen einhergehende Einstufung der Al-Nusrah-Front und der HTS als globale Terrororganisation auf

Die USA hatten Syrien erstmals 1979 auf ihre Schwarze Liste gesetzt, auf der derzeit noch Kuba, Nordkorea und der Iran stehen. Dadurch ist unter anderem die US-Auslandshilfe stark eingeschränkt, Rüstungsexporte und -verkäufe sind verboten, es gelten Exportkontrollen für Güter, die für zivile, aber auch militärische Zwecke genutzt werden können.

USA streichen Syrien und Al-Nusrah-Front von Terrorlisten
21:03 Uhr

Schülerin in Bangladesch verbrannt: Nach Berufung bleiben 2 von 16 Todesurteilen 

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Der Fall sorgte 2019 in ganz Bangladesch für Entsetzen. In Dhaka gab es tagelang Proteste. (Foto: picture alliance / NurPhoto)

Die 19-jährige Nusrat Jahan Rafi wurde auf dem Schuldach gefesselt, mit Kerosin übergossen und in Brand gesteckt: Sieben Jahre nach der Ermordung der Koran-Schülerin in Bangladesch bestätigt ein Berufungsgericht die Todesstrafe gegen den damaligen Schulleiter und einen weiteren Drahtzieher des Mordes.  

2019 hatte ein Gericht insgesamt 16 Angeklagte zum Tode verurteilt. Das Berufungsgericht sprach nun zehn von ihnen frei und wandelte vier Todesurteile in lebenslange Haftstrafen um. Diese vier Angeklagten hätten die 19-Jährige gefesselt und mit Kerosin übergossen, "um sicherzustellen, dass sie stirbt", sagt der Staatsanwalt. Die junge Frau hatte dem Leiter ihrer Koran-Schule sexuelle Belästigung vorgeworfen und ihn bei der Polizei angezeigt. Wenige Tage später wurde sie auf das Dach der Schule gelockt und angezündet weil sie sich weigerte, die Anzeige zurückzuziehen. Sie starb vier Tage danach im Krankenhaus.

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Gerechtigkeit, forderten diese Demonstranten nach der Tat. (Foto: picture alliance / NurPhoto)
Schülerin in Bangladesch verbrannt: Nach Berufung bleiben 2 von 16 Todesurteilen 
20:32 Uhr

Polizisten jagen Dieb von Millionen-Jacht vor Mallorca

Ein 52‑Jähriger soll vor Mallorca eine Millionen‑Jacht gestohlen haben - und liefert sich anschließend mit der spanischen Guarda Civil eine Verfolgungsjagd über das Meer. Trotz mehrfacher Aufforderungen stoppt er die Motoren nicht und fährt riskante Manöver. Erst nach einer halben Stunde gibt der mutmaßliche Dieb auf. Gegen ihn wird unter anderem wegen Diebstahls ermittelt.

Polizisten jagen Dieb von Millionen-Jacht vor Mallorca
20:15 Uhr

USA weiten Sanktionen gegen Teheran aus, um "jede wirtschaftliche Lebensader zu durchtrennen"

Die US-Regierung kündigt an, ihre Sanktionen gegen den Iran auszuweiten. Demnach sollen weltweit Unternehmen und Länder bestraft werden, die Geschäftsbeziehungen zum Iran unterhalten. US-Finanzminister Bessent spricht von einer letzten Warnung an andere Staaten, ihre Verbindungen zu kappen. "Unser Ziel ist es, jede wirtschaftliche Lebensader zu durchtrennen, die dieses tyrannische Regime am Leben erhält, bis Teheran allein dasteht", so Bessent. Das Finanzministerium habe Maßnahmen gegen fünf Sektoren ergriffen, darunter Kryptowährungen, Technologie, Gold, Luftfahrt und Schifffahrt. Details zu den konkreten Maßnahmen nennt er allerdings nicht. Zudem seien fast 60 Unternehmen, Einzelpersonen und Schiffe mit Sanktionen belegt worden. Mehr dazu lesen Sie hier.

USA weiten Sanktionen gegen Teheran aus, um "jede wirtschaftliche Lebensader zu durchtrennen"
19:52 Uhr

Ärztin stürzt mit fixierter Bergsteigerin in die Tiefe

In der italienischen Gemeinde Cortina d'Ampezzo behandelt eine Ärztin eine verletzte Bergsteigerin. Sekunden später stürzen beide gemeinsam Dutzende Meter in die Tiefe. Die Bergsteigerin ist dabei wehrlos auf einer Trage fixiert. Videoaufnahmen zeigen den schweren Unfall. Als Vorwarnung: die Bilder sind nichts für schwache Nerven. Sowohl die Bergsteigerin als auch die Ärztin wurden ins Krankenhaus gebracht. Laut der Gesundheitsbehörde soll die Bergsteigerin durch den Vorfall zumindest keine weiteren Verletzungen erlitten haben. Die Ärztin habe die Klinik inzwischen ohne schwere Verletzungen verlassen können, heißt es.

Ärztin stürzt mit fixierter Bergsteigerin in die Tiefe
19:16 Uhr

Berüchtigter Tortenwerfer Noël Godin ist tot

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Der belgische Künstler Noël Godin ist im Alter von 80 Jahren gestorben. (Foto: picture alliance/dpa/AFP)

Seine Tortenwürfe auf Prominente sorgten über die Jahre immer wieder für Schlagzeilen und Diskussionen. Am Sonntag ist der belgische Künstler Noël Godin gestorben. Das bestätigt seine Lebensgefährtin der Nachrichtenagentur Belga. Godin wurde 80 Jahre alt.

Zu den Opfern seiner Tortenwürfe gehören Microsoft-Mitgründer Bill Gates, sowie Minister, Künstler und ein Erzbischof. Wie bei Belga zu lesen ist, bekam der französische Journalist Bernard-Henri Lévy in 30 Jahren sogar acht Mal eine Torte ab. Auch mit den Tortenangriffen auf Frankreichs ehemaligen Präsident Nicolas Sarkozy, Ryanair-Chef Michael O'Leary oder den Sänger Patrick Bruel steht Godin in Verbindung - auch wenn er nicht selbst warf, sondern Komplizen hatte, wie Belga schreibt. In Interview erklärte der Autor und Regisseur Autoritäten den Krieg und warf Prominenten vor, zu arrogant zu sein oder sich selbst zu ernst zu nehmen.

Berüchtigter Tortenwerfer Noël Godin ist tot
18:25 Uhr

Frankreich verbietet Handynutzung in Schulen

Handyverbote gibt es in Frankreich schon in der Grund- und Mittelstufe, ab dem neuen Schuljahr dürfen auch die Schülerinnen und Schüler an den Oberstufen ihr Mobiltelefon nicht mehr in der Schule nutzen. Präsident Macron hat ein Gesetz dazu in Kraft gesetzt. Es bleibt den Schulen freigestellt, ob die Schülerinnen und Schüler ihre Telefone lediglich in der Tasche lassen sollen oder ob sie sie zu Unterrichtsbeginn abgeben sollen. Allerdings sind die Gewerkschaften skeptisch, dass sich das schon zum Schulstart am 1. September überall umsetzen lässt.  

Ursprünglich hatte das Gesetz sehr viel strengere Regeln vorgesehen. Als erstes Land in Europa hatte Frankreich ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beschlossen. Der Verfassungsrat kippt das Gesetz aber, weil er einen "unverhältnismäßigen Eingriff" in die Meinungs- und Kommunikationsfreiheit der Betroffenen sah. Macron ließ das Gesetz deswegen überarbeiten - herausgekommen ist die abgeschwächte Version mit dem Handyverbot in der Schule.  

Frankreich verbietet Handynutzung in Schulen
17:51 Uhr

Bilder zeigen Einblick in neuen Amtssitz des Bundespräsidenten

Undichtes Dach, Risse in der Fassade, mangelnder Brandschutz: Schloss Bellevue muss dringend saniert werden. Der Bundespräsident zieht deshalb in ein Ausweichquartier am Spreebogen nahe dem Hauptbahnhof. Voraussichtlich Acht Jahre soll es dauern, bis die Arbeiten am Schloss Bellevue abgeschlossen sind. Somit wird Steinmeiers Nachfolgerin oder Nachfolger das höchste Amt in Deutschland im Ausweichquartier übernehmen. Für Kritik sorgen die Gesamtkosten, die etwa eine Milliarde Euro betragen sollen. Ein Architektenbüro vermittelt erste Eindrücke davon, wie es später aussehen soll.

Bilder zeigen Einblick in neuen Amtssitz des Bundespräsidenten
17:14 Uhr

Auto fährt rund einen Kilometer in Bochumer U-Bahntunnel

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Das Auto wird auf spezielle Rollwagen gehoben und aus dem Tunnel gezogen. Gut vier Stunden ist die Strecke gesperrt. (Foto: picture alliance/dpa/Justin Brosch)

Ein medizinischer Notfall war der Auslöser dafür, dass eine Autofahrerin in Bochum in einen U-Bahntunnel gefahren ist. Passiert ist das am Vormittag. Der Feuerwehr zufolge fuhr die 63-Jährige im Bereich des Ruhrstadions mit ihrem Auto in Fahrtrichtung Hauptbahnhof über die Gleise in den Tunnel. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sie einen internistischen Notfall erlitten und fuhr orientierungslos in den Schacht ein. Im Tunnelbereich habe die Frau mehrere hundert Meter zurückgelegt, dabei auch eine unterirdische Haltestelle passiert. Nach etwa einem Kilometer sei das Auto zum Stillstand gekommen. Ein Rettungsdienst versorgte die Autofahrerin und brachte sie ins Krankenhaus. Eine Straßenbahn musste evakuiert werden. Andere Menschen wurden nicht verletzt.  

Auto fährt rund einen Kilometer in Bochumer U-Bahntunnel
16:41 Uhr

Wohnung ist nach Rückkehr aus dem Urlaub voller Fledermäuse - sogar mit Nachwuchs

Checken Sie auch alles zuhause, bevor Sie in den Urlaub fahren? Sind die Fenster zu? Weder Regen noch Getier sollen hereinkommen. Im Fall einer Frau im bayerischen Günzburg waren es Fledermäuse, die sich während ihrer Abwesenheit in der Wohnung einnisteten - und dort sogar Nachwuchs auf die Welt brachten. Die Tiere waren offenbar durch ein gekipptes Fenster in die Wohnung gelangt, heißt es von der Polizei in Kempten. Als die Frau gestern nach einem längeren Urlaub in ihre Wohnung zurückkehrte, habe sie etwa 30 Fledermäuse in ihrer Wohnung entdeckt Darunter seien auch frisch geborene Fledermäuse gewesen. Der Polizei zufolge verständigte die Frau das Tierheim, das die Fledermäuse in einem Wandschrank ins Freie brachte.

Wohnung ist nach Rückkehr aus dem Urlaub voller Fledermäuse - sogar mit Nachwuchs
16:32 Uhr

Trump eskaliert Zollstreit mit Kanada

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass die USA ab Januar Zölle von 50 Prozent auf Automobile und Autoteile aus Kanada erheben werden. Dies ist die neueste Eskalation in einem Handelskonflikt, der am Wochenende nach gegenseitigen Maßnahmen entbrannt ist. "Am ersten Januar 2027 werden die Zölle auf alle Autos, Lkw - sowohl große als auch kleine -, Automobilteile und Stahl auf 50 Prozent erhöht", schrieb Trump auf Truth Social. Die US-Zölle auf kanadische Automobile liegen derzeit bei 25 Prozent, wobei es Nachlässe für den US-Wertschöpfungsanteil in den Fahrzeugen gibt, während die Stahlzölle bereits bei 50 Prozent liegen.

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Der Handelsstreit zwischen den USA und Kanada verschärft sich weiter. (Foto: Jonathan Hayward/The Canadian Pr)

Die Drohung erfolgte, nachdem der kanadische Premierminister Mark Carney erklärt hatte, seine Regierung werde auf eine Reihe von Trumps anderen Zöllen mit Abgaben auf US-Produkte antworten. Trump hatte diese neuen Zölle - die etwa fünf Prozent der kanadischen Exporte in die USA betreffen - am frühen Samstag in Kraft gesetzt, nachdem Last-Minute-Gespräche gescheitert waren. Diese und weitere Wirtschaftsmeldungen finden Sie im "Börsen"-Tag.

Trump eskaliert Zollstreit mit Kanada
15:59 Uhr

Trump droht mit Irans Kollaps

Eskaliert der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran noch weiter? US-Präsident Trump schreibt auf seinem Netzwerk Truth Social: "Der Iran bricht vollständig zusammen!!!" Ein paar Tage zuvor drohte er mit einem "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran. Um 19 Uhr unserer Zeit will US-Finanzminister Bessent sagen, was konkret geplant ist. Bessent sprach in einem Gastbeitrag für die britische Zeitung "Financial Times" bereits von einem "wirtschaftlichen D-Day" gegen den Iran. Damit spielte er auf die Landung der Alliierten in der Normandie im Juni 1944 an. Jedes Land, das Teheran weiter unterstütze, werde weltweit geächtet, warnte er. Die Führung im Iran drohte wiederum allen Ländern mit "Konsequenzen", die sich dem Vorgehen der USA gegen Teheran anschließen.  

Trump droht mit Irans Kollaps
15:31 Uhr

Bremsen versagen - Augenzeuge filmt qualmenden Kampfjet

Augenzeugen im indonesischen Makassar filmen ein Kampfflugzeug vom Typ Su-30 MK2, das brennend und rauchend auf einer Grasfläche des örtlichen Flughafens liegt. Die Maschine ist wohl zuvor von der Piste abgekommen. Nach Angaben der Luftwaffe war der Jet nach einer Generalüberholung zu einem Testflug gestartet. Bei den Bremsen soll es technische Probleme gegeben haben. Verletzt wurde niemand.

Bremsen versagen - Augenzeuge filmt qualmenden Kampfjet
15:13 Uhr

Weltmeere sind so warm wie nie seit Messungsbeginn

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Höhere Temperaturen können Ökosysteme stören. Hier zu sehen: Ein Pärchen Tomaten-Clownfische, die in einer Kolonie von Blasenanemonen in einer Höhle einer Riesenhirnkoralle leben. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

Forschende messen die höchste durchschnittliche Meerestemperatur seit Beginn der Messungen im Jahr 1979. Die tägliche globale durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur (SST) habe am Samstag 21,1 Grad betragen, erklärt der Klimawandeldienst des EU-Programms Copernicus. Damit sei der bisherige Rekord von 21,09 Grad vom März 2024 übertroffen worden. Dass der neue Höchststand im August gemessen wird, überrascht die Klimaforschenden. Denn in der Regel seien die globalen Meerestemperaturen im März und April nach dem südlichen Sommer am höchsten.  

Höhere Meerestemperaturen steigern laut Copernicus das Risiko extremer Wetterereignisse. Ein wärmerer Ozean gebe mehr Wärme und Feuchtigkeit an die Atmosphäre ab, was zu stärkeren Niederschlägen und einer möglichen Intensivierung von Stürmen führen könne. Zudem könne ein wärmerer Ozean Kohlendioxid aus der Atmosphäre weniger effizient binden. Die strategische Leiterin für Klima bei Copernicus, Samantha Burgess, spricht zudem von Hitzewellen im Meer: "Die Zahl der Tage mit marinen Hitzewellen hat sich weltweit seit Anfang der 1990er Jahre mehr als verdreifacht", sagt sie. Hier können Sie mehr darüber lesen.

Weltmeere sind so warm wie nie seit Messungsbeginn
14:41 Uhr

Berlins Regierender Bürgermeister von Schülerin-Frage zu Heiratsantrag überrascht 

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Nicht im Entferntesten um einen Ehevertrag, sondern um den Koalitionsvertrag ging es, als dieses Foto von Kai Wegner und Katharina Günther-Wünsch im Frühjahr 2023 aufgenommen wurde. (Foto: picture alliance / Jörg Carstensen)

Schlechtestes Schulfach, Lieblingsmusik, Lieblingsplatz in Berlin: In einem Interview mit der Schülerzeitung "Steppke" beantwortet Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner die Fragen von Nachwuchsjournalisten. Dann stellt eine Schülerin eine besondere Frage: "Wollen Sie Ihrer Frau einen Heiratsantrag machen?" Und sie möchte noch mehr Details wissen: "Wenn ja, wann und wie? Und sind wir eingeladen?"

Wegners Antwort: "Euch einladen? Das ist ja eine süße Frage. Also, wenn ich das mache, dann wäre sie die Erste, die es erfährt. Das würde ich nicht über Journalistinnen und Journalisten, noch nicht einmal über eure Schülerzeitung machen. Weil ich da total altmodisch bin. Und wenn ich das mache, dann werde ich mir genau Gedanken machen, ob wir ein kurzes Treffen mit euch hinkriegen." Wegner fügt hinzu, dass er schon viele Fragen von jungen Leuten gehört habe - aber noch nie die Frage, ob er seine Frau heiraten möchte.

Gemeint ist mit der Frau Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch. Sie und Wegner sind nach eigenen Angaben seit Herbst 2023 zusammen, aber nicht miteinander verheiratet.

Berlins Regierender Bürgermeister von Schülerin-Frage zu Heiratsantrag überrascht 
14:11 Uhr

Schichtwechsel

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Ich hoffe, Sie sind gut in die neue Woche gestartet! Nun darf ich Sie weiter durch den "Tag" begleiten und schaue mich direkt um, was gerade los ist. Bei Fragen erreichen Sie mich über heidi.ulrich(at)ntv.de.

Schichtwechsel
14:01 Uhr

Zwei Kleinflugzeuge zusammengestoßen - beide Piloten tot

Bei einem Unfall mit zwei Kleinflugzeugen in Österreich sind beide Piloten ums Leben gekommen. Die Maschinen stießen in der Luft zusammen und stürzten in Gneixendorf bei Krems an der Donau ab, wie ein Sprecher der niederösterreichischen Polizei der Deutschen Presse-Agentur bestätigt.

Der Unfall passierte in der Nähe eines Flugplatzes. Eines der beiden Kleinflugzeuge hatte einen Segelflieger in die Höhe gezogen, wie der Sprecher schildert. Währenddessen war das zweite Kleinflugzeug gestartet. Kurz danach krachten die beiden Maschinen ineinander. Der Segelflieger war demnach nicht in den Unfall involviert und konnte sicher landen. Die abgestürzten Piloten seien nach ersten Erkenntnissen alleine in ihren Flugzeugen unterwegs gewesen, berichtet die Nachrichtenagentur APA.

Zwei Kleinflugzeuge zusammengestoßen - beide Piloten tot
13:37 Uhr

Achtjährige stirbt nach Infektion mit "hirnfressender" Amöbe

Eine Achtjährige in den USA ist nach eine Infektion mit einer seltenen, hirnfressenden Amöbe gestorben. Das Kind infizierte sich offenbar beim Schwimmen in einem See in der Nähe ihres Wohnorts im US-Bundesstaat Louisiana, berichtet CNN.

"Letzte Nacht ist Lillian aus unseren Armen in die Arme Jesu gelaufen", erklärte ihre Familie auf Facebook. "Die Verletzungen an ihrem Gehirn waren zu schwer, als dass sich ihr kleiner Körper davon hätte erholen können."

Bei der Amöbe handelt es sich um einen Organismus mit dem Namen Naegleria fowleri. Diese gedeiht in warmem Süßwasser und kann laut dem staatlichen Gesundheitsamt eine neurologische Infektion auslösen, wenn Wasser, das die Amöbe enthält, durch die Nase strömt und ins Gehirn gelangt. Beim Verschlucken kann sie keine Infektion verursachen und wird nicht von Mensch zu Mensch übertragen.

Achtjährige stirbt nach Infektion mit "hirnfressender" Amöbe
13:04 Uhr

Kurioses Urteil: Streitendes Ex-Paar muss Hund nach Trennung ersteigern

Im Streit um den gemeinsamen Hund hat das Landgericht Koblenz einem getrennten Paar eine kurios anmutende Auflage gemacht: Das Tier muss ersteigert werden, um in den Besitz der Partei mit dem höchsten Gebot überzugehen. Wie das rheinland-pfälzische Gericht mitteilte, verlangten beide früheren Partner, die Miteigentümerschaft des jeweils anderen an dem Tier aufzuheben. Da die beiden nicht verheiratet waren, sondern in einer Lebensgemeinschaft lebten, konnte dabei das Eherecht keine Anwendung finden.

Laut Gericht kam es nicht infrage, den Hund im Abstand einiger Wochen im Wechsel bei ihnen unterzubringen, weil beide der Miteigentümerschaft nicht länger zustimmten. Da der Hund selbst auch nicht zu teilen sei, komme konsequenterweise eine Versteigerung des Tiers zwischen den beiden Parteien infrage. Dies liege sowohl im Interesse der früheren Partner als auch des Hunds, denn die Parteien seien völlig zerstritten. Es sei also davon auszugehen, dass bei einem regelmäßigen Aufeinandertreffen der Parteien bei einer Übergabe des Tiers der Hund extreme Spannungen wahrnehmen würde. Dies entspreche nicht dem Tierwohl.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Da eine Revision zugelassen wurde, muss nun der Bundesgerichtshof entscheiden.

Kurioses Urteil: Streitendes Ex-Paar muss Hund nach Trennung ersteigern
12:30 Uhr

Überraschende Wortmeldung treibt Verwirrung im US-Wahlkampf auf die Spitze

Die Namensposse bei den US-Republikanern bei den Vorwahlen in Alaska rund um mehrere Dan Sullivans geht in die nächste Runde. Jetzt taucht mit Dan A. Sullivan ein weiterer Namensvetter auf, der sich für Dan S. Sullivan aussprach und gegen Dan J. Sullivan. "Als der ursprüngliche Dan Sullivan fordere ich die Einwohner Alaskas auf, für Senator Daniel S. Sullivan zu stimmen. Er hat sich hervorragend für Alaska eingesetzt", schrieb der ehemalige Bürgermeister von Anchorage bei Facebook.

Dan S. Sullivan geht für eine dritte Amtszeit ins Rennen, sein weniger bekannter Namensvetter Dan J. Sullivan will bei den Zwischenwahlen am 3. November erstmals einen Sitz im Kongress ergattern. In Alaska werden parteiübergreifend die vier Kandidaten mit den meisten Stimmen bei der Vorwahl zum entscheidenden Wahlgang im November zugelassen. Die Republikaner vermuteten bereits eine Verschwörung der US-Demokraten hinter der Sullivan-Vielzahl

Auch US-Präsident Trump vermutet ein abgekartetes Spiel der Demokraten dahinter. Der 80-Jährige sah sich genötigt, noch am Tag der Vorwahl in der vergangenen Woche auf seiner Plattform Truth Social die Bürger Alaskas dazu aufzurufen, "DEN ECHTEN DAN SULLIVAN" zu wählen. Den namensgleichen Herausforderer stellte Trump als Schwindler und Strohmann der Demokraten dar.

Überraschende Wortmeldung treibt Verwirrung im US-Wahlkampf auf die Spitze
11:54 Uhr

23-jährige Pilotin landet vor Badegästen im flachen Meer

Über Florida versagt bei einem Leichtflugzeug erst der rechte Motor, dann das Fahrwerk. Pilotin Faith Tenkley fürchtet wegen des vollen Tanks einen Brand bei harter Landung. Geistesgegenwärtig findet sie eine Lösung. Ihre Notlandung wird von Badegästen gefilmt.

23-jährige Pilotin landet vor Badegästen im flachen Meer
11:16 Uhr

90-Jährige fährt 70-Jährigem auf - Mann stirbt noch am Unfallort

Bei einem Unfall bei Osten im Landkreis Cuxhaven ist ein Mann ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war der 70-Jährige bereits am Samstagnachmittag mit einem elektrischen dreirädrigen Kleinkraftrad auf der Bundesstraße 495 in Richtung Hemmoor unterwegs, als eine 90 Jahre alte Autofahrerin den Mann übersah und auf sein Fahrzeug auffuhr.

Der 70-Jährige erlitt bei dem Zusammenstoß lebensgefährliche Verletzungen und starb trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen noch an der Unfallstelle. Die 90-Jährige wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Im Einsatz waren mehrere Rettungskräfte, darunter auch ein Rettungshubschrauber. Die B495 war für mehrere Stunden voll gesperrt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar.

90-Jährige fährt 70-Jährigem auf - Mann stirbt noch am Unfallort
10:39 Uhr

Angeklagte im Fall Fabian bricht ihr Schweigen - und berichtet von Pflaster

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Die Angeklagte im Fall Fabian äußert sich heute zum ersten Mal. (Foto: picture alliance/dpa)

Die im Fall des achtjährigen Fabian des Mordes angeklagte Frau hat in ihrer ersten Aussage vor dem Landgericht Rostock auch die Beziehung zu dem Kind beschrieben. Ihr etwa gleichaltriger Sohn und Fabian hätten sich gut verstanden, sagte die 30-Jährige. Im August 2025 hätten sie zu dritt sogar noch einen gemeinsamen Ausflug an einen Badesee gemacht. Dabei habe sich Fabian leicht am Fuß verletzt. Sie habe die kaum blutende Wunde mit einem Pflaster versorgt und mit einer Küchenrolle abgetupft, ohne das Blatt von der Rolle abzureißen. "Dann war Fabians Welt wieder in Ordnung."

Die Ermittler hatten die Küchenrolle mit dem Blut des Kindes in der hinteren Tür ihres Autos gefunden und als Beweismittel in den Prozess eingeführt. Die Angeklagte verlas ihre Aussage von einem großen Stapel DIN-A-4-Blätter. Dabei berichtete sie auch unter Tränen vom Tod ihres Lieblingspferdes. Nach einer halben Stunde unterbrach der Richter die Anhörung, um der Angeklagten eine kurze Pause zu gewähren.

Die 30-jährige Frau soll Fabian laut Anklage am 10. Oktober 2025 an einem Teich bei Klein Upahl, etwa 15 Kilometer südlich von Güstrow, erstochen und den Leichnam anschließend in Brand gesetzt haben. Das Motiv soll mit dem Verhältnis der Angeklagten zu Fabians Vater und dem zeitweisen Ende dieser Beziehung zusammenhängen.

Angeklagte im Fall Fabian bricht ihr Schweigen - und berichtet von Pflaster
10:33 Uhr

Logistikmilliardär Klaus-Michael Kühne ist tot

Der Logistikmilliardär Klaus-Michael Kühne ist in der Nacht von Sonntag auf Montag verstorben. Das berichtet das "Manager Magazin" aus seinem familiären Umkreis. Kühne soll vor zehn Tagen von Mallorca in seinen Schweizer Wohnort Schindellegi zurückgekommen sein. Da ging es ihm schon schlechter, er sei ärztlich behandelt worden, berichten demnach die Kreise. Er wurde 89 Jahre alt.

Logistikmilliardär Klaus-Michael Kühne ist tot
10:16 Uhr

Ridley Scott: "Ich bin kein Filmemacher, ich bin ein Influencer"

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Regisseur Ridley Scott war nach eigenen Angaben immer seiner Zeit voraus. (Foto: picture alliance / Photoshot)

Der für bombastische Filme berühmte Regisseur Ridley Scott sieht sich selbst nicht einfach nur als Filmemacher. "Ich war oft der Zeit voraus, und wenn man der Zeit voraus ist, ist man ein Influencer. Ich bin also kein Filmemacher, ich bin ein Influencer", sagte der 88-Jährige der britischen Tageszeitung "The Times" auf die Frage, ob es eine Gemeinsamkeit in der Herangehensweise an seine Filmprojekte gebe, die zufällig ausgewählt wirken.

Zunächst sei man immer verletzlich, sagte er zu den verschiedenen Projekten, zudem wolle er sich niemals wiederholen. "Alle meine Filme waren auf den Punkt genau", meinte Scott. Der britische Regisseur hat neben dem düsteren Sci-Fi-Streifen "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" (1979), mit dem er den internationalen Durchbruch schaffte, viele verschiedene Filme gedreht, darunter das bildgewaltige Historienepos "Gladiator" (2001) und den Kriegsthriller "Black Hawk Down" (2002).

Sein neuer Film "Das Ende der Sterne" startet diese Woche in den Kinos

Ridley Scott: "Ich bin kein Filmemacher, ich bin ein Influencer"
09:33 Uhr

Reisebus mit deutschen Schülern kracht in Lieferwagen - schwerer Unfall bei Wezep

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Rettungskräfte sind auf der A28 bei Wezep in den Niederlanden im Einsatz. (Foto: picture alliance / ANP)

Bei einem Busunfall mit deutschen Schülern in den Niederlanden sind nach Polizeiangaben mehrere Menschen verletzt worden. Acht der Opfer hätten schwere Verletzungen erlitten und seien in Krankenhäuser gebracht worden, teilt die Polizei der Provinz Gelderland auf der Plattform X mit. Weitere Personen seien bei dem Unglück leicht verletzt worden. Der Reisebus mit mehr als 50 Insassen war einem Polizeisprecher zufolge gegen 4.00 Uhr morgens nahe der Stadt Wezep mit einem Lieferwagen zusammengestoßen. Unter den Verletzten befinde sich auch der Fahrer des Lieferwagens. Wezep liegt etwa 100 Kilometer östlich von Amsterdam. Die Autobahn A28 wurde nach dem Unfall in beide Richtungen gesperrt. 

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Im Reisebus saßen mehr als 50 Menschen. (Foto: picture alliance / ANP)
Reisebus mit deutschen Schülern kracht in Lieferwagen - schwerer Unfall bei Wezep
08:42 Uhr

Heftige Böen treffen Flughafen - und werfen Maschine um

Heftige Gewitter ziehen über Norditalien hinweg und sorgen am Flughafen Forlì für Chaos. Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde schieben drei Kleinflugzeuge über das Rollfeld. Eine Maschine wird vom Sturm sogar umgeworfen und landet auf dem Dach.

Heftige Böen treffen Flughafen - und werfen Maschine um
08:02 Uhr

ChatGPT gibt es für viele Nutzer jetzt nur noch mit Werbung

Wer in Deutschland den Chatbot ChatGPT in der kostenfreien oder der günstigsten Version Go nutzt, bekommt ab heute Werbung angezeigt. Das US-Unternehmen OpenAI hatte das vor einigen Tagen angekündigt. Das Unternehmen sucht schon seit längerem nach Möglichkeiten, mit dem Chatbot Geld zu verdienen; in den USA wird bereits seit Anfang des Jahres Werbung eingebaut. Nun folgen mehrere europäische Länder.

OpenAI betonte, dass Anzeigen und Werbetreibende keinen Einfluss auf die Antworten von ChatGPT hätten. Werbung wird demnach unterhalb einer Antwort angezeigt und als "gesponsert" gekennzeichnet. Zunächst soll es nach Angaben von OpenAI auch keine personalisierten Werbeanzeigen in Europa geben. "Sensible oder regulierte Themen" wie Gesundheit oder Politik sollen frei von Werbung bleiben.

ChatGPT gibt es für viele Nutzer jetzt nur noch mit Werbung
07:26 Uhr

Zehntausende Menschen fliehen vor schweren Waldbränden in Nevada

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Die Brände breiten sich im äußersten Westen des durch Wüstenlandschaft geprägten Bundesstaates aus, unweit der Grenze zu Kalifornien und in unmittelbarer Nähe der Casino-Stadt Reno. (Foto: @SquintDev via REUTERS)

In Nevada breiten sich am Rand einer Großstadt schwere Brände aus. Die Behörden haben nun 42.000 Menschen zur Evakuierung aufgefordert. Weitere 45.000 sollten sich auf eine Evakuierung vorbereiten oder schon jetzt ihre Häuser verlassen, wie die Einsatzkräfte auf Facebook mitteilten. Die Flammen in einer hügeligen Region am Rand der Großstadt Reno hatten sich im Laufe des Sonntags schnell auf einer Fläche von mehr als 6000 Hektar ausgebreitet.

Sechs Personen, darunter drei Einsatzkräfte, wurden nach Angaben der Behörden verletzt. Rund 800 Feuerwehrleute seien im Einsatz. Das Feuer sei von Menschen verursacht worden, erklärten die Einsatzkräfte - ohne weitere Details zu nennen. Die Ermittlungen dauern demnach an.

Zehntausende Menschen fliehen vor schweren Waldbränden in Nevada
06:53 Uhr

Komikerin auf Luxus-Klo gefangen - Feuerwehr muss ran

In einem Luxusgeschäft in Berlin spielen sich ungewöhnliche Szenen ab: Eigentlich wollte die indisch-amerikanische Komikerin und Autorin Zarna Garg nur kurz auf die Toilette. Doch dann klemmt die Schiebetür - und Garg sitzt fest. Mitarbeiter der Edelboutique rütteln und hebeln, doch keine Chance, die Tür bleibt verschlossen. Schließlich muss die Feuerwehr anrücken. Erst nach 80 Minuten kommt Garg wieder frei.

Komikerin auf Luxus-Klo gefangen - Feuerwehr muss ran
06:37 Uhr

Was heute wichtig wird

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

überschattet von Russlands Angriffskrieg feiert die Ukraine heute 35 Jahre Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Zu den Feierlichkeiten in Kiew werden auch internationale Gäste erwartet, darunter mehrere Staats- und Regierungschefs. Mit Blick auf den seit viereinhalb Jahre dauernden Krieg organisieren Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premierminister Andy Burnham und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eine Videoschalte der sogenannten Koalition der Willigen, die den Abwehrkampf gegen die russischen Invasoren unterstützt: Es geht darum, für die Ukraine weiter ausreichend militärische Hilfe zu organisieren.

Was heute sonst noch wichtig wird:

  • Die CDU-Spitze trifft sich erstmals nach der Sommerpause.

  • Der Iran warnt die USA vor schweren Konsequenzen ihres angekündigten Wirtschaftskriegs gegen die Islamische Republik - und droht Golfstaaten.

  • Über die Lage beim kriselnden Volkswagen-Konzern will sich Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies am Abend im VW-Werk in Hannover informieren.

  • Im Mordprozess um den getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow will die Angeklagte erstmals ihr Schweigen brechen.

  • Drei Fußball-Bundesligisten sind am Abend im DFB-Pokal im Einsatz. Der Hamburger SV und der 1. FC Köln sind jeweils bei Drittligisten zu Gast: der HSV beim SC Verl, die Kölner bei den Würzburger Kickers (18.00 Uhr/RTL und Sky). Zur gleichen Zeit tritt der Erstliga-Absteiger VfL Wolfsburg beim Regionalligisten VSG Altglienicke an. Abgerundet wird der Pokal-Abend mit dem Spiel des FC Schalke 04 ab 20.45 Uhr (ARD und Sky) beim Viertligisten Hallescher FC.

Außerdem interessant:

In Berlin findet eine Demonstration zum Gedenken an die Opfer des Ukraine-Kriegs statt, die vor der russischen Botschaft auf der Straße Unter den Linden endet. Zudem gibt es eine symbolische Schlüsselübergabe für den zeitweisen Amtssitz von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Spreebogen.

Mein Name ist Hedviga Nyarsik. Ich begleite Sie heute bis zum frühen Nachmittag durch diesen Tag und versorge Sie mit den wichtigsten und spannendsten Nachrichten aus Deutschland und der Welt. Haben Sie einen guten Start in die Woche!

Was heute wichtig wird
06:16 Uhr

Auto kracht gegen Baum - Fahrerin wird schwer verletzt

Eine Autofahrerin ist bei einem Unfall im Landkreis Gütersloh schwer verletzt worden. Ihr Wagen war am Sonntagabend in Rietberg in einer Kurve von der Straße abgekommen, gegen einen Baum gekracht und danach zurück auf die Straße geschleudert, wie die Polizei mitteilte. Rettungskräfte befreiten die 20-Jährige aus dem Fahrzeug und brachten sie ins Krankenhaus. Die Unfallursache ist noch unklar.

Auto kracht gegen Baum - Fahrerin wird schwer verletzt