DER TAG
19. August 2026
imagemit Uladzimir Zhyhachou
Zum Archiv
22:15 Uhr

Das war Mittwoch, der 19. August 2026

Liebe Leserinnen und Leser, 

Warum schlafen Sie eigentlich noch nicht? Wenn Sie das hier jetzt so spät noch lesen, gehören Sie möglicherweise zu den knapp 40 Prozent der Deutschen, die laut einer neuen Studie weniger als sieben Stunden pro Nacht schlafen – es sei denn, Sie müssen morgen nicht früh aufstehen. Weitere Ergebnisse der Studie und warum zu wenig Schlaf auf Dauer ungesund ist, lesen Sie hier

Und wenn Sie schon wach sind, dann werfen Sie vielleicht einen Blick auf ein paar der wichtigsten Texte des Tages, die ich hier für Sie zusammengestellt habe: 

Jetzt aber: Gute Nacht! 

Das war Mittwoch, der 19. August 2026
21:49 Uhr

Bus mit Patienten kollidiert mit Lkw - 23 Tote in Brasilien

Bei einem schweren Verkehrsunfall im Süden Brasiliens sind 23 Menschen ums Leben gekommen. Ein mit Patienten besetzter Kleinbus kollidierte nachts frontal mit einem Lastwagen – dieser sei vermutlich auf die Gegenfahrbahn geraten, hieß es von der Polizei laut Portal "G1". Der Unfall ereignete sich gegen 3.30 Uhr bei Ipiranga im Bundesstaat Paraná.

Unter den Toten: 13 Frauen, acht Männer, zwei Kinder – sowie der Fahrer des Lastwagens. Fünf Verletzte kamen ins Krankenhaus. Der Kleinbus gehörte zum Gesundheitsdienst und war mit Patienten auf dem Weg nach Curitiba, rund 200 Kilometer entfernt.

Die Landesregierung ordnete eine dreitägige Staatstrauer an.

Bus mit Patienten kollidiert mit Lkw - 23 Tote in Brasilien
21:13 Uhr

Kinder reaktivieren Instagram von Robin Williams

Mehr als zwölf Jahre war der Instagram-Account von Robin Williams (1951–2014) inaktiv. Nun haben seine Kinder Zak, Zelda und Cody das Profil wiederbelebt – als Gegengewicht zu einer wachsenden Flut KI-generierter Videos und Bilder, die Gesicht und Stimme des Schauspielers imitieren. In einer gemeinsamen Erklärung schreiben sie, der Account solle ein "sicherer, vertrauenswürdiger Ort" für echte Erinnerungen sein.

Zelda Williams hatte laut "Deadline" bereits zuvor darum gebeten, ihr keine KI-Videos ihres Vaters mehr zu schicken – solche Inhalte verfälschten nicht nur sein Werk, sondern belasteten auch die Familie.

Das Profil soll künftig als digitales Archiv dienen. Die Reaktivierung fällt in ein besonderes Jahr: Im Juli 2026 wäre Williams 75 geworden.

Kinder reaktivieren Instagram von Robin Williams
20:22 Uhr

Spahn gibt weiteren Posten ab

Nach seinem Rücktritt als Unionsfraktionschef zieht Jens Spahn weitere Konsequenzen aus der Leihmutterschafts-Debatte: "Ich habe mich entschieden, nicht erneut für den Vorsitz der CDU-Münsterland zu kandidieren", sagte er den "Westfälischen Nachrichten" – noch im Juli hatte er einen erneuten Antritt angekündigt.

Kurz zuvor war öffentlich geworden, dass Spahn und sein Mann Daniel Funke mit Hilfe einer Leihmutter in den USA Eltern geworden waren. Das sorgte für Kritik, da Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist – auch Spahns eigene Partei lehnt eine Legalisierung ab, er selbst hatte sich früher ebenso positioniert. Nach wachsendem Druck trat er als Fraktionschef zurück, sein Bundestagsmandat behielt er. Den Vorsitz der CDU Münsterland hatte der aus Ahaus stammende Politiker vor zwei Jahren übernommen.

Spahn gibt weiteren Posten ab
19:57 Uhr

Spektakuläre Aktion: Retter seilen sich 48 Meter tief in Felsschlucht ab

Im Schweizer Kanton Wallis stecken drei Menschen in einer tiefen Felsschlucht fest. Um sie zu erreichen, muss sich ein Retter an einer Longline 48 Meter tief in die Schlucht abseilen. Die Aufnahmen zeigen die spektakuläre Rettungsaktion.

Spektakuläre Aktion: Retter seilen sich 48 Meter tief in Felsschlucht ab
19:21 Uhr

Hospiz-Mitarbeiterin kandidiert für AfD - und verliert ihren Job

Die AfD-Politikerin Martina Müller hat wegen ihrer Kandidatur bei der Kommunalwahl in Niedersachsen ihren Job verloren. "Ich bin entsetzt, dass ich gekündigt wurde, weil ich kandidiere", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Eine Kündigungsschutzklage werde vorbereitet. Müller kandidiert für den Kreistag Friesland sowie den Gemeinderat Wangerland, zuvor arbeitete sie 15 Jahre in einem Hospiz.

Der Arbeitgeber, der Verein für Innere Mission, bestätigte die Kündigung: Kirche und Diakonie stünden für Werte wie "Menschenwürde, Nächstenliebe und Respekt" – vor diesem Hintergrund sei die Kandidatur geprüft worden. Die AfD Niedersachsen gilt dem Verfassungsschutz als Beobachtungsobjekt "von erheblicher Bedeutung", das ein Gericht Anfang Juni bestätigte.

Hospiz-Mitarbeiterin kandidiert für AfD - und verliert ihren Job
18:40 Uhr

Trump freut sich auf Cocktail-Partys und Bunker im Ballsaal 

US-Präsident Donald Trump hat vor Journalisten in Washington neue Details zu seinem umstrittenen Ballsaal-Projekt im Weißen Haus verraten. Kritiker, Historiker und Denkmalschützer laufen Sturm gegen das Vorhaben - Trump selbst zeigt sich davon unbeeindruckt und schwärmt lieber von der Zukunft. Gäste sollen draußen Cocktails trinken, bevor es in den Saal geht - "Cocktails und alles, außerhalb des Weißen Hauses, und dann gehen sie in den Ballsaal", so der Präsident. Doch der neue Saal sei viel mehr als nur schön: "Der Ballsaal hat eine so große militärische Komponente, mit Drohnen und Bombenschutzräumen und allem anderen, was wir dort drin haben."

Die Idee dazu sei vom Militär gekommen, erklärte Trump: "Sie sagten: Sir, wir haben die Gelegenheit, hier etwas Unglaubliches zu schaffen. Wir haben es seit 100 Jahren versucht, aber wir hatten nie so eine Gelegenheit." Er habe daraufhin freie Hand gegeben – "Geht los, designt, was ihr wollt". Das Ergebnis reiche fünf Stockwerke beziehungsweise fast 20 Meter in die Tiefe. 

Trump freut sich auf Cocktail-Partys und Bunker im Ballsaal 
18:04 Uhr

Seniorin in Einkaufszentrum getötet - Verdächtiger stellt sich  

Nach dem Fund einer getöteten 73-Jährigen in einem Waldstück nahe dem niedersächsischen Lehre ist ein Tatverdächtiger gefasst worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde gegen den 49-Jährigen ein Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Der Mann hatte sich demnach am Dienstag selbst der Polizei gestellt, nachdem bei der Fahndung mehrere Hinweise zu ihm eingegangen waren. 

Den Ermittlungen zufolge war der Mann im Juli in der Wolfsburger City-Galerie auf die Seniorin getroffen. Er verletzte sie tödlich und brachte das Opfer in ihrem Auto in das Waldstück. Das Fahrzeug brachte er dann nach Berlin, wo es Ende Juli gefunden wurde. Angaben zum Hintergrund der Tat machte der Mann nicht. Er kam in eine Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen dauern an. 

Seniorin in Einkaufszentrum getötet - Verdächtiger stellt sich  
17:20 Uhr

Monschau hebt Evakuierung auf – Lage weiter "kompliziert" 

Die Evakuierungen rund um den Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn sind aufgehoben – sowohl in Belgien als auch im Eifelort Monschau. Die rund 30 Betroffenen aus Ruitzhof und Geisberg dürften "mit sofortiger Wirkung" zurück in ihre Häuser, teilte die Stadtverwaltung mit. Die Räumung war am Sonntagabend angeordnet worden, als sich die Flammen der Grenze näherten.

Den belgischen Einsatzkräften gelang es nach tagelangem Kampf, das Feuer einzudämmen – laut Krisenstab der Provinz Lüttich werde es sich wohl nicht weiter Richtung Deutschland ausbreiten. Ganz entwarnt ist aber noch nicht: Die Lage bleibe "kompliziert", so ein Sprecher – es gebe weiterhin zahlreiche Brandherde, die am Boden und aus der Luft bekämpft werden müssten. 

Monschau hebt Evakuierung auf – Lage weiter "kompliziert" 
16:42 Uhr

Babysitterin entführt zwei Kinder – Polizei findet sie in Container  

In den USA sollte eine Babysitterin auf zwei kleine Kinder aufpassen – doch stattdessen packte sie sie in einen Container und entführte sie. Die beiden konnten zum Glück gerettet werden. Wie sich herausgestellt hat, handelt es sich bei der Frau um eine Wiederholungstäterin. Vor fünf Jahren entführte sie bereits ein Baby – das erst vier Tage alt war. 

Babysitterin entführt zwei Kinder – Polizei findet sie in Container  
16:10 Uhr

Mindestens neun Tote bei israelischem Angriff in Gaza 

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Mindestens neun Menschen wurden bei dem israelischen Angriff getötet. (Foto: picture alliance / Cover Images)

Bei einem israelischen Luftangriff auf eine Polizeistation im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben mindestens neun Menschen getötet worden, 15 weitere verletzt. Ein Sprecher des Innenministeriums sprach von einem "brutalen Massaker". Israel dagegen: Der Angriff habe einem Hamas-Kommandeur gegolten, der sich dort aufgehalten habe. Ein zweiter Angriff traf laut Armee einen weiteren Kommandeur, der am Massaker vom 7. Oktober 2023 beteiligt gewesen sein soll. 

Bereits am Dienstag waren bei einem israelischen Angriff in Gaza sechs Menschen getötet worden. Nach Darstellung der israelischen Armee nahm diese mehrere Kommandeure der islamistischen Terrororganisation Hamas ins Visier. Diese hätten Angriffe auf israelische Soldaten in dem Küstengebiet geplant.   

Mindestens neun Tote bei israelischem Angriff in Gaza 
15:22 Uhr

Vermisste 29-Jährige aus Heilbronn in Schweden getötet 

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Das Verbrechen ereignete sich offenbar in der schwedischen Region Kalmar. (Foto: picture alliance / Zoonar)

Eine seit Ende Juli vermisste 29-Jährige aus Baden-Württemberg ist tot in der schwedischen Region Kalmar gefunden worden. Wie die Polizei in Heilbronn mitteilte, besteht der Verdacht, dass die Frau im Urlaub von ihrem Lebensgefährten getötet wurde.  

Als die Mutter der 29-Jährigen aus Heilbronn die Tochter als vermisst meldete, traten deutsche und schwedische Behörden in Austausch. In Kalmar sei schließlich am 7. August die Leiche einer Frau gefunden worden, die zweifelsfrei als die Vermisste aus Heilbronn identifiziert wurde. 

Da sie Anzeichen eines gewaltsamen Todes aufwies, nahm die schwedische Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts auf. Der Verdacht richtet sich gegen den 33-jährigen Lebensgefährten der Frau. Der Mann wurde Mitte August im Landkreis Karlsruhe festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.  

Vermisste 29-Jährige aus Heilbronn in Schweden getötet 
14:42 Uhr

Landtagspräsident: Ahrtal soll kleines Paradies werden 

Der rheinland-pfälzische Landtagspräsident Matthias Lammert von der CDU hat den Wiederaufbau des Ahrtals nach der Flutkatastrophe vor fünf Jahren gewürdigt: Häuser, Straßen und Brücken seien wieder da – und mit ihnen ein Stück Alltag und Zuversicht. Eine "unglaubliche Leistung", so Lammert im Landtag in Mainz. "Und ich spreche im Namen aller hier im Raum:  Wir wünschen so sehr, dass wieder ein kleines Paradies entsteht - wie die Menschen im Ahrtal gerne, vor der Flut, ihre Heimat nannten." 

Ganz so rosig ist die Lage aber nicht: Nicht alles lasse sich wiederaufbauen, mahnte Lammert – "nicht alle Schmerzen sind heilbar". Das Land trage besondere Verantwortung, die Erinnerung wachzuhalten. 

In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 verwandelte sich die Ahr nach tagelangem Starkregen in eine Sturzflut – eine der verheerendsten Naturkatastrophen der jüngeren deutschen Geschichte. 136 Tote in Rheinland-Pfalz, 49 in NRW, eine Person bis heute vermisst. Viele Überlebende kämpfen bis heute mit den psychischen Folgen

Landtagspräsident: Ahrtal soll kleines Paradies werden 
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Es regnet, die Tage werden wieder kürzer ... Ist der Sommer schon vorbei? Hoffentlich nicht. Meine Kollegin Nilofar Breuer verabschiedet sich jetzt jedenfalls mit einem Regenschirm – aber auch einem Lächeln in den Feierabend. Ich übernehme bis zum späten Abend den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag.

Schichtwechsel
14:03 Uhr

Schlagersänger: Bin anscheinend an Krebs gestorben

Der Sänger Vincent Gross, bekannt für den Schlager-Hit "Aperol Spritz", hat seine Fans vor betrügerischen Falschmeldungen gewarnt. "Ich wollte Euch einfach mitteilen, dass ich letzte Woche wieder mal gestorben bin", sagte er auf Instagram. Dort verwies er auf ein YouTube-Video mit dem Titel "Endstadium Krebs: Vincent Gross (†29) verabschiedet sich von seinen Schweizer Fans", um auf eine Masche aufmerksam zu machen.

"Die Betrüger werden immer perfider", reagierte Gross darauf. "Die posten solche Fake News, dass ich tot bin, die Leute klicken drauf und dann schalten die Werbung vor die Videos und dadurch machen die ihr Geld." Er habe das "präventiv" mit seinen Followern teilen wollen, um die Masche zu erklären, schrieb der 29-Jährige außerdem dazu.

Schlagersänger: Bin anscheinend an Krebs gestorben
13:32 Uhr

Bischof von Speyer legt überraschend Amt nieder

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Karl-Heinz Wiesemann: Er leitete das Bistum Speyer seit März 2008. (Foto: picture alliance / epd-bild)

Große Überraschung im katholischen Bistum Speyer: Bischof Karl-Heinz Wiesemann ist aus gesundheitlichen Gründen mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Ihm sei bewusst geworden, dass er nicht mehr die Kraft habe, "die ganze Wegstrecke bis zur vollständigen Umsetzung der anstehenden Strukturreformen zu gehen", sagte der 66-Jährige einer Mitteilung seines Bistums in der Pfalz zufolge. Papst Leo XIV. habe seinen Rücktritt angenommen, hieß es.

Wiesemann leitete das Bistum Speyer seit März 2008. Es umfasst die Pfalz und den Saarpfalz-Kreis mit rund 1,57 Millionen Menschen - davon rund 423.000 Katholikinnen und Katholiken.

Bischof von Speyer legt überraschend Amt nieder
12:54 Uhr

Merz verurteilt Äußerungen von israelischem Minister scharf

Bundeskanzler Friedrich Merz hat Äußerungen des israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben Gvir über gezielte Tötungen von Palästinensern mit scharfen Worten verurteilt. Die "menschenverachtenden völkerrechtswidrigen Appelle" von Ben Gvir seien "nicht hinnehmbar", sagte Vizeregierungssprecher Sebastian Hille. Die EU-Außenminister sollen demnach bei ihrem nächsten informellen Treffen Anfang September über gezielte Maßnahmen gegen "radikale Politiker" beraten.

Ben Gvir hatte vor einigen Tagen gesagt, es gebe im Gazastreifen Menschen, die es nicht verdienten zu leben. Er forderte "jede Nacht gezielte Eliminierungen" von 30 oder 40 Menschen in dem Palästinensergebiet. Dabei gehe es nicht nur um diejenigen, die eine unmittelbare Gefahr darstellten.

Merz verurteilt Äußerungen von israelischem Minister scharf
12:19 Uhr

Orca-Oma "Toni" mit Schrotflinte angeschossen

Seit 2020 gibt es in der Straße von Gibraltar immer wieder Zusammenstöße zwischen Orcas und Schiffen. Meistens sind es Jungtiere. Acht Boote sind bereits gesunken, verletzt wurde niemand. Jetzt schwimmt Tierschützern zufolge jedoch das Orca-Weibchen "Toni" mit etwa zehn Einschusslöchern in der Finne durch die Meerenge. Das Tier ist 60 Jahre alt und gilt deshalb als "Großmutter" der Orca-Population vor Spaniens Küste. 

Orca-Oma "Toni" mit Schrotflinte angeschossen
11:49 Uhr

Baum erschlägt Kind bei Forstarbeiten

Bei Forstarbeiten im nördlichen Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist ein Kind im Grundschulalter ums Leben gekommen. Wie die örtliche Polizei mitteilt, habe sich das Kind am Freitagvormittag in Anwesenheit einer erwachsenen Person befunden, um bei den Arbeiten zuzusehen und in kindgerechtem Maße mitzuhelfen. Dann sei das Kind aus bisher ungeklärter Ursache von einem gefällten Baum getroffen worden.

Zunächst wurde es demnach schwer verletzt und ein Rettungshubschrauber brachte es in eine Spezialklinik. Kurz darauf erlag es dort jedoch seinen Verletzungen, erklärt die Polizei. Die Ermittlungen zum genauen Hergang des Vorfalls laufen.

Baum erschlägt Kind bei Forstarbeiten
11:36 Uhr

Nord-Stream-Anschläge: Zweiter Verdächtiger festgenommen

Es gibt offenbar einen weiteren Fahndungserfolg im Zusammenhang mit den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines. Wie die Bundesanwaltschaft mitteilt, wird ein weiterer Ukrainer festgenommen - diesmal in Kroatien. Es handelt sich demnach um einen ausgebildeten Taucher. Er sei auf Grundlage eines Europäischen Haftbefehls gefasst worden.

Nord-Stream-Anschläge: Zweiter Verdächtiger festgenommen
11:14 Uhr

Bär zerfleischt Camperin im russischen Altai-Gebirge

Russland ist berühmt für seine Bären. Besonders für Touristen in Sibirien gelten sie aber als allgegenwärtige Gefahr. Nun kam es im Altai-Gebirge zu einem tödlichen Angriff: Ein wilder Bär hat dort eine 29 Jahre alte Camperin aus ihrem Zelt gerissen, in einen Wald gezerrt und dort zu Tode gebissen. Der Angriff ereignete sich auf einem Campingplatz in der Ortschaft Artybasch, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass nach Behördenangaben meldete.

Ihr Freund, mit dem die Frau aus Nowosibirsk dort einen Outdoor-Urlaub verbrachte, schilderte in russischen Medien, dass er und andere Menschen noch versucht hätten, das Raubtier abzulenken. Nichts habe geholfen. Behörden wollten dort nun eine Sperrstunde einrichten, hieß es. In der Region gebe es eine große Zahl an Bären, die sich immer häufiger Menschen näherten. Der russische Zivilschutz warnte Touristen vor der allgegenwärtigen Gefahr.

Bär zerfleischt Camperin im russischen Altai-Gebirge
10:42 Uhr

"Erheblicher Gestank": Lkw verliert Klärschlamm auf Autobahn

Wer hier unterwegs ist, sollte sich besser die Nase zuhalten: Auf der Autobahn 7 in Hamburg hat ein Lkw über mehrere Kilometer Klärschlamm verloren. Die Ladeklappe des Fahrzeugs sei aus bisher ungeklärten Gründen im Tunnel in Hamburg-Stellingen aufgegangen und die Schlammspur ziehe sich über die Fahrbahn in Richtung Süden, so ein Sprecher der Polizei. Der Klärschlamm verbreite einen "erheblichen Gestank nach menschlichen Abfällen".

Inzwischen werde der Verkehr an der Verschmutzung einspurig vorbeigeleitet. Zuvor habe sich der Verkehr bis hinter die Landesgrenze zu Schleswig-Holstein gestaut. Durch den Unfall werde auch der Verkehr auf der Autobahn 23 in Richtung Süden beeinflusst, wie ein Sprecher der Verkehrsleitzentrale mitteilt. Wie lange die Reinigungsarbeiten andauern, sei noch unklar. Die Strecke könne allerdings bis zum Abend teilweise gesperrt bleiben.

"Erheblicher Gestank": Lkw verliert Klärschlamm auf Autobahn
10:11 Uhr

Ausgebüxtes Schaf fährt im Bus durch die Waschanlage

Ungewöhnlicher Ausflug im Münsterland: Ein Schaf ist in Lüdinghausen in einen abgestellten Linienbus eingestiegen - und mitsamt polizeilicher Begleitung durch die Waschanlage gefahren. Es war laut Mitteilung der Polizei von seinem Zuhause ausgebüxt, war zum örtlichen Busbetriebshof gelaufen und hatte es sich zwischen den Sitzen im Bus bequem gemacht.

Nach Auskunft des Verkehrsunternehmens RVM hatte der Bus in der vergangenen Woche am Abend in der Waschhalle des Betriebshofes gestanden. Während einige Mitarbeiter dort Busse säuberten, sei das Schaf durch die zu diesem Zweck geöffnete Tür hineingekommen.

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Endstation Busdepot: Die eingesetzten Polizisten waren entzückt von dem ausgebüxten Schaf. (Foto: Polizei Coesfeld)
Ausgebüxtes Schaf fährt im Bus durch die Waschanlage
09:24 Uhr

Letzter Auftritt: Peta veröffentlicht Video mit Hayden Panettiere

Es ist der letzte öffentliche Auftritt von Hayden Panettiere: Die Tierrechtsorganisation Peta hat einen Werbespot veröffentlicht, den die Schauspielerin nur wenige Wochen vor ihrem Tod gedreht hat. Ein Peta-Sprecher bestätigte gegenüber "Page Six", dass die Kampagne am 22. Juli entstanden ist. Panettiere starb am vergangenen Sonntag.

Der Spot richtet sich gegen die Haltung von Delfinen und Walen in Meeresparks. Panettiere liegt darin unbekleidet in einer freistehenden Badewanne, das Anzeigenmotiv trägt die Zeile "Could you live in a bathtub?". "Stellen Sie sich vor, Sie müssten Ihr ganzes Leben in einer Badewanne verbringen", sagt sie darin. Statt frei mit ihrer Familie und den anderen Mitgliedern ihres Schwarms im Ozean zu schwimmen, lebten die Tiere in winzigen Becken. Nach Panettieres Tod entschied sich Peta nun dafür, Anzeige und Video zu veröffentlichen. Die Organisation ruft dazu auf, ihr Andenken zu ehren, indem man keine Eintrittskarte für Einrichtungen kauft, die diese Tiere in Betonbecken halten.

Letzter Auftritt: Peta veröffentlicht Video mit Hayden Panettiere
08:41 Uhr

Reporter als Agenten: "Wir sollten die CDU unterwandern"

Es ist die wohl heikelste Mission, in der ein RTL-Investigativ-Reporterteam rund um Markus Frenzel und Angelique Geray je unterwegs waren. Sie schleusen sich in ein Netzwerk russischer Wegwerfagenten ein. Dabei treffen sie einen ehemaligen Spion und einen Unternehmer, der im Visier des russischen Geheimdienstes steht. Sie bekommen aber auch selbst Aufträge, berichtet Frenzel. Im Video schildert er Hintergründe zu der Recherche

Reporter als Agenten: "Wir sollten die CDU unterwandern"
08:03 Uhr

Bundesbehörde nennt Details zu Boeing-Vorfall in München

Zwei Zwischenfälle kurz hintereinander am Flughafen München binnen zwei Tagen - und das an derselben Start- und Landebahn: Nach einer Beinahe-Katastrophe eines Boeing-Dreamliners der Vietnam Airlines beim Start setzt ein Airbus A380 der Lufthansa bei der Landung an der Südbahn zu früh auf. Nun nennt die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) zu ersterem Vorfall Details.

Die Boeing-Maschine sei um 13.57 Uhr am Samstag auf der Piste 26L gestartet und habe spät abgehoben, schreibt die Behörde in einer Mitteilung. Zum Moment kurz vor dem Abheben heißt es: "Während der Rotationsphase berührte das Heck den Boden." Man habe auch Reifenspuren am Ende der Piste identifiziert, die dem Flugzeug zugeordnet werden könnten. Um 15.58 Uhr sei das Flugzeug schließlich auf der Piste 26R am Münchner Airport gelandet.

Bundesbehörde nennt Details zu Boeing-Vorfall in München
07:32 Uhr

Nach komplettem Tag Vollsperrung: Wichtige Autobahn ist wieder frei

Autofahrer können aufatmen: Nach einem ganzen Tag Vollsperrung der A2 bei Kamen ist die Autobahnstrecke wieder offen. Der Baukran, der von dem Transporter über die Mittelleitplanke gestürzt war und die Fahrbahn in beide Richtungen blockiert hatte, sei geborgen, teilte die Leitstelle der Polizei Dortmund mit. Die A2 verbindet als zentrale West-Ost-Verbindung in Deutschland wichtige Wirtschaftsräume.

Der Fahrer des Schwertransporters hatte bereits in der Nacht zum Dienstag wegen eines geplatzten Reifens die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er und sein 14-jähriger Sohn wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die Bergung des schweren Baugeräts war kompliziert, sodass der Kran lange Zeit nicht abtransportiert werden konnte. Zudem musste die Fahrbahn gereinigt werden, nachdem bei dem Unfall auch Kraftstoff ausgelaufen war.

Nach komplettem Tag Vollsperrung: Wichtige Autobahn ist wieder frei
07:15 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

das Feuer, das seit Tagen im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn wütet, ist immer noch nicht unter Kontrolle. Aber es gebe einen Lichtblick, sagt Tobias Schell, Feuerwehrsprecher in der Nachbarstadt Monschau: Für heute sei wieder Regen angesagt. Er könnte dabei helfen, die Brände zurückzudrängen. Unterdessen warten die evakuierten Einwohner der Stadt Monschau weiter darauf, in ihre Häuser zurückkehren zu dürfen.

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Ein Feuerwehrmann steht am Brandort im Naturschutzgebiet Hohes Venn: Die Bekämpfung des Waldbrandes ist wegen des torfhaltigen Bodens besonders schwierig. (Foto: picture alliance/dpa)

Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:

  • Zum Schutz vor hybriden Bedrohungen stellt das Luftfahrtunternehmen Aerodata in Brandenburg erstmals einen Prototyp einer Aufklärungsdrohne vor. Zur Präsentation werden die Ministerpräsidenten von Brandenburg und Niedersachsen - Dietmar Woidke und Olaf Lies - erwartet.

  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt beginnt seine zweitägige Sommertour unter dem Motto "Schützen, sichern, stärken".

  • Fast vier Monate nach der Bergung des vor der Ostsee-Insel Poel gestrandeten Buckelwals befasst sich der Agrarausschuss des Landtags in Schwerin mit der Aktion.

  • Rund fünf Jahre nach dem Tod eines kleinen Mädchens in einer Zahnarztpraxis muss sich ein Anästhesist erneut im Frankfurter Landgericht verantworten.

  • In Hamburg wird der Prozess gegen die Unternehmerin Christina Block wegen mutmaßlicher Kindesentführung fortgesetzt.

  • Nach den Erfolgen in der Dressur und der Vielseitigkeit starten die deutschen Springreiter heute in die Weltmeisterschaft in Aachen.

  • In Zagreb werden die Europameister im Turnen gesucht. Zum Auftakt stehen die Qualifikation für die Gerätefinals und der Endkampf im Team-Wettbewerb an.

  • Mit dem Eröffnungsfilm "Plötzlich Schwiegervater" geht das Festival des deutschen Films in Ludwigshafen in sein 22. Jahr.

Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Nilofar Breuer und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an nilofarkathleen.breuer[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:59 Uhr

"Immer noch jünger als Trump": Bill Clinton wird 80 Jahre alt

"Ich bin immer noch jünger als Donald Trump": Mit dieser Feststellung hat Bill Clinton bereits vor zwei Jahren für Lacher gesorgt. Heute wird der frühere US-Präsident 80 Jahre alt, gut zwei Monate nach Trump. Das Weiße Haus hat der Demokrat zwar schon vor einem Vierteljahrhundert verlassen, Clinton macht aber immer noch Schlagzeilen. "Bill Clinton hat die Sozialhilfe beendet und den Weg für Maga bereitet", titelte Ende Juli etwa die "Washington Post". Sie erinnerte daran, dass Clinton vor 30 Jahren ein Wohlfahrtsprogramm aus dem "New Deal" der 1930er-Jahre abschaffte. Damit habe der Demokrat Trumps Sozialhilfekürzungen vorweggenommen, befand das Blatt. Auch die Affäre um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein holte Clinton wieder ein.

Geboren wurde William Jefferson Clinton am 19. August 1946 in der Kleinstadt Hope im Bundesstaat Arkansas. Seine Frau Hillary lernte er an der Eliteuniversität Yale kennen - das Paar heiratete 1975. Mit 32 Jahren wurde er der bis dato jüngste Gouverneur von Arkansas, das Amt hatte er mehr als zehn Jahre inne. Nach seinem deutlichen Sieg gegen George H.W. Bush bei der Präsidentschaftswahl 1992 zog er mit nur 46 Jahren ins Weiße Haus ein.

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Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton. (Archivbild) (Foto: picture alliance/dpa/FR170905 AP)
"Immer noch jünger als Trump": Bill Clinton wird 80 Jahre alt
06:22 Uhr

Wienerin klagt gegen WC-Gebühren für Frauen

Die Ungerechtigkeit fiel Melanie Gradik bei einem Spaziergang auf: "Ich war mit einem Freund im Stadtpark und wir mussten beide auf die Toilette. Er konnte kostenlos urinieren, ich musste 50 Cent bezahlen", erzählt die Wienerin. Das verstoße gegen das Antidiskriminierungsgesetz der österreichischen Hauptstadt, ist die 27-Jährige überzeugt - und verklagte die Stadtverwaltung von Wien.

Wie auch in vielen deutschen Städten, sind in Wien Pissoirs für Männer oft frei zugänglich, während Frauen die WC-Kabinen nur gegen Gebühr benutzen können. "Es ist eine Kleinigkeit, aber auch ein Beispiel dafür, wie Frauen im Alltag ungleich behandelt werden", sagt Gradik. "Warum können Toiletten nicht für alle kostenlos sein oder für alle 50 Cent kosten? Das ist ungerecht." Das sieht auch Gradiks Anwältin Petra Laback so: Die Tatsache, dass manche öffentliche Einrichtungen kostenlose Urinale für Männer anbieten, führe zu einer Ungleichbehandlung der Geschlechter. "Männer haben eine zusätzliche kostenlose Alternative, Frauen nicht", sagt sie. Sollte Gradik einen Prozess in dem Streit gewinnen, könnte dies einen Präzedenzfall schaffen.

Wienerin klagt gegen WC-Gebühren für Frauen
05:51 Uhr

Hälfte der Regierungsflüge hebt ohne Passagiere ab

Regierungsflieger der Bundeswehr haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums im ersten Halbjahr rund die Hälfte ihrer Flüge ohne Passagiere absolviert. 308 Teilstrecken seien für Dienstreisen mit Mitgliedern der Bundesregierung absolviert worden, 305 Teilstrecken hingegen zur Bereitstellung der Luftfahrzeuge, teilte das Ministerium auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Dietmar Bartsch mit.

Bartsch fragt die Regierung regelmäßig nach sogenannten Leerflügen der Flugbereitschaft der Bundeswehr. Sie kommen oft dadurch zustande, dass die Regierungsflieger in Köln stationiert sind, die Passagiere ihre Dienstreisen aber in der Hauptstadt Berlin antreten. Kritik kontert das Verteidigungsministerium damit, dass Leerflüge gezielt für Aus- und Weiterbildung genutzt würden.

Hälfte der Regierungsflüge hebt ohne Passagiere ab