Der Tag
29. Oktober 2026
imageHeute mit Anne Renzenbrink
Zum Archiv
09:44 Uhr

Einbrecher kochen Nudeln im Schwimmbad

Einbrechen macht wohl hungrig. Ganoven sind nach Polizeiangaben in Lindenfels im Kreis Bergstraße in ein Schwimmbad eingestiegen und haben sich in der Küche Nudeln gekocht. Zu ihrer Mahlzeit hätten sie Wodka getrunken, heißt es bei der Polizei. Sie seien vermutlich über ein Fenster eingebrochen und hätten Schränke und Schubladen durchwühlt. Die Polizei bittet nach dem am Mittwoch bemerkten Einbruch um Hinweise.

Einbrecher kochen Nudeln im Schwimmbad
09:06 Uhr

"Tribute von Panem": Jennifer Lawrence bestätigt Rückkehr als Katniss Everdeen

Erst waren es nur Gerüchte, nun gibt es die offizielle Bestätigung: Jennifer Lawrence kehrt in "Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping" als Katniss Everdeen zurück. Das verrät die Oscarpreisträgerin im Podcast "Call Her Daddy" bei einem Gespräch mit Moderatorin Alex Cooper. Zugleich bestätigte sie, dass auch Woody Harrelson und Josh Hutcherson Teil des neuen Films sind. Hutcherson hatte in den früheren "Tribute von Panem"-Filmen Peeta Mellark gespielt, Harrelson übernahm die Rolle des Mentors Haymitch Abernathy.

Auf die Frage, wie es war, wieder Katniss zu spielen, antwortete Lawrence: "Unglaublich. Es war total verrückt, weil es dieselbe Crew war. Es waren dieselben Kameraleute, derselbe Regieassistent, mit denen ich schon unzählige Male zusammengearbeitet habe, und Josh und Woody - es war so emotional. Josh und ich sind zum Beispiel nicht einmal auf die Toilette gegangen, ohne uns gegenseitig zu umarmen. Es war so wunderschön."

"Tribute von Panem": Jennifer Lawrence bestätigt Rückkehr als Katniss Everdeen
08:22 Uhr

Wolfsangriff auf achtjähriges Mädchen - Behörden prüfen Konsequenzen

Die Behörden in Brandenburg prüfen nach der Attacke eines Wolfes auf ein achtjähriges Mädchen in einem Wildpark mögliche Konsequenzen. Der Landkreis kündigt eine Aufarbeitung des Angriffs und eine Kontrolle der Anlagen an. Der Wildpark bleibt vorerst geschlossen. "Ziel ist es, den Vorfall umfassend zu prüfen und die notwendigen Konsequenzen im Rahmen der gesetzlichen Zuständigkeiten zu ziehen", teilt der Landkreis Teltow-Fläming am Mittwoch mit. Auch die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort und will klären, wie es zu dem schockierenden Angriff kam.

Ein Wolf attackierte am Mittwochmorgen ein achtjähriges Mädchen in einem Wildpark bei Baruth/Mark südlich von Berlin. Das Kind kam schwer verletzt per Rettungshubschrauber in eine Klinik. Eine Tierpflegerin soll laut Landkreis eingegriffen haben. "Die Tierpflegerin verhinderte durch schnelles Handeln weiteres Leid an zwei weiteren Mädchen, die ebenfalls vor Ort waren." Nach Darstellung des Landkreises Teltow-Fläming kam es während eines Programms für Kinder zu dem Angriff des Raubtiers.

Wolfsangriff auf achtjähriges Mädchen - Behörden prüfen Konsequenzen
07:47 Uhr

Südkorea: Nordkorea feuert rund zehn ballistische Kurzstreckenraketen ab

Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs rund zehn ballistische Kurzstreckenraketen in Richtung des Japanischen Meeres abgefeuert, wie Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap berichtet. Auch japanische Behörden haben einen nordkoreanischen Raketentest registriert.

Weitere Angaben zu Flugweite und Flugbahn sind bislang nicht bekannt. Zuletzt hatte Nordkorea am 12. Oktober ballistische Raketen abgefeuert. Nordkorea ist es durch UN-Beschlüsse untersagt, ballistische Raketen jeglicher Reichweite zu starten. Abhängig von der Bauart können solche Geschosse auch mit einem Atomsprengkopf ausgerüstet werden.

Südkorea: Nordkorea feuert rund zehn ballistische Kurzstreckenraketen ab
07:36 Uhr

Hoher Milliardenverlust bei VW im dritten Quartal

Europas größter Autobauer Volkswagen hat im Sommer einen Milliardenverlust eingefahren. Unter dem Strich stand ein Minus von 5,8 Milliarden Euro, nach einem Verlust von einer Milliarde Euro vor Jahresfrist. Der Umsatz gab zugleich 6,3 Prozent auf 75,3 Milliarden Euro nach.

Hoher Milliardenverlust bei VW im dritten Quartal
07:16 Uhr

Verletzter Flydubai-Pilot für Rettung von Passagieren geehrt

Für seinen lebensrettenden Einsatz auf einem Flug der Airline Flydubai ist der schwer verletzte Pilot der Maschine in den Vereinigten Arabischen Emiraten geehrt worden. Während der Zeremonie trug der indische Flugkapitän Smit Machchhar seinen verbundenen linken Arm in einer Schlinge, auch die linke Hand war weitgehend verbunden. Ein Video davon wird vom staatlichen Dubai Media Office veröffentlicht. Darin ist auch zu sehen, dass seine Haare am Hinterkopf deutlich kürzer und wohl gerade erst nachgewachsen sind. Fotos aus dem Krankenhaus hatten Machchhar Anfang Oktober noch mit einem Kopfverband gezeigt.

Die örtliche Nachrichtenseite "Gulf News" veröffentlicht ein Foto, auf dem Machchhar vom Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan, umarmt wird. Neben dem Piloten wurde auch die weitere Besatzung der Maschine für ihren mutigen Einsatz für die Sicherheit der Passagiere gewürdigt.

Verletzter Flydubai-Pilot für Rettung von Passagieren geehrt
07:15 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

wir blicken weiter nach Spanien, wo die Suche nach Opfern des Zugunglücks weitergeht. Es ist die zweite schwere Bahnkatastrophe in Spanien mit Dutzenden Toten binnen neun Monaten. Mit drei Kränen wollten die Einsatzkräfte zwei besonders schwer beschädigte Waggons anheben. Die Einsatzkräfte schließen nicht aus, dass sich in den Wracks weitere Opfer befinden.

Außerdem behalten wir die Lage in Brasilien im Blick. Nach seiner illegalen Ausreise in die USA prangert der unterlegene brasilianische Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro "abscheulichen Wahlbetrug" der Linken an und will aus dem Ausland die Opposition in seiner Heimat anführen. Drei Tage nach seiner Wahlniederlage landet der trotz Ausreiseverbots wegen Geldwäsche-Ermittlungen ins Ausland geflohene Rechtspolitiker im US-Bundesstaat Florida - und richtet kämpferische Worte an seine Anhänger. Zudem wettert er gegen die brasilianische Justiz, die er als Handlanger des linken Präsidenten und Wahlsiegers Luiz Inácio Lula da Silva betrachtet.

Diese Themen haben wir außerdem auf dem Zettel:

  • Bundeskanzler Friedrich Merz fliegt von Japan nach Südkorea zur dritten und letzten Station seiner fünftägigen Asienreise. In der Hauptstadt Seoul wird er Präsident Lee Jae Myung zu einem Gespräch treffen und anschließend zu einem Arbeitsessen.

  • Außenminister Johann Wadephul besucht Panama. Hintergrund dürften auch die Versuche von US-Präsident Donald Trump sein, mehr Einfluss auf den Panamakanal zu bekommen, der von dem mittelamerikanischen Land unterhalten wird.

  • Der VW-Konzern legt seine Bilanz für das dritte Quartal vor. Finanzvorstand Arno Antlitz präsentiert sie ab 9 Uhr bei einer virtuellen Analysten- und Pressekonferenz. 

  • Die Europäische Zentralbank dürfte nach ihrer Zinserhöhung im Oktober trotz der gestiegenen Inflation vorerst nicht nachlegen. Volkswirte rechnen damit, dass die EZB bei ihrer Sitzung den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins bei 2,5 Prozent belassen wird. Die Entscheidung wird um 14.15 Uhr veröffentlicht.

  • Verteidigungsminister Boris Pistorius besucht ab 15.00 Uhr die KI-Rüstungsfirma Helsing. 

  • Im Fall des getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow setzt das Landgericht Rostock ab 9.30 Uhr den Mordprozess fort. Geplant sind die Schlussvorträge der Staatsanwaltschaft und der Nebenklagevertreterin.

  • Alexander Zverev ist nur noch einen Sieg vom erstmaligen Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste entfernt. Gewinnt der 29-Jährige beim Turnier in Wien sein Achtelfinale gegen den Niederländer Tallon Griekspoor, löst er kommende Woche Jannik Sinner als Nummer eins ab. 

Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus Deutschland und aller Welt. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an anne.renzenbrink(at)ntv.de. Auf geht's!

Das wird heute wichtig
06:38 Uhr

Hacker entwenden offenbar Kontaktdaten von ICE-Beamten

Bei einem Hackerangriff auf das US-Heimatschutzministerium haben Aktivisten nach eigenen Angaben Kontaktdaten von über 41.000 Beschäftigten entwendet - darunter Beamte der Migrationsbehörde ICE. Die Daten sollen unter anderem Namen, Dienststellen, Kontaktdaten und Aufgabenbereich der Betroffenen enthalten, wie mehrere US-Medien aus einer Mitteilung der Gruppe zitieren, die sich selbst Department of Peace nennt. Demnach sollen auch die Identitäten verdeckter Ermittler der Behörde ICE preisgegeben worden sein.

Das Ministerium teilt auf Anfrage mit, es wisse von einer "möglichen Sicherheitsverletzung" und arbeite daran, die Situation zügig zu klären. Man nehme es sehr ernst, wenn die Sicherheit von Mitarbeitern bedroht sei. Die Hacker wenden sich in der in US-Medien zitierten Mitteilung direkt an Heimatschutzminister Markwayne Mullin und schreiben: "Am 17. Juli erklärte Markwayne Mullin, er werde "den Druck erhöhen". Das passiert mit ICE, wenn man das tut." Sowohl die "Washington Post" als auch NBC News konnten nach eigenen Angaben Teile der Daten verifizieren.

Hacker entwenden offenbar Kontaktdaten von ICE-Beamten
06:03 Uhr

Hausexplosion in Regensburg: Sorge um vermisste Bewohner

Einen Tag nach der gewaltigen Explosion in einem Regensburger Wohnhaus wollen die Einsatzkräfte mit der Suche nach den zwei Vermissten beginnen. Zunächst müssten aber das Gebäude und die beschädigten Wohnungen stabilisiert werden, um gefahrlos arbeiten zu können, erklärt ein Polizeisprecher am Abend. Das Technische Hilfswerk versuchte daher die ganze Nacht über, die einsturzgefährdeten Gebäudeteile zu sichern. Zur Identität der Vermissten macht die Polizei bisher keine Angaben. Beide werden aber im Gebäude vermutet.

Die Explosion in den frühen Morgenstunden des Mittwochs zerstörte einen großen Teil des Mehrfamilienhauses. Vier Menschen kamen ins Krankenhaus, einer davon mit schwereren Verletzungen. Ein Polizist erlitt zudem eine Rauchvergiftung. Ob es sich um einen Unfall handelte oder die Explosion absichtlich herbeigeführt wurde, ist noch nicht geklärt. Die Ermittler halten eine Gasexplosion für denkbar.

Hausexplosion in Regensburg: Sorge um vermisste Bewohner