Der Tag
4. August 2026
imagemit Tobias Hauser
Zum Archiv
22:17 Uhr

Das war Dienstag, der 4. August 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

ein weiterer Tag geht dem Ende zu. Falls Sie ihn mit einigen lesenswerten Texten abschließen wollen, habe ich eine handvoll Empfehlungen:

  • Einmal mehr entscheidet sich die Zukunft der US-Demokraten im Mittleren Westen. Alle Augen sind auf den Bundesstaat Michigan gerichtet, wo der linke Kandidat Abdul El-Sayed seine eigene Partei zum Knie-schlottern bringt.

  • Ukrainische Drohnen treffen Russlands größten Onlinehändler Wildberries. Der englische Name des Unternehmens klingt heute ungewöhnlich - und erzählt viel über die Zeit seiner Gründung.

  • Hitze über Deutschland, vor allem im Süden - so geht es auch in den kommenden Tagen weiter. Diesmal sind Gewitter zu erwarten. Wo sie zuschlagen, ist mit Sturm und Hagel zu rechnen.

  • Unerwartete Entwicklung in der Ukraine: Bei den nächtlichen Luftangriffen bleiben die gefürchteten Drohnenschwärme plötzlich aus. Das russische Militär setzt stattdessen verstärkt auf schnellere und gefährlichere Waffensysteme. Kann das die ukrainische Luftabwehr überfordern? Ein Überblick.

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen einen entspannten und angenehmen Abend. Bis bald!

Ihr Tobias Hauser

Das war Dienstag, der 4. August 2026
21:41 Uhr

Frankreich vermutet russische Einmischung in Präsidentschaftswahl

Die Sicherheitsbehörden in Frankreich haben Hinweise auf eine Einmischung Russlands vor der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus Sicherheitskreisen erfuhr, wurde in der vergangenen Woche eine Desinformationskampagne aufgedeckt, die sich gegen den Linkspolitiker, Kreml-Kritiker und wahrscheinlichen Präsidentschaftskandidaten Raphaël Glucksmann richtete. Die Kampagne ging auf das Propagandanetzwerk Storm-1516 zurück, das mit dem russischen Geheimdienst in Verbindung gebracht wird.

605180645
Die Kampagne richtet sich unter anderem gegen Raphaël Glucksmann. (Foto: picture alliance / SIPA)

"Die russischen Sicherheitsdienste haben ihre Operationen zur Destabilisierung des Wahlkampfs für 2027 begonnen", schrieb Glucksmann selbst in Onlinenetzwerken. Die ihn betreffende, erfundene Geschichte sei auf einer Website erschienen, die das seriöse Onlinemedium Blast imitierte. Sie habe gefälschte Dokumente, mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) reproduzierte Stimmen und ein vollständig gefälschtes Video enthalten. "Das Ziel besteht darin, eine komplette Lüge viral gehen zu lassen, um Persönlichkeiten zu diffamieren, die vom russischen Regime als feindlich angesehen werden", erklärte Glucksmann, der das Vorgehen Russlands in der Ukraine wiederholt scharf kritisiert hat.

Frankreich vermutet russische Einmischung in Präsidentschaftswahl
20:42 Uhr

Filmproduzentin verrät, wann neuer Bond bekannt gegeben wird

All die Gerüchte um den neuen James Bond sollen in den kommenden Monaten ein Ende haben. Die Filmproduzentin Amy Pascal hat jetzt in einem neuen Interview angedeutet, wann Fans endlich mit der Verkündung rechnen können. Zuletzt hatte es Vermutungen gegeben, dass der neue James-Bond-Darsteller noch 2026 vorgestellt werden könnte. Genau das hat Pascal jetzt im Gespräch mit dem US-Branchenportal "Deadline" in Aussicht gestellt. "Ich würde sagen, Ende des Jahres ist ein guter Tipp", erklärt sie.

Man gehe die Angelegenheit wirklich "sehr, sehr methodisch" an. Nachdem sie mit Barbara Broccoli zusammengearbeitet habe, müsse sie gestehen, dass es schwierig sei, in Daniel Craigs Fußstapfen zu treten. "Und es muss etwas ganz anderes sein", sagt Pascal. Der neue Ansatz müsse "mitreißend und aufregend und anders" sein.

Filmproduzentin verrät, wann neuer Bond bekannt gegeben wird
20:06 Uhr

Berichte: Israel verschärft Regeln für Angriffe in Gaza

Ein Plan des Friedensrats zur Entwaffnung der Hamas sieht ein Ende aller Kampfhandlungen im Gaza-Krieg vor - nun gelten für Angriffe der israelischen Armee auf Mitglieder der Hamas im Gazastreifen israelischen Medien zufolge strengere Richtlinien. So muss der Generalstabschef Ejal Zamir vorab zustimmen, außer es gebe eine unmittelbare Gefahr für die Soldaten, meldete unter anderem die Zeitung "Haaretz". Die politische Führung Israels habe die Vorgaben entsprechend geändert.

Zuvor brauchte es demnach nur die Zustimmung bestimmter Kommandeure. Die "Times of Israel" berichtete, die Zahl der Angriffe im Gazastreifen sei in den vergangenen Tagen aufgrund der neuen Auflage bereits zurückgegangen. Israels Armee verwies auf Anfrage an die politische Führung, die sich zunächst nicht zu den Berichten äußerte.

Berichte: Israel verschärft Regeln für Angriffe in Gaza
19:01 Uhr

Müllabfuhr findet weggeworfenen Jackpot-Lottoschein

Die italienische Müllabfuhr hat einen Lottoschein im Wert von einer Million Euro wiedergefunden und damit einer verzweifelten Gewinnerin zu ihrem Glück verholfen. Der Schein sei "wie durch ein Wunder noch vollständig" gewesen, sagte der Chef des Müllunternehmens SANB in der süditalienischen Region Apulien, Roberto Nicola Toscano. Er hatte einen Müllwagen durchkämmen lassen, nachdem sich die Gewinnerin gemeldet hatte.

Die Frau habe am Sonntag in der Lottofiliale um die Ecke geprüft, ob ihre Zahlen - immer die gleiche Zahlenkombination - gewonnen hatten, sagte Toscano. Dabei zeigte der Automat an, dass der Schein nicht auszahlbar sei. Wie sich später herausstellte, lag das daran, dass kleine Geschäfte nur kleine Gewinne auszahlen dürfen. Das wusste die Gewinnerin, die anonym bleiben will, jedoch nicht - und warf den Schein weg. Zu Hause erzählte ihr ein Familienmitglied, sie habe mit ihrer üblichen Zahlenkombination den Jackpot gewonnen, woraufhin sich die beiden umgehend auf den Weg zurück zur Lottofiliale machten. In der Zwischenzeit war dort jedoch der Müll eingesammelt worden, und mit ihm der Lottoschein.

Müllabfuhr findet weggeworfenen Jackpot-Lottoschein
18:26 Uhr

"Pädo-Hunting" und Anschläge auf Linke und Asylbewerber? Urteil gegen Terrorgruppe erwartet

Im Prozess gegen sieben mutmaßliche Mitglieder und einen Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe "Letzte Verteidigungswelle" wird vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht am Mittwoch das Urteil gesprochen. Den jungen Angeklagten wird unter anderem versuchter Mord, Verabredung zum Mord, Brandstiftung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

image
Die Angeklagten stehen im Sitzungssaal im Strafjustizgebäude zu Beginn des Prozesses gegen die rechtsextreme Terrorgruppe "Letzte Verteidigungswelle". (Foto: dpa)

Laut Anklage hat die Gruppe Brand- und Sprengstoffanschläge auf Asylbewerberheime und linke Einrichtungen verübt und geplant. Außerdem sollen die Mitglieder sogenanntes "Pädo-Hunting" - also Jagd auf Menschen, die sie für Pädophile hielten - gemacht haben. Die Aufdeckung der Gruppe geht auf eine investigative Recherche von stern und RTL unter Regie von Angelique Geray zurück.

"Pädo-Hunting" und Anschläge auf Linke und Asylbewerber? Urteil gegen Terrorgruppe erwartet
17:44 Uhr

Polizei rettet sieben "Abenteurer" von kenterndem Floß auf Bodensee

Auf dem Bodensee sind am Montag sieben Menschen von einem sinkenden Floß gerettet worden. Wie die Polizei mitteilte, war das Floß im Bereich der Rheinmündung bei stürmischem Wetter voll Wasser gelaufen und drohte zu sinken.

Einsatzkräfte der Wasserpolizei und des Feuerwehrbootes "Föhn" wurden alarmiert. Die Besatzung konnte die sieben Abenteurer rechtzeitig an Bord bringen - einige von ihnen mussten bereits aus dem Wasser gezogen werden. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte eine Starkwindwarnung auf dem See. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Polizei rettet sieben "Abenteurer" von kenterndem Floß auf Bodensee
16:45 Uhr

Ostsee-Strandgäste betatschen Robbe - "ganz schlimm"

Ein erschöpftes Robbenbaby sucht Ruhe am Strand von Scharbeutz in Schleswig-Holstein, doch die Menschen kommen ihm zu nahe. Ein Seehundjäger findet das Verhalten "ganz, ganz schrecklich". Die Berührung ist für beide Seiten mit erheblichen Risiken verbunden.

Ostsee-Strandgäste betatschen Robbe - "ganz schlimm"
15:31 Uhr

Die Linke macht untypischen Vorschlag für Steinmeier-Nachfolge

Ein halbes Jahr vor der Wahl des neuen Bundespräsidenten hat sich die Linke für eine Kandidatin oder einen Kandidaten von außerhalb der Tagespolitik ausgesprochen. "Die Wahl einer parteiübergreifenden Kandidatin oder eines Kandidaten aus der Zivilgesellschaft mit breitem Rückhalt in der Bevölkerung wäre für uns durchaus vorstellbar", sagte die parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion im Bundestag, Ina Latendorf.

Die Fraktion werde sich "zu gegebenem Zeitpunkt die vorliegenden Kandidaturen anschauen und darüber verständigen, ob wir mit einem eigenen Vorschlag ins Rennen gehen", kündigte Latendorf an. Dabei stellte sie klar: "Postengeschiebe zwischen Union und SPD lehnen wir ab. Niemandem wäre damit geholfen, wenn das Amt als innerkoalitionärer Versorgungsposten beschädigt wird."

Die Linke macht untypischen Vorschlag für Steinmeier-Nachfolge
14:43 Uhr

Flugzeug verfehlt LKW knapp - Notlandung auf der Autobahn

Ein Lkw-Fahrer aus Florida erfährt den Schock seines Lebens, als plötzlich direkt vor ihm ein Flugzeug zur Landung ansetzt. Mit seiner schnellen Reaktion rettet er Menschenleben. Grund für das Manöver ist ein Motorschaden der Maschine.

Flugzeug verfehlt LKW knapp - Notlandung auf der Autobahn
14:10 Uhr

Kanzleramt für Wüst "aktuell keine Option" 

Die Umfragewerte für Kanzler Friedrich Merz in den letzten Wochen sind desaströs, hinzu kommen Kabinettsumbildungen und ein breiter Widerstand gegen die Pläne für die Renten-Reform. Inmitten dessen weist der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst Spekulationen zurück, dass er Merz als Bundeskanzler ersetzen könnte. Das Kanzleramt sei "aktuell keine Option" für ihn, sagt der CDU-Politiker der Funke Mediengruppe. Allerdings bekräftigt er eine frühere Aussage, dass er eine mögliche Kanzlerkandidatur zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausschließe. 

Kanzleramt für Wüst "aktuell keine Option" 
14:02 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Heidi Ulrich hat Feierabend und ich lege los! Mein Name ist Tobias Hauser und Sie erreichen mich unter tobias.hauser@ntv.de. Los geht's!

Schichtwechsel
13:49 Uhr

Berliner "Adlon" soll verkauft werden 

Das Luxushotel "Adlon" in Berlin soll für mindestens 280 Millionen Euro verkauft werden. Das Hotel gehört dem von der Jagdfeld-Gruppe gemanagten Fundus-Fonds 31, dessen Anlegerinnen und Anleger noch bis Ende August zu einer Abstimmung über den Verkauf aufgerufen seien, berichtet die "Immobilien Zeitung". Die Jagdfeld-Gruppe bestätigt dies und erklärte, das "Gros der mehr als 4000 Eigentümer, überwiegend Privatanleger", sei "in einem Lebensalter, in dem sie sich von ihren Anteilen trennen wollen". Mit dem angestrebten Verkauf "kommen wir dem Wunsch der Anlegerinnen und Anleger am besten nach und sind so in der Lage, den höchstmöglichen Preis zu erzielen", heißt es weiter. Für Hotelgäste und -partner ändere sich vorerst nichts, der Pachtvertrag des Hotelbetreibers Kempinski laufe erst Ende 2032 aus. 

594548360
Aussenansicht des Hotel Adlon Kempinski am Pariser Platz in Berlin-Mitte nahe dem Brandenburger Tor. (Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto)
Berliner "Adlon" soll verkauft werden 
13:17 Uhr

Festnahmen nach Schüssen in Köln - Hinweise zu Motiv

Die Polizei hat mehrere Menschen festgenommen, nachdem gestern Abend in Köln zwei Menschen Schussverletzungen erlitten haben und zwei weitere Stichverletzungen. Zu den Festgenommenen zählen nach Angaben der Ermittler die Verletzten selbst sowie zwei 19 Jahre alte Tatverdächtige und ein 21-Jähriger. Es würden weiterhin Spuren und Zeugenaussagen ausgewertet. Der genaue Tatablauf ist noch unklar. Laut den Ermittlern war es gestern Abend auf einer Straße im Stadtteil Mülheim zu einer Auseinandersetzung gekommen. Es gibt Hinweise, dass die Tat durch Streitigkeiten zwischen zwei Familien ausgelöst worden sein könnte. Diesen werde nachgegangen, so die Polizei.  

Festnahmen nach Schüssen in Köln - Hinweise zu Motiv
12:51 Uhr

Motorbootfahrer hetzt offenbar gegen jüdisches Kulturschiff - Staatsschutz ermittelt

611088011
Auf dem Programm der "MS Goldberg" stehen Theater, Konzerte und Filme. Hier liegt das Kulturschiff im Hafen an der Schiffbauergasse. (Foto: picture alliance/dpa)

Auf dem Wannsee ist es einem Bericht zufolge zu einem antisemitischen Vorfall gekommen. Wie der "Tagesspiegel" berichtet, kam es dazu am 25. Juli. Demnach soll der Kapitän eines kleinen Motorbootes im Vorbeifahren gegen das jüdische Kulturschiff "MS Goldberg" gehetzt haben. Dem "Tagesspiegel" liegt ein Video vor, das einen Teil des Vorfalls zeigt. Den Angaben zufolge schreit der Mann in Richtung des Kulturschiffes, "fahrt zum Gazastreifen und guckt Euch Eure Mörderei dort an." Weiter sei zu hören gewesen: "Ich hoffe, Ihr seid dieses Jahr das letzte Mal hier, Ihr seid hier unbeliebt, alle." Der Anfang der Hetztirade sei nicht auf dem Video, schreibt die Zeitung. Jedoch hätten mehrere Augenzeugen bestätigt, der Mann habe gerufen, Hitler hätte "zu wenig Juden vergast". Der Berliner Staatsschutz bestätigt Ermittlungen wegen Volksverhetzung.

Motorbootfahrer hetzt offenbar gegen jüdisches Kulturschiff - Staatsschutz ermittelt
12:02 Uhr

So sieht ein Blitzer von innen aus

Wer in Deutschland geblitzt wird, hat es häufig mit einem Gerät aus Wiesbaden zu tun: Mehr als 2500 Blitzer an deutschen Straßen werden von der Firma Vitronic gebaut. In den Kästen steckt jedoch viel mehr als nur die eigentliche Radarfalle. Das Herzstück aller Blitzer - die Messeinheit - ist relativ klein. Drumherum findet sich viel Sonderausstattung, auch zum Schutz. Denn was der Verkehrssicherheit dient, ist vielen Autofahrern ein Dorn im Auge. Unter anderem sind die Geräte deswegen schwer entflammbar.

So sieht ein Blitzer von innen aus
11:24 Uhr

Klimaanlagen bei Dortmunds neuen Stadtbahnen absichtlich weggelassen

In Bus oder Bahn in der Hitze schmoren, macht keinen Spaß. Nicht alle öffentlichen Verkehrsmittel sind mit einer (funktionierenden) Klimaanlage ausgestattet. In Dortmund haben sich die Stadtwerke beim Kauf der neuen Stadtbahnen sogar bewusst gegen Klimaanlagen entschieden. Wie der WDR kürzlich berichtet, argumentiert die Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21) damit, dass die Klimaanlagen sonst pro Jahr sieben Millionen Kilowattstunden schlucken würden. Zudem hätte die Aufrüstung 70 Millionen Euro gekostet, heißt es weiter. Das Unternehmen habe stattdessen in zusätzliche Fahrzeuge investiert. Er wolle die Komforteinbuße nicht kleinreden, sagt Betriebsleiter Ralf Habbes dem WDR. Eine Klimaanlage könne die Temperatur in einer Stadtbahn aber nur um circa drei Grad unterhalb der Außentemperatur senken, sagt er. Auch würden die meisten Fahrgäste nur wenige Haltestellen oder durch Tunnel der teilweise unterirdisch verlaufenden Stadtbahn fahren. Viele Fahrgäste sehen das offenbar anders. "Wenn Sie von einer kühlen, unterirdischen Stadtbahn-Haltestelle in die Bahn steigen, prallen Sie auf eine Hitzewand", sagt ein Fahrgast dem Sender. Eine andere Passagierin findet es "einfach traurig und enttäuschend, dass es in den Bahnen keine Klimaanlage gibt". 

Klimaanlagen bei Dortmunds neuen Stadtbahnen absichtlich weggelassen
10:40 Uhr

Plansch-Propaganda: Diktator Kim inszeniert Ferienidylle

Jetskis, Wasserparks, volle Strände: Nordkoreas Diktator Kim Jong Un verkauft Wonsan als Ferienparadies und als Zufluchtsort in der aktuellen Hitzewelle. Dabei leben die meisten seiner Landsleute in bitterer Armut und dürften sich einen Urlaub, geschweige denn im Luxus-Resort, kaum leisten können.

Plansch-Propaganda: Diktator Kim inszeniert Ferienidylle
10:15 Uhr

Waldbrand in den Niederlanden wächst über Nacht kräftig 

610966286
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit kann sich das Feuer schnell ausbreiten. (Foto: picture alliance/dpa/ANP)

Feuerleute arbeiten weiterhin daran, einen Waldbrand in den Niederlanden nahe der Grenze zu Deutschland unter Kontrolle zu bringen. In der Nacht breiteten sich die Flammen weiter aus, wie die Behörden der Provinz Limburg mitteilen. Mittlerweile seien 100 Hektar betroffen. Bis Montagabend hatte der Brand eine Fläche von 21 Hektar zerstört. Wind aus wechselnden Richtungen, der die Flammen anfacht, und die Trockenheit erschweren die Löscharbeiten, wie die Behörden mitteilen. Betroffen ist ein Naturschutzgebiet in der Nähe von Oostrum. Ein nahe gelegener Campingplatz wurde geräumt. Außerdem wurde der Zugverkehr in dem Gebiet eingestellt.  

Waldbrand in den Niederlanden wächst über Nacht kräftig 
09:49 Uhr

Ringe lassen über Stars-Hochzeit mutmaßen 

465289801
Ein älteres Foto der beiden: Bradley Cooper and Gigi Hadid in 2024. (Foto: picture alliance / Sipa USA)

Weil Gigi Hadid und Bradley Cooper händchenhaltend jeweils mit einem neuen Ring am linken Ringfinger gesichtet werden, spekulieren US-Medien, die beiden könnten geheiratet haben. Fotografiert wurden das Model, der Schauspieler und die verdächtigen Ringe gestern in Paris, wie "People" und "Page Six" schreiben. Hadid und Cooper wurden erstmals 2023 miteinander in Verbindung gebracht. Seither halten sie ihre Beziehung in der Regel aus der Öffentlichkeit heraus. Ab und an sind sie aber gemeinsam in der Öffentlichkeit zu sehen. Hier finden Sie eine ausführliche Meldung.

Ringe lassen über Stars-Hochzeit mutmaßen 
09:25 Uhr

Trump wettert gegen US-Ölkonzerne: "Verdienen zu viel Geld"

Den Krieg gegen den Iran hat US-Präsident Donald Trump zusammen mit Israel begonnen – nun kritisiert er, die US-Ölkonzerne Chevron und ExxonMobil "verdienen zu viel Geld" und sollten einen Teil ihrer Gewinne an die Öffentlichkeit zurückgeben. "Wenn man sich ein Unternehmen ansieht, das das 12-fache von dem verdient hat, was es im Jahr davor verdient hat, dann sollte es etwas davon an die Öffentlichkeit zurückgeben", sagt Trump am Montag gegenüber Reportern im Oval Office. "Und sie sollten besser den Verkaufspreis, den Verbraucherpreis, senken." Seit der Sperrung der Straße von Hormus sind die Ölpreise stark gestiegen, was auch in den USA zu höheren Spritkosten führt und Trump wenige Monate vor den Kongresswahlen unter Druck setzt. Derweil meldeten die größten Ölkonzerne Amerikas rekordverdächtige Quartalsgewinne. 

Trump wettert gegen US-Ölkonzerne: "Verdienen zu viel Geld"
09:02 Uhr

Hitze, Gewitter und Starkregen - lokale Unwetter möglich

wetter0408

Der nächste Hitzetag rollt auf Deutschland zu. Insbesondere im Süden nähern sich die Temperaturen der 40-Grad-Marke. Einzig ganz im Nordosten bleiben die Thermometer knapp unter 30 Grad. Verbreitet zieht dabei immer wieder Regen durch, mitunter kommt es zu Gewittern und unwetterartigen Niederschlägen. Lokal kann es zu Starkregen kommen. Mit einem Sonne-Wolken-Mix und möglichen Gewittern geht es in den nächsten Tagen weiter, allerdings nimmt die Hitze etwas ab und es weht ein frischer Westwind.

Hitze, Gewitter und Starkregen - lokale Unwetter möglich
08:23 Uhr

Gewitterzelle wütet in Dorf "innerhalb von fünf Minuten"

Eine Gewitterzelle überzieht das Dorf Thangelstedt in Thüringen. Das Dach einer Reithalle wird fast komplett weggerissen. Zudem werden viele Bäumen entwurzelt. Herabstürzende Trümmer töten rund ein Dutzend Gänse. Ein Anwohner erzählt von dramatischen fünf Minuten, inklusive einer Windhose.

Gewitterzelle wütet in Dorf "innerhalb von fünf Minuten"
07:44 Uhr

Jugendlicher stirbt nach Stich von hochgiftiger Qualle

444977731
Seewespen leben vorwiegend in flachen Gewässern. (Foto: picture alliance/dpa/James Cook University)

Das Gift von Würfelquallen kann innerhalb weniger Minuten lebensgefährlich werden. Für einen 13-Jährigen am Golf von Thailand kommt jede Hilfe zu spät. Der Jugendliche sei am Samstag beim Schwimmen am Ban Fai Tha Beach in der Provinz Nakhon Si Thammarat gestochen worden und gestorben, berichtete der Sender Thai PBS unter Berufung auf die Behörde für Meeres- und Küstenschutz. Die thailändischen Behörden ordneten nach dem Todesfall zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen an. Unter anderem sollen gefährdete Küstenabschnitte überwacht werden. Auch wurden an Stränden Essig-Notfallstationen eingerichtet. Nach einem Stich sollten Betroffene sofort aus dem Wasser gebracht und die Wunde mindestens 30 Sekunden lang mit Haushaltsessig gespült werden, heißt es. Auch werden Badegäste aufgerufen, nicht ins Wasser zu gehen, wenn giftige Quallen gesichtet wurden.   

Die Tiere kommen im Indopazifik vor. Vor allem leben sie an der Nord- und Ostküste Australiens. Chironex fleckeri werden auch Box Jellyfish oder Seewespe genannt. Ihr Toxin verursacht meist sofort starke Schmerzen und kann innerhalb weniger Minuten Herz und Nervensystem so schwer schädigen, dass es zu Atem- oder Herzstillstand kommt. 

Jugendlicher stirbt nach Stich von hochgiftiger Qualle
07:01 Uhr

Wirtschaftsinstitut: Niedrigwasser könnte deutsches Wachstum zunichtemachen

Angesichts des Niedrigwassers auf deutschen Flüssen warnt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) vor einem Nullwachstum in diesem Jahr und einer möglichen Rezession. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts könnte um 0,4 Prozentpunkte niedriger ausfallen als bisher erwartet, sagt der IW-Experte Thilo Schäfer der "Bild"-Zeitung. "Ein längerer Ausfall der Schiffbarkeit auf dem Rhein könnte das ganz klitzekleine Pflänzchen Wachstum, das wir haben, komplett ersticken", sagt er. Grund sei, dass deutlich weniger Waren transportiert werden und damit die Produktion in zahlreichen Branchen gedrosselt werden müsse. "Für die Wirtschaft bedeutet das echte Lieferengpässe, denn die Schiffe können schon seit einiger Zeit nur noch mit geringerer Beladung den Rhein runterfahren." Mehr dazu hier.

Wirtschaftsinstitut: Niedrigwasser könnte deutsches Wachstum zunichtemachen
06:51 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Lassen Sie uns einen Blick auf die Termine des Tages werfen:

  • Angesichts der Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta mit mindestens 72 Toten beraten die EU-Innenminister über die Konsequenzen. Bei einer Videokonferenz, an der auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt teilnimmt, soll es auch darum gehen, wie die EU ihre Außengrenzen besser schützen kann.  

  • Der Innenausschuss des Bundestags berät über den islamistisch motivierten Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days in Berlin. Innenminister Dobrindt soll die Abgeordneten über den Stand der Ermittlungen informieren. Die Sitzung ist nicht öffentlich. 

  • Die Lufthansa legt ihre Zahlen zum zweiten Quartal vor.  

  • In Potsdam beginnt am Landgericht ein Prozess gegen einen Arzt wegen Sterbehilfe. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Der Arzt soll einer 39-Jährigen im Jahr 2021 einen Zugang für ein tödlich wirkendes Narkosemittel gelegt haben.  

Mein Name ist Heidi Ulrich, ich darf Sie hier nachrichtlich durch die erste Tageshälfte begleiten. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in diesen Dienstag!

Das wird heute wichtig
06:36 Uhr

Nach Trumps Drohung "letzte Chance": Frachter attackiert

In der Straße von Hormus ist erneut ein Handelsschiff angegriffen worden. Ein "unbekanntes Geschoss" habe einen Frachter knapp 40 Kilometer vor der Küste des Omans getroffen, erklärt die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Die Behörde macht weder Angaben über mögliche Opfer oder Schäden noch zum Namen des Schiffes. 

Währenddessen bleibt unklar, wie es um die Diplomatie zwischen dem Iran und den USA steht. US-Präsident Donald Trump hatte am Montag gesagt, es würden Gespräche zwischen beiden Seiten laufen, bei denen es insbesondere um die Wiederöffnung der Straße von Hormus ginge. Die aktuellen Gespräche seien "die letzte Chance" für den Iran auf ein gutes Abkommen, drohte er. Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai sprach allerdings zunächst nur über bilaterale Verhandlungen seines Landes mit dem Oman über einen gemeinsamen vorläufigen Schifffahrtskorridor in der Straße von Hormus. Mehr dazu hier.

Nach Trumps Drohung "letzte Chance": Frachter attackiert
05:54 Uhr

Fahrgäste sitzen stundenlang in ICE fest 

611051675
Ein ICE steht nach einem Oberleitungsschaden in Schwelm unter einer Brücke. (Foto: picture alliance/dpa)

Mehr als vier Stunden haben Fahrgäste in einem ICE in Nordrhein-Westfalen ausharren müssen, nachdem bei einem Unwetter ein Baum in die Oberleitung gefallen war. Mitarbeiter der Deutschen Bahn entfernten in der Nacht den Baum auf dem Gleisabschnitt nahe Schwelm, wie ein Feuerwehrsprecher erklärt. Danach sei der Zug mit Hilfe einer Diesellok über den inzwischen stromlosen Streckenabschnitt gezogen worden, ehe er selbst wieder weiterfahren konnte. 

Fahrgäste sitzen stundenlang in ICE fest