Der Tag
30. Juli 2026
imageHeute mit Anne Renzenbrink und Heidi Ulrich
Zum Archiv
22:29 Uhr

Das war Donnerstag, der 30. Juli 2026 

Liebe Leserinnen und Leser,

ein weiterer heißer Tag dieses Sommers neigt sich dem Ende zu. Die 40-Grad-Marke wurde unter anderem in Frankfurt am Main, Rheinfelden, Bernburg an der Saale und Kitzingen überschritten. Damit seien nach vorläufigen Werten in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Bayern neue Höchstwerte für den Monat Juli gemessen worden, schreibt der Deutsche Wetterdienst. Der bundesweite Höchstwert von 41,8 Grad, der Ende Juni in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt verzeichnet wurde, blieb unangetastet.

Hier finden Sie weitere Neuigkeiten des Tages:

UEFA droht Infantino mit Boykott aller FIFA-Turniere

Hoeneß: "Einen Wettbewerb ohne Europäer kannst du in die Tonne treten"

Schulze bleibt nur eine Option - oder ein Wunder

Interview: "Immer mehr Länder werden in Trumps Krieg gegen den Iran hineingezogen"

Das ist der russische Online-Riese unter Beschuss

Telegram-Gründer Durow steht nun auf russischer Terrorliste

Zwei Republikaner blockieren Trumps neuen Justizminister

Eine erholsame Nacht!

Das war Donnerstag, der 30. Juli 2026 
22:08 Uhr

Saudi-Arabien plant Allianz zum Schutz der Schifffahrt

Mit einer neuen Allianz will Saudi-Arabien die Schifffahrt im Roten Meer und die wichtige Meerenge Bab al-Mandab schützen. 14 Staaten hätten bislang ihre Unterstützung bekundet, erklärt das saudische Verteidigungsministerium nach einem Treffen mit Vertretern aus mehr als 40 Ländern in Riad. Darunter sind Kuwait, Katar, Bahrain, Pakistan, die Türkei, Ägypten und Jordanien. Bemerkenswert ist, dass der Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate laut Mitteilung nicht dabei sind, obwohl sie im Iran-Krieg ähnliche Ziele mit Blick auf ihre Sicherheit haben wie Saudi-Arabien. 

Gemeinsame Militäreinsätze, Planungen und Übungen sowie der Austausch von Geheimdienstinformationen sollen die Sicherheit erhöhen. Die Allianz sei aber "rein defensiv" und habe nicht das Ziel, einen Staat, ein anderes Bündnis oder eine internationale Organisation anzugreifen, teilt Riad weiter mit. Die Ankündigung folgt auf neuerliche Angriffe der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz im Jemen gegen saudische Schiffe. 

Saudi-Arabien plant Allianz zum Schutz der Schifffahrt
21:35 Uhr

Autobahn-Anlage scannt Laster auf Übergewicht

Auf der A4 ist zwischen Aachen und Köln eine Anlage in Betrieb gegangen, die überladene Lastwagen erkennen soll. Es handelt sich um eine vollautomatische Kontrollstelle bei Düren, wie die Autobahn GmbH mitteilt. In den Fahrspuren verbaute Sensorik soll bereits im fließenden Verkehr das Gewicht von Lastwagen erkennen. Erscheint ein Fahrzeug verdächtig schwer, wird auf LED-Anzeigetafeln das Kennzeichen angezeigt und der Fahrer zur Ausfahrt und Kontrolle aufgefordert. Personal auf der Fahrbahn zum Herauswinken ist nicht mehr nötig. Auf einer sogenannten Wiegespur folgt eine ganz genaue Bestimmung des Gewichts. "Diese Anlage ist die erste von insgesamt 16 Anlagen, die in den nächsten Jahren deutschlandweit errichtet werden", erklärt Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr. 

Autobahn-Anlage scannt Laster auf Übergewicht
21:14 Uhr

Zwei Jugendliche durch umstürzenden Baum verletzt 

Im Westen Deutschlands haben Unwetter gewütet. Zwei junge Männer im nordrhein-westfälischen Sauerland wurden durch einen umstürzenden Baum verletzt. Der Polizei zufolge wurden die 18- und 19-Jahrigen von einem herabfallenden Ast getroffen. Sie waren demnach mit einer Gruppe in einem Waldgebiet am Rande des Möhnesees unterwegs gewesen. Dem WDR zufolge wurden die Jugendlichen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Aktuell warnt der Deutsche Wetterdienst vor weiteren Unwettern und teilweise schweren Sturmböen im Nordosten und Osten Deutschlands.

Zwei Jugendliche durch umstürzenden Baum verletzt 
20:39 Uhr

Rhein legt Geisterschiff mit düsterer Geschichte frei

Der Klimawandel lässt den Wasserpegel im Rhein sinken. Dadurch wird ein rätselhafter Grabstein und sogar ein historisches Bootswrack eines sogenannten Aalschokers freigelegt: Ein Geisterschiff mit einer gruseliger Vorgeschichte.

Rhein legt Geisterschiff mit düsterer Geschichte frei
20:00 Uhr

Niedrigwasser an Donau zwingt Kraftwerke zum Abschalten oder Drosseln 

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Das Kernkraftwerk MVM Paks in Ungarn hat auf die extrem niedrigen Wasserstände an der Donau reagiert. (Foto: picture alliance/dpa/MTI/AP)

Die niedrigen Wasserstände an der Donau haben Folgen für mehrere Kraftwerke. Wegen eines Mangels an Kühlwasser sind in Rumänien zwei Reaktoren des Kernkraftwerks Cernavoda außer Betrieb, in Ungarn wurde die Leistung des Kernkraftwerks Paks gedrosselt. Auch in Frankreich wurden in dieser Woche Reaktoren wegen der hohen Temperaturen abgeschaltet. In Österreich mussten mehrere Wasserkraftwerke die Produktion drosseln. Bislang rechnet nur die ungarische Regierung damit, dass es infolgedessen ab Montag zu Engpässen bei der Stromversorgung kommen könnte.  

Hintergrund für den Wassermangel in der Region sind mangelnde Regenfälle, aber auch zunehmend wenig Schmelzwasser von Gletschern, wie Florian Seidl, Sprecher des größten österreichischen Wasserkraftwerkbetreibers, Verbund, sagte: "Eigentlich sollten wir jetzt das Wasser aus der Schneeschmelze abarbeiten, aber aufgrund der Erderwärmung fällt immer weniger Schnee."  

Niedrigwasser an Donau zwingt Kraftwerke zum Abschalten oder Drosseln 
19:20 Uhr

Beliebte Urlaubsorte in Tirol versinken im Unwetter-Chaos

Überschwemmungen, mehrere Erdrutsche und eine Flutwelle versetzen Teile Tirols in den Katastrophenmodus. Hunderte Anwohner müssen in Notunterkünften unterkommen. Drastische Aufnahmen zeigen das Ausmaß der Verwüstung.

Beliebte Urlaubsorte in Tirol versinken im Unwetter-Chaos
19:02 Uhr

US-Außenministerium blamiert sich mit falscher Afrika-Karte

Bei einer internationalen Konferenz ist es zu einer Panne gekommen: Das US-Außenministerium sorgte mit einer Landkarte für Aufsehen, auf der alle Länder Afrikas falsch beschriftet waren. Zum Beispiel wurde Nigeria als Binnenstaat in der Sahara dargestellt und Mosambik wurde vom Südosten Afrikas an das Horn von Afrika verlegt. Die fehlerhafte Karte wurde während einer Präsentation über neue Gesundheitsabkommen auf der AIDS-2026-Konferenz in Rio de Janeiro gezeigt, wie die Nachrichtenagentur Reuters nach Sichtung eines Videos meldet. Einer Analyse von Reuters zufolge enthielt die Karte ein Wasserzeichen, das darauf hindeutet, dass sie mit Werkzeugen des KI-Anbieters OpenAI erstellt wurde. Das US-Außenministerium übernimmt die "volle Verantwortung" und erklärt, ein Mitarbeiter habe die Präsentation kurz vor der Veranstaltung in Eile geändert. Die Präsentation wurde von Jeff Graham gehalten, dem obersten US-Gesundheitsgesandten. Hier mehr dazu.

US-Außenministerium blamiert sich mit falscher Afrika-Karte
18:31 Uhr

Staatsschutz ermittelt, weil Mann in Berlin Hitlergruß zeigt

Nach einem antisemitischen Vorfall in Berlin-Mitte ermittelt der Staatsschutz der Polizei. Das teilt ein Polizeisprecher mit. Am Dienstag hatte Rabbiner Shlomo Afanasev, Ratsmitglied der jüdischen Gemeinde Kahal Adass Jisroel, ein Video von dem Vorfall auf der Plattform X geteilt. Darin ist zu sehen, wie ein junger Mann auf offener Straße den Hitlergruß zeigt. "In Berlin wurde ein führendes Mitglied meiner jüdischen Gemeinde Kahal Adass Jisroel auf dem Weg zur Synagoge mit dem Tod bedroht", schrieb Afanasev dazu. Der Verdächtige und sein Begleiter hätten den Betroffenen auch antisemitisch beschimpft. Die israelische Botschaft fordert die Polizei auf, solche Vorfälle zu unterbinden. "Aber es ist eine gesellschaftliche Aufgabe, dafür zu sorgen, dass solche Menschen sich wieder schämen und nicht stolz auf ihre Taten sind."

Staatsschutz ermittelt, weil Mann in Berlin Hitlergruß zeigt
17:48 Uhr

Waldbrand lässt Weltkriegsmunition explodieren 

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Zahlreiche Gebäude und Fahrzeuge werden durch den Waldbrand in Le Porge beschädigt. (Foto: dpa)

Bei einem schweren Waldbrand an der französischen Atlantikküste ist im Ort Le Porge ein vergessenes Munitionslager aus dem Zweiten Weltkrieg explodiert. "In unserer Gemeinde gab es - ohne dass wir davon wussten - Munitionsdepots, die auf Grundstücken vergraben waren und explodiert sind", sagt der Bürgermeister, Martial Zaninetti, dem Sender France Info. Verletzt worden sei niemand. Als es zu den Explosionen kam, waren die Bewohner schon evakuiert. Der Bürgermeister spricht von "mehr als hundert Explosionen". "Wir dachten zunächst, es handele sich um Gasflaschen, aber es war wirklich viel zu heftig. Es sind tatsächlich Granaten explodiert; einige liegen auf dem Boden, andere sind nach rechts und links abgeflogen und haben ganze Gebiete durchquert. Eine davon ist sogar durch ein Haus geflogen", sagt Zaninetti. Wie die Zeitung "Ouest-France" berichtet, soll es sich um deutsche Munition gehandelt haben. Sprengstoffexperten überprüfen nun das Gelände.  

Waldbrand lässt Weltkriegsmunition explodieren 
17:07 Uhr

Palästinenser melden Tote und Verletzte durch israelische Luftangriffe 

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Palästinenser bergen ihre Habseligkeiten aus den Trümmern eines Gebäudes und von Zelten, die bei einem israelischen Luftangriff in Gaza-Stadt zerstört wurden. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben vier Menschen getötet worden. Unter den Toten seien zwei Kinder, sagt der Sprecher des Zivilschutzes, Mahmud Basal. Außerdem habe es "eine Reihe von Verletzten" gegeben. Demnach wurden bei einem Luftangriff auf ein Flüchtlingslager in der Stadt Gaza ein Mensch getötet und zehn weitere verletzt. Dem Nasser-Krankenhaus in Chan Junis im Süden des Gazastreifens zufolge gab es bei einem Angriff mit einem Hubschrauber auf das Zelt einer Familie zwei Tote und drei Verletzte. Unter den Toten war demnach ein achtjähriges Mädchen. Die Notaufnahme der Al-Aksa-Klinik in Deir el-Balah meldet zudem "die Einlieferung eines toten Kindes und mehrerer Verletzter" nach einem Angriff auf das Flüchtlingslager Bureidsch. Die israelische Armee nimmt zu den konkreten Attacken bisher keine Stellung, teilt der Nachrichtenagentur AFP aber mit, dass die Streitkräfte in der Nacht "an mehreren Orten die Hamas-Terrorinfrastruktur" angegriffen hätten. 

Palästinenser melden Tote und Verletzte durch israelische Luftangriffe 
16:31 Uhr

Trockenheit erreicht historisches Ausmaß 

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Eine Sandbank im Rhein bei Osterspai. Die Hitze und Trockenheit führten zu einem extremen Niedrigwasser, das inzwischen auch die Schifffahrt beeinträchtigt. (Foto: picture alliance/dpa)

Dieser Sommer ist nicht nur besonders heiß, sondern auch trocken. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Daten von seinen 2000 Messstationen in Deutschland ausgewertet und präsentiert die vorläufigen Ergebnisse für den Juli: Mit rund 40 Litern pro Quadratmeter fiel im Juli nur geringfügig mehr als die Hälfte des Niederschlags, der in der Referenzperiode 1961 bis 1990 (78 Liter pro Quadratmeter) gemessen wurde. Demnach war es der fünfte zu trockene Monat in Folge. Am stärksten betroffen ist der Westen und Südwesten Deutschlands. So melden etwa Hessen und Nordrhein-Westfalen den trockensten Juli-Monat seit Beginn der Messgeschichte.  

"Eine hohe Waldbrandgefahr, sehr niedrige und die Schifffahrt beeinträchtigende Wasserstände und massive Ertragseinbußen bei der Getreideernte waren die Folge", erklärt der DWD. Lokal heftige und mit Starkregen einhergehende Gewitter hätten die Trockenheit in der Fläche nicht mindern können. Laut dem DWD war der Juli bisher zudem überdurchschnittlich warm. Im Mittel lag die Temperatur bei 19,7 Grad – das sind 2,8 Grad mehr im Vergleich mit der Referenzperiode. Hier finden Sie mehr dazu.

Trockenheit erreicht historisches Ausmaß 
16:09 Uhr

Tatverdächtige gefasst - sie sollen 29-Jährige aus Habgier ermordet haben

Im Fall einer getöteten 29-Jährigen in Trier haben die Ermittler zwei Tatverdächtige festgenommen. Ein 35-Jähriger und eine 25-Jährige wurden in ihren Wohnungen im Saarland festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft Trier mitteilt. Gegen sie wurde Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des gemeinschaftlichen Mordes aus Habgier erlassen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Verdächtigen die Studentin vor einiger Zeit kennenlernten. Der 35-Jährige soll das Opfer vor anderthalb Wochen in dessen Wohnung erstochen haben. Die 25-Jährige wird verdächtigt, mit der EC-Karte der Getöteten einen vierstelligen Geldbetrag abgehoben zu haben. 

Tatverdächtige gefasst - sie sollen 29-Jährige aus Habgier ermordet haben
15:31 Uhr

Lauterbacher trauern nach Großbrand um ihre Altstadt

Mitten in der historischen Altstadt von Lauterbach in Hessen bricht plötzlich ein Feuer aus. Die Flammen fressen sich unaufhaltsam durch gleich mehrere historische Fachwerkhäuser. Dort klafft nun ein "riesiges Loch". Anwohner und Einsatzkräfte sind sichtlich mitgenommen. Mehrere Menschen wurden durch Rauchgase verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Einige Häuser sind vorerst unbewohnbar. Wie es zu dem Brand kam, untersucht die Polizei noch.

Lauterbacher trauern nach Großbrand um ihre Altstadt
15:04 Uhr

Spanische Exklave sieht sich in Notlage

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Sicherheitskräfte patrouillieren an der Küste in Ceuta, wo die Zahl der eintreffenden Migranten stark angestiegen ist. (Foto: picture alliance / Sipa USA)

Hunderte Migranten sind in den vergangenen Tagen auf dem Seeweg aus Marokko in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika angelangt. "Wir befinden uns in einer Situation des totalen humanitären und sozialen Notstands" sagt der Präsident des Gebiets, Juan Jesús Vivas. Am Vortag sprach er bereits von mehr als 1500 Menschen, die über das Meer angekommen seien. Die Aufnahmezentren seien nicht mehr aufnahmefähig. Zudem berichtet die spanische Nachrichtenagentur EFE, dass Tausende Migranten über den Grenzzaun hinweg nach Ceuta gelangt seien. Sie hätten die Sperranlagen vor der Stadt überwunden, die zu diesem Zeitpunkt nicht von der Polizei bewacht worden seien, heißt es. Die spanische Polizei bestätigt einen Massenansturm an Migranten, ohne zunächst Zahlen zu nennen.

Das Innenministerium in Madrid erklärt, verschiedene Ministerien gingen "koordiniert" vor, um "mit größtmöglicher Schnelligkeit und Effizienz auf die Situation in Ceuta zu reagieren". Den Angaben aus Madrid zufolge kooperiert die marokkanische Regierung eng bei der Bewältigung der Situation.  Eine ausführliche Meldung finden Sie hier.

Spanische Exklave sieht sich in Notlage
14:38 Uhr

Wie Metalfans beim Wacken Open Air der Hitze trotzen

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Eiskalt: Ein Festivalbesucher greift zum Eisbeutel. (Foto: picture alliance/dpa)

Aktuell sind es um die 33 Grad im schleswig-holsteinischen Wacken, wo rund 85.000 Metalfans beim Wacken Open Air feiern. Ein paar von ihnen sagen, zu welchen Mitteln sie greifen, um mit der Hitze klarzukommen. Dazu gehören zum Beispiel Pools vor dem Zelt. "Wir haben Wasser geholt mit Bollerwagen und haben uns den Pool ein bisschen befüllt, damit es wenigstens nicht ganz so warm ist", sagt Annette aus Nordrhein-Westfalen. "Damit man das Wetter aushalten kann."

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Werner (l-r), Janina, Klaus-Alfred, Jason, Christiane und Annette aus Dortmund stehen in einem Minipool vor ihrem Zelt beim Wacken Open Air. (Foto: picture alliance/dpa)

Die Veranstalter reagierten auf die Hitze bereits mit weiteren Schattenplätzen, Möglichkeiten zum Wasserauffüllen und kostenloser Sonnencreme. Doch für einige Besucherinnen und Besucher schützt das Konzept noch zu wenig vor der Hitze. "Die Sonnensegel auf der Plaza, das ist völlig in Ordnung", sagt Annette. Aber vor den Bühnen und auf dem Innfield fehle es deutlich an Schatten.

Wie Metalfans beim Wacken Open Air der Hitze trotzen
14:11 Uhr

Inflationsrate steigt nach Tankrabatt-Ende deutlich

Die Inflation in Deutschland ist nach dem Auslaufen des Tankrabatts gestiegen. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Juli um durchschnittlich 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, nach 2,3 Prozent im Juni. Das teilt das Statistische Bundesamt zu seiner ersten Schätzung mit. Hier können Sie mehr darüber lesen.

Inflationsrate steigt nach Tankrabatt-Ende deutlich
14:06 Uhr

Schichtwechsel

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Anne Renzenbrink hat für heute Schluss und ist in die Nachmittagshitze entschwunden. Hier geht mit mir, Heidi Ulrich, weiter. Sie erreichen mich per Mail heidi.ulrich(at)ntv.de, wenn Sie Fragen zu "Der Tag" haben.

Schichtwechsel
14:00 Uhr

Historisches Schloss in Sachsen-Anhalt steht seit Stunden in Flammen

Auch in den Mittagsstunden sind die Flammen noch nicht gelöscht: Ein Brand in einem historischen Schloss in Sachsen-Anhalt sorgt derzeit für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Das Jahrhunderte alte Gebäude in Wallhausen im Landkreis Mansfeld-Südharz geriet in der Nacht in Brand und steht auch nach stundenlangen Löscharbeiten noch in Flammen, wie ein Feuerwehrsprecher vor Ort sagte. Das liege vor allem an der Holzbauweise des Renaissanceschlosses. Zunächst habe der Dachstuhl in Vollbrand gestanden, der später eingestürzt sei, sagte der Sprecher. Auch das zweite Obergeschoss sei zu zwei Dritteln zerstört. Der Zustand des ersten Obergeschosses und des Erdgeschosses könne erst nach Abschluss der Löscharbeiten beurteilt werden, sagte der Sprecher. Wegen Einsturzgefahr könne das Gebäude nicht mehr betreten werden.

Das Gebäude, das seit 2005 als Hotel genutzt wird, wurde in der Nacht evakuiert. Einer der sieben eingemieteten Gäste erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht an der Hand, konnte aber im Dienst bleiben. Das Schloss wurde nach Angaben der Hotelbetreiber zwischen 1606 und 1613 von der Adelsfamilie von der Asseburg errichtet und blieb bis 1945 im Besitz der Nachkommen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Familie enteignet, das Gebäude wurde als Schule genutzt. Vor rund 20 Jahren wurde es zum Hotel umgebaut. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Das Dach stürzt infolge des Brandes ein. (Foto: picture alliance/dpa)
Historisches Schloss in Sachsen-Anhalt steht seit Stunden in Flammen
13:25 Uhr

15 Elefanten in Kenia durch wohl vergiftete Tomaten gestorben

In Kenia sind nach Angaben der nationalen Parkbehörde 15 Elefanten mutmaßlich durch den Verzehr vergifteter Tomaten gestorben. Labortests hätten nachgewiesen, dass das gefährliche Zellgift Cyanid für den Tod der Elefanten verantwortlich sei, sagt Isaac Lekoolol vom Kenya Wildlife Service. Die Tiere waren zwischen dem 24. Juni und 24. Juli im Amboseli-Nationalpark verendet. In ihren Mägen seien viele Tomaten gefunden worden, so Lekoolol in einem Interview im nationalen Fernsehen. Diese könnten der Behörde zufolge von Landwirten mit Cyanid besprüht worden sein.

In dem Naturschutzgebiet, das im Süden an Tansania grenzt, sind auch Bauern angesiedelt, auf deren Felder oftmals Elefanten eindringen und die Ernte fressen. Konflikte zwischen Landwirten und Wildtieren sind in dem ostafrikanischen Land daher weit verbreitet. Der genaue Ort, an dem die Dickhäuter vergiftet wurden, ist weiter unklar.

15 Elefanten in Kenia durch wohl vergiftete Tomaten gestorben
10:59 Uhr

Gefälschte Dokumente? Polizei in Italien beschlagnahmt Tausende E-Roller aus China

In Italien sind mehrere Tausend aus China importierte Elektroroller beschlagnahmt worden, die nicht den EU-Sicherheitsvorschriften entsprechen. Die Fahrzeuge seien mithilfe falscher Unterlagen als E-Bikes verkauft worden und deshalb ohne die für Elektroroller vorgeschriebene Zulassung unterwegs gewesen, teilt die italienische Finanzpolizei mit.

Die Ermittlungen richten sich gegen einen Unternehmer aus Palermo. Nach Angaben der Behörden wurden die Fahrzeuge mit Dokumenten eingeführt, die ihre angebliche Übereinstimmung mit den Sicherheitsanforderungen bescheinigten. Insgesamt soll es sich demnach um mindestens 6885 Fahrzeuge handeln, die seit 2023 aus China nach Italien gebracht wurden. Spätere Überprüfungen deckten nach Angaben der Finanzpolizei ein System irreführender Zertifizierungen auf. Diese seien den Zollbehörden vorgelegt worden. Der Marktwert der beschlagnahmten Fahrzeuge wird auf rund fünf Millionen Euro geschätzt. Die verschiedenen Beschlagnahmungen erfolgten bei Groß- und Einzelhändlern in mehreren Regionen Italiens.

Gefälschte Dokumente? Polizei in Italien beschlagnahmt Tausende E-Roller aus China
10:27 Uhr

Amal und George Clooney fliehen vor den Waldbränden in Frankreich

George Clooney und seine Frau Amal haben ihr Zuhause in Südfrankreich wegen der Waldbrände verlassen. Das bestätigt ein Sprecher des Schauspielers dem US-Magazin "People". Die Clooneys leben mit ihren neunjährigen Zwillingen Alexander und Ella in Brignoles in der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur, einer der Gegenden, in denen die Feuer aktuell wüten. Bekannt wurde die Flucht durch einen Brief, den Clooney an den Bürgermeister von Brignoles geschrieben hat. "Lieber Didier, im Moment haben wir keine Ahnung, ob unser schönes Haus diesen schrecklichen Moment übersteht", heißt es darin laut dem Magazin.

Statt über den möglichen Verlust seines Anwesens zu klagen, wendet sich der Schauspieler in dem Schreiben an die Menschen im Ort. "Während wir Brignoles verlassen, möchten wir zwei Dinge betonen: Erstens hoffen wir, dass es euch und den Menschen unserer Stadt gut geht, und zweitens versichern Amal und ich euch, dass wir - egal, was mit unserem Dorf geschieht - Teil dieser Gemeinschaft sind und dazu beitragen werden, sie wieder zusammenzuführen." Der Brief endet mit einem Satz: "Wir lieben Brignoles und unsere Freunde, die dort leben."

Amal und George Clooney fliehen vor den Waldbränden in Frankreich
09:25 Uhr

Millionenschaden nach Brand in historischer Altstadt von Lauterbach in Hessen

Bei einem Brand mehrerer Häuser in der historischen Altstadt von Lauterbach in Hessen ist ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Das Feuer sei aus bislang ungeklärter Ursache am späten Mittwochnachmittag in einem Wohn- und Geschäftshaus am Marktplatz ausgebrochen, teilt die Polizei in Fulda mit. Insgesamt wurden fünf Häuser durch den Brand beschädigt. Am Lauterbacher Marktplatz stehen überwiegend historische Fachwerkhäuser.

Die Brandbekämpfung dauerte laut Polizei bis in den späten Mittwochabend an. Auch am Morgen war die Feuerwehr noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Drei Anwohner und zwei Einsatzkräfte erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Der entstandene Sachschaden lag nach ersten Schätzungen im mittleren siebenstelligen Bereich.

Millionenschaden nach Brand in historischer Altstadt von Lauterbach in Hessen
08:15 Uhr

Erst 40 Grad, dann Unwetter - wo es ab heute kracht

Die gute Wetter-Nachricht zuerst: In der zweiten Tageshälfte bringen Niederschläge etwas Kühle in die Extremhitze. Die schlechte Nachricht: Diese Sommergewitter können sich örtlich zu Stürmen entwickeln, es droht zudem Starkregen- und Hagelgefahr.

Erst 40 Grad, dann Unwetter - wo es ab heute kracht
07:31 Uhr

Trinkhalm-Lecken in Singapur: Französischer Teenager kommt mit Geldstrafe davon

Weil er einen Trinkhalm abgeleckt und diesen dann in einen Orangensaft-Automaten zurückgesteckt hat, ist ein französischer Teenager in Singapur zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Der 19-Jährige muss laut Urteilsspruch 600 Singapur-Dollar (gut 400 Euro) zahlen. Damit entging er einer drohenden härteren Strafe wie beispielsweise Haft auf Bewährung.

Der Franzose hatte selbst im März ein Video von seiner Tat bei Instagram veröffentlicht. Darauf leckt er erst einen Trinkhalm ab und steckt ihn dann in den Trinkhalm-Behälter eines Orangensaft-Automaten zurück. Das Video ging sehr schnell viral - und der Franzose wurde festgenommen. Die Anklage lautete auf Sachbeschädigung und "Störung der öffentlichen Ordnung". Singapur ist für seine strengen Hygienevorschriften und drastischen Gesetze bekannt.

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Vor Gericht zeigte sich der 19-Jährige (2.v.r.) reumütig. (Foto: picture alliance/dpa/AP)
Trinkhalm-Lecken in Singapur: Französischer Teenager kommt mit Geldstrafe davon
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

wie geht es der deutschen Wirtschaft? Der Iran-Krieg bremst die Erholung. Jüngste Konjunkturdaten machen aber Hoffnung, dass es auch im zweiten Quartal etwas Wachstum gab. Eine erste Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für den Zeitraum April bis Juni 2026 veröffentlicht das Statistische Bundesamt um 10 Uhr. Volkswirte rechnen mit einem Plus von 0,1 Prozent zum Vorquartal.

Wir blicken weiter auf den Nahen Osten. Nach einigen beschussfreien Nächten haben sich die USA und der Iran erneut einen militärischen Schlagabtausch geliefert. In Reaktion auf Irans "Überraschungsangriff" gegen die US-Truppen im Nahen Osten, griff das US-Militär wieder im Iran an, wie das Regionalkommando Centcom ohne Angaben zu Zielen auf X mitteilt. Kurz darauf meldeten iranische Medien in der Nacht Explosionen unter anderem auf der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie in der Provinz Buschehr.

Diese Themen haben wir heute außerdem im Blick:

  • Deutschlands Verbraucher müssen sich nach Auslaufen des Tankrabatts wieder auf höhere Teuerungsraten einstellen. Nach dem Rückgang auf 2,3 Prozent im Juni dürfte die Inflation im Juli nach Einschätzung von Volkswirten gestiegen sein. Um 14 Uhr veröffentlicht das Statistische Bundesamt eine erste Schätzung zur Inflation im Juli 2026.

  • Die Deutsche Bahn stellt ihre Halbjahresbilanz vor. Der bundeseigene Konzern fiel zuletzt auch mit schlechten Unternehmenszahlen auf. 2025 verzeichnete die Bahn unter dem Strich einen Milliardenverlust. Medienberichten zufolge hat die Bahn im ersten Halbjahr 2026 schwarze Zahlen im Kernbereich geschrieben.

  • Der Bundesgerichtshof beschäftigt sich um 10 Uhr mit der Frage, ob und wann private Chat-Nachrichten an Dritte weitergeleitet werden dürfen.

  • In der Region Greater Manchester wird ein neuer Bürgermeister gewählt. Ex-Bürgermeister Andy Burnham sitzt nun im britischen Parlament und ist Premierminister. 

  • In New York ist eine erste geheime Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über die Nachfolge von Generalsekretär António Guterres geplant.

  • Drei Monate nach dem Wahlsieg von Ungarns neuem Regierungschef Petr Magyar reist mit Markus Söder erstmals ein Ministerpräsident aus Deutschland nach Budapest.

Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich begleite Sie heute durch die erste Tageshälfte. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an: dertag(at)ntv.de. Auf geht's!

Das wird heute wichtig
06:46 Uhr

Starker Wellengang schleudert vollbesetzte Fähre ans Ufer

Hohe Wellen werden einem Ausflugsboot an der italienischen Amalfiküste zum Verhängnis: Zeitweise kann die Fähre nicht wie geplant anlegen, an Bord spielen sich chaotische Szenen ab. Für die Passagiere wird der Ausflug unfreiwillig zur Schaukelfahrt.

Starker Wellengang schleudert vollbesetzte Fähre ans Ufer
06:06 Uhr

Nach Fund von fünf toten Babys: Paar in U-Haft

Nach dem Fund von fünf toten Babys in Südfrankreich sind die mutmaßliche Mutter und ihr Lebensgefährte in Untersuchungshaft genommen worden. Wie AFP am Mittwochabend aus Ermittlerkreisen erfuhr, wird die 32-jährige Frau derzeit von den Ermittlern befragt. Auch ihr gleichaltriger Partner, durch den die toten Babys entdeckt wurden, befinde sich in U-Haft. Die Überreste von vier Babys und die Leiche eines Säuglings waren in der Wohnung des Paares im südfranzösischen Orange entdeckt worden - und zwar durch Nachforschungen des Lebensgefährten. Der 32-Jährige war laut eigener Aussage bei der Polizei beunruhigt gewesen über die wiederholt sehr späte Feststellung der Schwangerschaft seiner Freundin.

Die Frau hatte laut Staatsanwaltschaft am Sonntag zu Hause entbunden, ehe sie ins Krankenhaus gebracht wurde. Bei sich zu Hause habe der Mann Nachforschungen unternommen und etwas entdeckt, was "menschlichen Überresten" ähnele. Am Montag durchsuchte die Polizei dann die Wohnung des Paares in Orange. Ein Gerichtsmediziner geht nach Angaben der Staatsanwaltschaft davon aus, dass die gefundenen Knochen und die verweste Leiche zu fünf Säuglingen gehörten. Die Frau wurde laut einem Medienbericht am Mittwoch aus dem Krankenhaus entlassen - und sofort in Untersuchungshaft genommen. Das von ihr am Sonntag zur Welt gebrachte Baby - ein Junge - sei bei guter Gesundheit. Das Paar hat außerdem zwei Kinder im Alter von acht und neun Jahren.

Nach Fund von fünf toten Babys: Paar in U-Haft