Das war Donnerstag, der 6. August 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Donnerstag stand ganz im Zeichen von Drohnen. Noch immer beschäftigt ganz Deutschland, was das gestern für ein unbemanntes Flugobjekt am Leipziger Flughafen war. Während hierzulande gerätselt und ermittelt wird, wird der Kreml ebenfalls mit Drohnen konfrontiert. Die Ukraine sorgt weiter für heftige Schäden im russischen Onlinehandel sowie der Ölindustrie durch gezielte Drohnenangriffe.
Was heute sonst noch wichtig war:
Bericht: Trump legt sich auf Vance als Nachfolger für 2028 fest.
Polizei findet vermisste Dreijährige tot im Pool der Eltern.
Fall Fabian: Angeklagte pöbelt ihre Schwester im Gerichtssaal an.
Straßenbau-Unternehmen müssen Bußgeld in Millionenhöhe zahlen.
Barcelona schnappt Real offenbar Weltmeister Rodri vor der Nase weg.
Damit schließen wir den "Tag" auf ntv.de für heute. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und eine erholsame Nacht.
Beste Grüße aus dem ntv-Hauptstadtstudio in Berlin
Ihr Max Patzig
Unbekannte klauen Linienbusse von Betriebsgelände und unternehmen Spritztouren
Unbekannte haben im niedersächsischen Hameln zwei Linienbusse von ihrem Betriebsgelände geholt und sind damit bis in die Region Hannover gefahren. In der Nacht zum Mittwoch verließen die Fahrzeuge nach Polizeiangaben gegen 1.15 Uhr das Gelände. Einer wurde am Morgen in Barsinghausen entdeckt, der zweite stand in einer Sackgasse im Wunstorfer Ortsteil Luthe. Dort hatte ein Anwohner den gegen 6.20 Uhr abgestellten Bus gemeldet.
Beschädigungen wurden nicht festgestellt, Hinweise auf die Fahrer gab es bisher nicht, wie die Polizei mitteilt. Mithilfe der eingebauten GPS-Technik konnten die Fahrtstrecken nachträglich nachvollzogen werden. Mitarbeiter der Busunternehmen holten die Fahrzeuge anschließend zurück.
Die Polizei ermittelt wegen des unbefugten Gebrauchs von Kraftfahrzeugen. Dabei soll auch geklärt werden, ob in beiden Fällen dieselben Täter verantwortlich waren.
"GTA VI" läuft noch in diesem Monat auf Netflix
Der Hype um das lang erwartete Actionvideospiel "Grand Theft Auto VI" wird bald mit einem erweiterten Trailer bei Netflix weiter angeheizt. Der Trailer "Grand Theft Auto VI: An Extended Look" wird am 27. August um 21 Uhr bei dem Streaminganbieter erscheinen, wie die Entwicklerfirma Rockstar Games auf X ankündigt. Ebenso soll dieser auf dem offiziellen Youtube-Kanal von Rockstar Games und auf der GTA-VI-Website veröffentlicht werden.
Der Ankündigungstrailer zum Trailer auf Netflix lässt viele Fragen offen: Er verspricht bisher nur einen "erweiterten Einblick" auf das seit vielen Jahren mit Spannung erwartete Spiel. Nach mehr als einem Jahrzehnt Wartezeit soll das nächste Videospiel aus der Reihe nach mehrfacher Verzögerung am 19. November erscheinen. Die Vorbestellungen laufen bereits seit Ende Juni.
Politiker will Zigarettenhersteller für Waldbrandkosten zur Kasse bitten
Angesichts der massiven Waldbrände in Frankreich fordert Ex-Gesundheitsminister Yannick Neuder, die Tabakindustrie an den Kosten der Brandbekämpfung und der Wiederaufforstung zu beteiligen. Neuder, heute Abgeordneter der rechtskonservativen Republikaner, teilt mit, er habe einen entsprechenden Gesetzentwurf eingereicht.
"Eine aus dem Autofenster geworfene Zigarettenkippe - und schon geht ein Wald in Flammen auf", erklärt Neuder. Diejenigen, die diese Milliarden von Zigarettenkippen produzieren, "sollen endlich ihren Teil beitragen". Er schlägt vor, eine Abgabe auf den Unternehmensumsatz zu erheben. Mit dem Geld solle ein Fonds für die Finanzierung der zivilen Sicherheitskräfte und für die Wiederaufforstung eingerichtet werden.
"17 Prozent der Raucher geben zu, dass sie ihre Zigarettenstummel aus dem Autofenster werfen", erklärt Neuder. In Frankreich würden jedes Jahr 23 Milliarden Zigaretten verkauft. "Das sind ebenso viele Kippen, die auf unseren Straßen, in unseren Flüssen und in unseren Wäldern landen und deren Abbau mehr als zehn Jahre dauert."
Mehrere Spielzeuge wegen Asbestverdacht zurückgerufen
Der Einzelhändler Woolworth ruft mehrere Produkte aus seinem Spielzeug-Sortiment zurück. Bei "Stretchy Sand mit Geruch" (Watermelon und Blueberry), "Stretchmaus 12 Zentimeter" und "Stretchy Soldat" könnte es zu einer Verunreinigung mit Asbest im verarbeiteten Sand gekommen sein, teilen Verbraucherschützer auf Lebensmittelwarnung.de mit.
Verbraucherinnen und Verbraucher können das Spielzeug im Handel bei Woolworth zurückgeben und erhalten den Kaufpreis auch ohne Vorlage eines Kassenbons erstattet. Betroffen sind alle Bundesländer in Deutschland. Der Rückruf bezieht sich auf alle Packungen und ist nicht auf eine bestimmte Produktionscharge begrenzt, wie Woolworth in Unna mitteilt. Mehr Informationen gibt es im Rückrufschreiben.
Frau fährt mit großem Greifvogel Regionalbahn
Eine Frau hat in Rheinland-Pfalz einen mutmaßlich flugunfähigen Greifvogel in einer Regionalbahn transportiert. Das Tier hatte sie zuvor auf einem Feld in Nieder-Olm gefunden, wie die Bundespolizei in Kaiserslautern berichtet.
Noch im Zug sitzend, kontaktierte sie die Bundespolizei und übergab nach Eintreffen des Zuges im Hauptbahnhof Mainz den Vogel an Beamte. Sie gab demnach an, sie habe dem Tier helfen wollen und sich daher entschieden, es mitzunehmen. Der Vogel wurde in eine Wildauffangstation gebracht. Warum er nicht flugfähig war, konnte bislang nicht geklärt werden.
Wegen Hitze: Dröge sieht in Merz-Regierung "politischen Totalschaden"
Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge übt angesichts der hohen Zahl an Hitzetoten scharfe Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz. "Der Bundeskanzler ist sich weiterhin auch nur für ein Wort des Bedauerns zu schade", sagt Dröge zu t-online. "Es scheint so, als sei Friedrich Merz in einer Schockstarre verfangen. Politisch ist das inakzeptabel."
Dröge fordert Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann auf, "einfach mal zu machen". Es sei jetzt "allerhöchste Zeit". "Es handelt sich bei der hitzebedingten Übersterblichkeit offenkundig um einen dramatischen Gesundheitsnotstand", sagt Dröge. Insbesondere für ältere und erkrankte Menschen in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sei die Hitze lebensbedrohlich und in Tausenden Fällen tödlich. "Der Gesundheitsminister ist für ihren Schutz verantwortlich."
Die Grünen-Politikerin betont weiter, dass der wichtigste Schutz vor noch heftigeren Hitzewellen die Bekämpfung der Klimakrise sei. "Und hier kann man das Handeln der Regierung Merz nur als politischen Totalschaden bezeichnen." Merz müsse endlich seinen Kurs korrigieren und die "klimaschädlichen Gesetze von Katherina Reiche" stoppen.
Sängerin Vanessa Paradis nach zehn Jahren wieder Single
Die französische Sängerin und Schauspielerin Vanessa Paradis und der Regisseur und Schriftsteller Samuel Benchetrit haben sich nach fast zehn Jahren Beziehung getrennt. Die beiden hätten "einvernehmlich ihre Trennung bekannt gegeben", würden sich aber weiterhin "mit Respekt und Zuneigung begegnen", teilt Paradis' Agent in einer Erklärung mit. Paradis und Benchetrit hatten am 30. Juni 2018 geheiratet.
Die heute 53-jährige Paradis hatte ihre Karriere als Sängerin bereits sehr jung in den 1980er Jahren gestartet. International bekannt wurde sie im Alter von 14 Jahren durch den 1987 veröffentlichten Song "Joe le taxi". Später war sie als Schauspielerin in der 2010 veröffentlichten romantischen Komödie "Der Auftragslover" erfolgreich.
Verfassungsschutz beobachtet AfD-Landtags-Vize Benjamin Nolte
Mit dem stellvertretenden Fraktionschef Benjamin Nolte steht ein weiterer AfD-Landtagsabgeordneter unter der Beobachtung des bayerischen Verfassungsschutzes. Das geht aus einer Antwort von Innen-Staatssekretär Sandro Kirchner auf eine Anfrage der Grünen hervor.
Nolte selbst erklärt auf Anfrage, die Entscheidung sei ihm bisher nicht bekannt gewesen. Er halte sie für "lächerlich". Sie gründe offenbar auf dem Erfolg der AfD in den Wahlumfragen.
Bereits seit geraumer Zeit ist bekannt, dass die bayerischen AfD-Parlamentarier René Dierkes und Franz Schmid vom Verfassungsschutz beobachtet werden - ebenso wie die AfD als Partei. Das Verwaltungsgericht München hatte diese Maßnahme erst im Juni bestätigt.
Meer um Mallorca so warm wie nie zuvor
Das Mittelmeer heizt sich immer mehr auf. An einer Messboje vor Mallorca wurde nun eine neue Rekordtemperatur von 33,02 Grad registriert, teilt der spanische nationale Wetterdienst Aemet mit. Noch vor der offiziellen Bestätigung durch die spanische Hafenbehörde, die die Messboje vor der Insel Sa Dragonera betreibt, berichtet der staatliche TV-Sender RTVE, das sei der höchste jemals in spanischen Gewässern gemessene Wert.
Im westlichen Mittelmeer lägen die derzeitigen Wassertemperaturen vier Grad über dem langjährigen Durchschnitt. Forschern zufolge ist der menschengemachte Klimawandel der maßgebliche Treiber hinter den hohen Temperaturen.
Scarlett Johansson klagt über Hollywoods Schönheitsideale
Scarlett Johansson äußert sich kritisch über die Kleiderordnung, die zu Beginn ihrer Karriere auf den roten Teppichen Hollywoods galt. In der Videoreihe "Home in Five" des US-Magazins "Good Housekeeping" spricht die Schauspielerin über den Wandel der Branche.
"Es gab so einen Standard dafür, wie Filmstars auszusehen hatten", sagt Johansson. "Das war unerreichbar und es ließ persönlichen Stil nicht in dem Maße zu", wie es heute möglich sei. Vor gut zwei Jahrzehnten, so die Oscar-Nominierte, habe sie große Veranstaltungen fast ausschließlich in Abendrobe besucht. Etwas anderes sei damals kaum vorgesehen gewesen.
Dass sich daran etwas geändert hat, wertet die 41-Jährige als Gewinn. "Schauspieler können ihren persönlichen Stil auf dem roten Teppich viel stärker ausdrücken, als sie es je konnten", sagt sie in dem Clip. Ihre eigene Laufbahn dient dabei als Zeitleiste dieser Entwicklung: Seit den 1990er Jahren gehört Johansson zu den Gästen auf den roten Teppichen Hollywoods.
97-Jährige steht auf fliegendem Doppeldecker
In schwindelerregender Höhe stellt Betty Bromage aus Großbritannien ihren zweiten Weltrekord auf. Sie turnt auf den Tragflächen eines Doppeldeckers. Mit ihrer Aktion sammelt die Seniorin Spenden für ein Krankenhaus.
Polizei stoppt "Polisei"-Auto
Das sehen die Bundespolizisten in NRW nicht alle Tage: Am späten Dienstagabend kommt einem Streifenteam aus Kempen im Stadtgebiet von Kaldenkirchen-Hülst ein "Polisei"-Fahrzeug entgegen. Als die Beamten die angebrachten Kennzeichen kontrollierten, staunten sie nicht schlecht. Laut Zulassungsregister war der Wagen weder zugelassen noch versichert. Sie entschieden sich für eine weitergehende Kontrolle.
Die 27-jährige Fahrerin und ihr 21-jähriger Bruder, der der Halter des besonderen, grün-weißen Fahrzeugs ist und in einem anderen Auto hinterherfuhr, gaben an, dass sie recherchiert hätten: Es sei "laut Google legal, ein unversichertes Fahrzeug von der Werkstatt nach Hause zu fahren", gaben die Bundespolizisten die Aussagen der Geschwister wieder.
Jetzt ermittelt die Bundespolizei wegen Kennzeichenmissbrauchs und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Sie zogen die angebrachten und ungültigen Kennzeichen ein. Anschließend durften die Geschwister mit dem Begleitfahrzeug weiterfahren.
Übrigens: Rein optisch ist der Wagen legal unterwegs. Ein Bundespolizeisprecher erklärt, dass sich der Wagen ausreichend von der Gestaltung aktueller Polizeifahrzeuge unterscheide und deshalb keine Verwechslungsgefahr bestehe. Das Problem war in diesem Fall nur das Kennzeichen.
Missbrauchsskandal erschüttert britisches Militär
Die britische Armee bezeichnet einen Bericht der BBC über sexuellen Missbrauch von Rekrutinnen in einer militärischen Ausbildungsstätte als "äußerst erschütternd". Vier junge Frauen berichteten dem Sender, während ihres Aufenthalts am Army Foundation College (AFC) in der nordenglischen Stadt Harrogate sexuell missbraucht worden zu sein.
"Inakzeptables und kriminelles Verhalten hat in unseren Streitkräften absolut keinen Platz, und diese Berichte sind äußerst erschütternd und schwerwiegend", sagt ein Sprecher der Armee. Alle, die in der Einrichtung "inakzeptables oder kriminelles Verhalten erlebt oder beobachtet haben", sollen sich demnach an die Armee wenden.
Als sich die Vorfälle ereignet haben sollen, waren die Frauen, die sich zum Schutz ihrer Identität anonym äußerten, laut BBC minderjährig. An dem College herrscht den mutmaßlichen Opfern zufolge eine "gefährliche Kultur der Frauenfeindlichkeit und sexuellen Gewalt", heißt es bei der BBC. Eine der Betroffenen berichtete dem Sender von einer mutmaßlichen Vergewaltigung durch mehrere Rekruten. In anderen Fällen ist von Belästigung und misogynen Verhaltensweisen auch bei Mitarbeitern die Rede. So soll etwa das Aussehen der minderjährigen Rekrutinnen bewertet worden sein.
Über 25 Verletzte bei Straßenbahnunfall in NRW, manche womöglich in Lebensgefahr
Bei einem Straßenbahnunfall in Gelsenkirchen sind bis zu 30 Personen verletzt worden, viele von ihnen schwer. Wie die Polizei berichtet, war in der Innenstadt in der Nähe der Veltins Arena eine Fahrschulstraßenbahn plötzlich stehen geblieben. Die Bahn dahinter, mit Fahrgästen besetzt, sei "auf die stehende oder langsam fahrende" Bahn aufgefahren, schildert eine Polizeisprecherin.
25 bis 30 Personen wurden verletzt. "Nach aktuellem Stand sind sieben von ihnen schwer verletzt und bei drei Personen ist Lebensgefahr nicht ausgeschlossen."
Wasserschweine erobern brasilianisches Parlament
In Mato Grosso spazieren mehrere Capybaras seelenruhig durch das Parlament. Für die Mitarbeiter ist der tierische Besuch inzwischen fast schon Alltag, liegt das Gebäude doch direkt an einem Wildpark.
Reul bemängelt fehlende Zuständigkeit bei Drohnenabwehr
Nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle fordert Nordrhein-Westfalens Innenminister eine schnelle Festlegung darauf, wer bei ähnlichen Fällen wann genau zuständig ist. "Wir können nicht mehr länger warten: Wir müssen klären, wer für die deutsche Luftsicherheit zuständig ist. Länderpolizeien, Bundespolizei, Luftverkehrsbehörden und Bundeswehr müssen wissen, wann wer eingreifen darf, kann und muss", sagt CDU-Politiker Herbert Reul.
"Der Vorfall in Leipzig führt uns das vor Augen, wovor wir schon seit langem warnen: Drohnen werden zu Bomben. Es geht nicht mehr nur um Verunsicherung, sondern auch um gezielte Bedrohung. Um Gefahr für Leib und Leben", sagt Reul. Gleichzeitig brauche es für die inländische Drohnenabwehr die technische Ausstattung, um schnell reagieren zu können, sagt der NRW-Innenminister. Nordrhein-Westfalen halte eine der modernsten Drohnenabwehrtechniken vor. "Wir helfen immer, wo wir können, aber auch unsere Fachleute können nicht überall sein."
Mannheimer Stadtrat plant Swingerparty im Rathaus - "findet auf jeden Fall statt"
Der Mannheimer Stadtrat Julien Ferrat macht wieder von sich reden: Der Lokalpolitiker plant eine Swingerparty im Rathaus von Mannheim. "Mir ist es wichtig, von Bürgernähe nicht nur abstrakt zu reden, sondern Bürgernähe auch praktisch zu leben", erklärt der "Die Mannheimer"-Politiker in einer Mitteilung. "Die Veranstaltung richtet sich an neugierige und aufgeschlossene Bürger der Stadt Mannheim, die Kommunalpolitik von einer neuen Seite erleben möchten."
Ferrat spricht von einer "politischen Swingerparty", die ein "innovatives Konzept" sei. Damit betrete er "juristisches Neuland": "Es gibt keine Hausordnung oder kommunale Satzung, die Swingerpartys im Rathaus explizit verbietet. Sollte meine Swingerparty im Rathaus von der Mannheimer Stadtverwaltung untersagt werden, werde ich den Rechtsweg beschreiten", kündigt Ferrat an. "Notfalls ziehe ich bis vor das Bundesverfassungsgericht." Sollte sich die Verwaltung querstellen, werde er in private Räume ausweichen. "Die Veranstaltung findet auf jeden Fall statt!"
Im vergangenen Jahr hatte der Stadtrat mit seiner "Bildungsreise" in das FKK-Swinger-Paradies "Village naturiste" in Cap d'Agde für Aufsehen gesorgt. Noch immer träumt er vom Swingertourismus in Mannheim. "Ein FKK-Swinger-Paradies in Mannheim würde jährlich Millionen in die Stadtkasse spülen. Mit der Protestaktion einer politischen Swingerparty soll dieser kommunalpolitischen Forderung Nachdruck verliehen werden."
Fahrzeug kommt von Autobahn ab und stürzt auf Bahngleise - drei Tote
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A3 in Bayern sind drei Männer getötet worden. In der Nähe von Nittendorf kam das Auto mit den drei Insassen am Morgen aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte auf daneben verlaufende Gleise, wie die Polizei in Regensburg mitteilt. Hinter den Gleisen kam das Fahrzeug auf einem Grünstreifen zum Stehen.
Die Bergung der Getöteten gestaltete sich schwierig und war erst nach Stunden abgeschlossen. Während des Einsatzes wurde die A3 Richtung Nürnberg voll gesperrt. Auch im Zugverkehr gab es massive Einschränkungen.
Die Bahnstrecke Regensburg-Nürnberg blieb während der Bergungsarbeiten gesperrt. Wegen einer beschädigten Oberleitung mussten zwei Regionalzüge südlich der Unfallstelle halten und konnten ihre Fahrt nicht fortsetzen. Mehr als 80 Fahrgäste mussten die Züge verlassen.
Sydney Sweeney verteilt Essen
Szenenwechsel für Hollywood-Star Sydney Sweeney: Die US-Schauspielerin ("Euphoria", "The White Lotus") packt nach den verheerenden Bränden in ihrer Heimatstadt Spokane bei der Hilfe für die Betroffenen selbst mit an. Die 28-Jährige macht vor Ort im Bundesstaat Washington bei der Essensausgabe mit, wie Medien berichten. Auf Instagram postet Sweeney eine emotionale Botschaft und rief zu Spenden für lokale Hilfsorganisationen auf.
Sie sei in der Stadt aufgewachsen, ihre Familie lebe noch immer dort, Spokane sei immer ihr Zuhause gewesen, schreibt der Star. "Die verheerenden Brände haben unzählige Leben auf eine Weise verändert, die sich kaum in Worte fassen lässt." Tausende Familien haben ihr Hab und Gut verloren, darunter Mitglieder ihrer eigenen Familie, führt Sweeney aus. Größere Städte würden bei Katastrophen oft mehr Aufmerksamkeit bekommen, aber eine Kommune wie Spokane stehe weniger im Rampenlicht.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
meine Kollegin Anne Renzenbrink geht nun in den wohlverdienten Feierabend. Den restlichen Tag schaue ich für Sie auf die wichtigsten und unterhaltsamsten Nachrichten. Mein Name ist Max Patzig, und wenn Sie Fragen, Hinweise oder Anregungen haben, erreichen Sie mich jederzeit ganz unkompliziert per E-Mail an max.patzig@ntv.de.
Ich wünsche einen schönen Nachmittag!
Ihr Max Patzig
Ahornbaum und Regenbogenbank - neuer Gedenkort nach CSD-Anschlag
Knapp zwei Wochen nach dem islamistischen Terroranschlag am Rand des Christopher Street Days (CSD) in Berlin gibt es einen neuen Gedenkort. Anstelle des Baumes, der infolge des mit einem Auto ausgeführten Anschlags im Tiergarten gefällt werden musste, wurde ein neuer Baum gepflanzt. Daneben ließ das Bezirksamt Mitte eine Bank in Regenbogenfarben aufstellen.
Der neue Ahornbaum am Tatort wird durch ein schützendes Metallgitter umfasst, an dem Menschen Karten, Fotos, Blumen und persönliche Botschaften anbringen können, ohne ihn zu beschädigen. Die Bank soll laut Bezirksamt ebenso zum Innehalten und zur stillen Anteilnahme einladen und Solidarität mit der queeren Community zum Ausdruck bringen.
Weltkriegsbombe im Rhein gefunden - RTL-Sendezentrum wird evakuiert
Im Rhein ist auf Höhe des Rheinparks im Kölner Stadtteil Deutz am Mittwochabend ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Das teilt die Stadt Köln mit. Demnach muss die amerikanische Fünf-Zentner-Bombe noch am heutigen Donnerstag entschärft werden. Dafür wird ein Evakuierungsradius von 400 Metern eingerichtet - auch RTL ist betroffen. Die Mitarbeiter von RTL und ntv müssen aus dem Sendezentrum raus. RTL Aktuell wird um 18.45 Uhr nicht aus Köln, sondern aus dem Hauptstadtstudio in Berlin gesendet.
Nordkorea feuert offenbar Kurzstreckenrakete in Richtung Japanisches Meer ab
Nordkorea hat nach Angaben der südkoreanischen Militärführung mindestens eine Kurzstreckenrakete in Richtung Japanisches Meer abgefeuert. Die Rakete sei im Umkreis der nordkoreanischen Küstenstadt Wonsan abgefeuert worden, berichtet Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap. Angaben zur Flugreichweite sind bislang nicht bekannt.
Es handelt sich laut Yonhap bereits um Nordkoreas zehnten ballistischen Raketenstart in diesem Jahr. Dem Land ist es gemäß mehreren Resolutionen des UN-Sicherheitsrats grundsätzlich untersagt, ballistische Raketen abzufeuern. Experten vermuten, dass Nordkorea im Vorfeld der im Laufe des Monats geplanten Militärübungen des südkoreanischen und US-amerikanischen Militärs Stärke demonstrieren möchte.
Trump sprintet eine Sekunde - und teilt blitzschnell aus
Es ist eine kleine Szene, in der US-Präsident Trump kurz einem menschlichen Reflex folgt. Weil ein Kleinkind auf der Bühne davonläuft, sprintet der 80-Jährige kurzerhand los. Doch es dauert keine Sekunde, bis Trump wieder Trump ist - und seinen Mini-Sprint für einen diffamierenden Scherz ausschlachtet.
Lebenslange Haft nach Auto-Anschlag auf Demo in München
Im Prozess um den tödlichen Autoanschlag auf die Münchner Verdi-Demonstration ist der Angeklagte Farhad N. wegen Mordes und versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht der bayerischen Landeshauptstadt stellte bei dem aus Afghanistan stammenden 25-Jährigen außerdem die besondere Schwere der Schuld fest. Bei dem Anschlag im Februar vergangenen Jahres kamen eine 37 Jahre alte Mutter und ihr zweijähriges Kind ums Leben. Mehr als 40 Menschen wurden verletzt.
Zweijähriges Kind in Brunnen unter Wasser gedrückt - Staatsschutz ermittelt
Nach einem Angriff auf einen Zweijährigen, den ein Mann an einem Brunnen in der Rastatter Innenstadt für einige Sekunden unter Wasser gedrückt haben soll, ermittelt der Staatsschutz. In einer ersten Mitteilung hatte die Polizei berichtet, der Mann habe bei dem Vorfall am Mittwoch "ausländerfeindlich" auf den Jungen eingeredet. Dies werde nun weiter geprüft, sagt ein Polizeisprecher.
Nach ersten Erkenntnissen sei eher davon auszugehen, dass der nach wie vor gesuchte Mann psychisch verwirrt gewesen sei als ideologisch motiviert. Unterschiedliche Zeugenaussagen dazu müssten nun ausgewertet werden. Das Kind hat dem Sprecher zufolge osteuropäischen Migrationshintergrund. Die Polizei ermittelt laut der Mitteilung wegen Körperverletzung und sucht Zeugen. Das Kind, das an dem Brunnen gespielt hatte, sei aber unversehrt geblieben. Seine Mutter und Passanten hatten sich eingeschaltet, daraufhin habe der Mann von dem Zweijährigen abgelassen und sei davongelaufen. Den Tatverdächtigen beschreibt die Polizei unter anderem als etwa 50 bis 60 Jahre alt.
"Dramatischer Anstieg" - 261 Menschen ertrinken in deutschen Gewässern
In deutschen Gewässern sind in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres mehr Menschen ertrunken als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Badetoten stieg auf 261 - das waren 15 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilt. Die meisten Badetoten gab es in Bayern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen. In Niedersachsen sank die Zahl leicht.
Vor allem seit Beginn der Badesaison gab es deutlich mehr tödliche Unfälle, zwischen Anfang Mai und Ende Juli ertranken allein 189 Menschen. Das waren so viele Badetote wie seit 2019 nicht mehr - damals kamen in dem Zeitraum sogar 220 Menschen ums Leben. Besonders im vergangenen Juni kam es zu einem "dramatischen Anstieg" an Unfällen, wie DLRG-Präsidentin Ute Vogt sagte. "Über 100 Opfer gab es im Monat Juni zuletzt im Jahr 2003." In den ersten sieben Monaten ertranken wieder deutlich mehr junge Menschen zwischen elf und 30 Jahren, ihre Zahl stieg von 49 im Vorjahreszeitraum auf 75. Die allermeisten von ihnen waren männlich - immerhin 95 Prozent.
"Mein Job ist langweilig": Australischer Politiker schreibt während Sitzung SMS
"Mein Job ist langweilig": Diese Textnachricht hat ein australischer Politiker nach eigener Aussage während einer Haushaltssitzung verschickt. Der Chef der liberalen Oppositionspartei in der Region Canberra, Mark Parton, räumt vor Journalisten ein, die Textnachricht geschrieben zu haben. Er habe einen derben Humor, verteidigt er sich.
Die Zeitung "Canberra Times" hatte zuvor berichtet, Parton habe die Textnachricht mit einem Foto vom Sitzungsraum an eine Sexarbeiterin geschickt. Der Politiker leugnet zunächst, überhaupt eine solche Nachricht verschickt zu haben. Dann ruderte er zurück, erklärt aber, die Nachricht sei nicht an eine Sexarbeiterin gegangen. Wem Parton während der Sitzung stattdessen schrieb, sagt er nicht. "Es gibt eine ganze Menge privater Textnachrichten, die von einer ganzen Menge von Leuten während der Sitzungstage und Anhörungen verschickt werden", sagt er weiter. "Ich denke, es ist okay, Leuten private Nachrichten zu schicken, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind." Außerdem seien "die meisten Leute der Auffassung, dass Budgetanhörungen ziemlich langweilig sind". Eine Beschwerde gegen Parton wurde bereits abgewiesen. Er selbst ging nach eigener Aussage wegen "Belästigung" zur Polizei.
Vereinzelt kracht es noch - dann wird es wieder heiß
Nach mehreren Tagen, an denen sich brütende Hitze und krachende Gewitter abgewechselt haben, gibt es heute eine Art Verschnaufpause - doch die hält nur kurz. Ganz im Süden rumpelt es noch, während weite Teile des Landes vergleichsweise milde Temperaturen bekommen, allerdings nur bis zum Wochenende.
Kokain in Lollis: Zollhunde stoppen Schmuggelversuch
Zollhunde haben am Flughafen Düsseldorf einen ungewöhnlichen Schmuggelversuch vereitelt. Bei einem 68 Jahre alten Reisenden entdeckten Beamte des Hauptzollamts Düsseldorf rund neun Kilogramm Kokain, wie das Zollfahndungsamt mitteilt. Der Mann war aus Brasilien über Lissabon eingereist und wollte den Flughafen über den grünen Ausgang verlassen. Doch seine Gepäckstücke weckten die Aufmerksamkeit der Zollhunde "Jerry Lee" und "Oleg". Bei einer routinemäßigen Kontrolle schlugen die Vierbeiner bei einem Koffer an. Über die Gepäckdaten konnten die Beamten den Koffer dem ungarischen Staatsangehörigen zuordnen.
Eine Röntgenuntersuchung erhärtete den Verdacht. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Zöllner rund sechs Kilogramm Kokain, das in Schuhen, Rucksäcken und Handtaschen versteckt war. Weitere drei Kilogramm waren in vier Packungen vermeintlicher Lutscher verpackt - getarnt mit einer roten Glasur. Die Drogen wurden sichergestellt, der 68-Jährige wurde festgenommen. Ein Ermittlungsrichter ordnete später Untersuchungshaft an.
US-Behörde lässt mRNA-Impfstoff von Moderna gegen Grippe zu
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat nach Angaben des Pharmakonzerns Moderna einen neuen Grippe-Impfstoff des Unternehmens zugelassen, nachdem sie einen Antrag auf Prüfung des Vakzins zunächst abgelehnt hatte. mFlusiva ist der erste Influenza-Impfstoff des US-Konzerns auf mRNA-Basis und für Menschen ab 50 Jahren zugelassen, wie Moderna am Mittwoch mitteilt. Der Pharmakonzern rechnet nach eigenen Angaben damit, dass der Impfstoff in den Vereinigten Staaten ab der kommenden Grippesaison verfügbar ist.
Im Februar hatte Moderna mitgeteilt, dass die FDA die klinischen Studien zu mFlusiva als unzureichend eingestuft habe. Die Behörde lehnte daher den Antrag auf Prüfung des neuen Impfstoffs ab. Nach einem von Moderna als "konstruktiv" bezeichneten Treffen revidierte die FDA eine Woche später ihre Position.
Polizei in Schleswig-Holstein sucht nach dreijährigem Mädchen
In Schleswig-Holstein wird ein dreijähriges Mädchen vermisst. Das Kind soll nach Polizeiangaben am Mittwochmittag sein Zuhause in der Stadt Preetz bei Kiel verlassen haben - mit unbekanntem Ziel. Die Polizei wolle die Suche ab 7 Uhr wieder aufnehmen, sagt eine Polizeisprecherin am Morgen. Preetz liegt etwa 18 Kilometer südöstlich von Kiel entfernt.
Neben zahlreichen Polizisten und Feuerwehrleuten suchten 30 bis 50 Anwohner bis tief in die Nacht nach dem kleinen Kind. Die Dreijährige sei dringend auf medizinische Hilfe angewiesen, sagt ein Polizeisprecher in der Nacht. Die Polizei konzentrierte sich bei ihren Suchmaßnahmen vor allem auf das nahe Umfeld um den Wohnort des Mädchens. Dabei kamen auch ein Hubschrauber und Drohnen zum Einsatz.
Update von 10:14 Uhr: Eine seit Mittwoch vermisste Dreijährige aus dem schleswig-holsteinischen Preetz ist tot aufgefunden worden. Einsatzkräfte entdeckten das von seinen Eltern vermisst gemeldete autistische Mädchen am Donnerstag leblos, wie die Polizei in Kiel mitteilt.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
der Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle war aus Sicht von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt ein Anschlagsversuch. Nach seiner Einschätzung handele es sich um ein "hybrides Anschlagsszenario", sagt der CSU-Politiker am Abend vor Ort. Der CSU-Politiker hatte seinen Urlaub für eine Lagebesprechung mit den Spitzen mehrerer Sicherheitsbehörden unterbrochen.
Über den Umgang mit dem extremen Niedrigwasser des Rheins und anderer Wasserstraßen sprechen in Bonn Wirtschaftsverbände mit dem neuen Bundesverkehrsminister Steffen Bilger. Wegen der niedrigen Wasserstände können Transportschiffe nur noch sehr wenig Ladung aufnehmen, damit sie nicht auf Grund laufen. Sie müssen also häufiger fahren, was Mehrkosten bedeutet.
Diese Themen haben wir heute außerdem auf dem Zettel:
Im Mordprozess um den Auto-Anschlag auf eine Demonstration in München will das Gericht um 11.30 Uhr sein Urteil sprechen. Die Bundesanwaltschaft geht von einem religiös motivierten Anschlag aus und fordert für den 25-jährigen Afghanen eine lebenslange Haftstrafe samt Feststellung der besonderen Schwere der Schuld. Im Februar 2025 waren bei der Tat eine Mutter und ihre zweijährige Tochter getötet worden.
Spätestens im Sommer dürften sich die meisten Menschen Abkühlung in den Badegewässern wünschen. Dort allerdings drohen Gefahren, es kann tödlich enden. Wie viele Menschen im laufenden Jahr im und am Wasser starben, weiß die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG): Um 10 Uhr zieht sie eine Zwischenbilanz.
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entscheidet um 9.30 Uhr über eine Wahlprüfungsbeschwerde zur Fünf-Prozent-Hürde bei der Bundestagswahl 2025.
Ein Bündnis von Klimaschutz-, Sozial-Organisationen sowie Gewerkschaften informiert um 12 Uhr in Berlin über ihre Forderung nach einem Hitzegipfel, unter anderem mit der Klimaaktivistin Luisa Neubauer.
Das Marktforschungsunternehmen GfK Entertainment, das die Offiziellen Deutschen Charts ermittelt, kürt den offiziellen Sommerhit.
Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus Deutschland und aller Welt. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an dertag(at)ntv.de. Auf geht's!
Trump-Hubschrauber kommt über Washington womöglich Passagierflugzeug zu nahe
Ein US-Militärhubschrauber mit Präsident Donald Trump an Bord ist womöglich über Washington einem Passagierflugzeug zu nahe gekommen. Die Transportsicherheitsbehörde erklärt am Mittwoch, sie untersuche einen Vorfall, "bei dem der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen der 'Marine One' und einem vom Washington National Airport (DCA) gestarteten Passagierflugzeug unterschritten worden sein soll". Das Weiße Haus betont, der Präsident habe sich zu keinem Zeitpunkt in Gefahr befunden.
Der Hubschrauber "Marine One" mit Trump an Bord näherte sich laut einem Bericht der "New York Times" am Dienstag über der US-Hauptstadt einem Passagierflugzeug auf weniger als eine Meile (rund 1,6 Kilometer). Zuvor sei es zu einer missverständlichen Kommunikation mit der Flugsicherung gekommen. Die Zeitung berief sich bei ihrem Bericht auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Laut dem "Wall Street Journal" erfordern Sicherheitsvorschriften unter den gegebenen Bedingungen einen Abstand von mindestens 1,5 Meilen. Ein Sprecher des Weißen Hauses, Kush Desai, sagte der Nachrichtenagentur AFP: "Die Flüge von 'Marine One' werden von einigen der besten Piloten der Welt durchgeführt, und der Präsident war zu keinem Zeitpunkt einer Gefahr ausgesetzt."
Brennendes Wohnmobil setzt Waldstück neben A3 in Flammen
Ein brennendes Wohnmobil hat ein Waldstück neben der Autobahn 3 im Rheingau-Taunus-Kreis in Brand gesetzt und damit einen kilometerlangen Stau ausgelöst. Das Fahrzeug sei auf der Fahrbahn bei Niedernhausen komplett ausgebrannt, teilt die Polizei mit. Auch zwei Propangasflaschen seien durch das Feuer am Mittwochabend explodiert.
Die Flammen griffen den Angaben zufolge auch auf Büsche und Sträucher einer angrenzenden Böschung über. Insgesamt sollen rund 2500 Quadratmeter Wald in Flammen gestanden haben. Feuerwehrleute löschten den Brand. Während des Einsatzes war die Autobahn für mehrere Stunden gesperrt. Es kam zu einem rund vier Kilometer langen Stau. Der Fahrer hatte den Brand laut Polizei selbst bemerkt, als plötzlich während der Fahrt Rauch aufstieg und die Bremsen nicht mehr richtig funktionierten. Daraufhin habe er das Fahrzeug auf dem Standstreifen ausrollen lassen. Verletzt wurde niemand.