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"Katrina" kostet 600 Mio. DollarZurich kommt glimpflich davon

04.10.2005, 09:57 Uhr

Der Schweizer Versicherer Zurich Financial Services erwartet Schadenzahlungen im Zusammenhang mit dem Wirbelsturm "Katrina" von rund 600 Mio. US-Dollar. Am Markt hieß es, jede Zahl unter einer Mrd. US-Dollar würde als sehr gut aufgenommen.

Der Schweizer Versicherer Zurich Financiel Services erwartet vorläufigen Einschätzungen zufolge Schadenzahlungen im Zusammenhang mit dem Wirbelsturm "Katrina" von insgesamt rund 600 Mio. US-Dollar nach Steuern und nach Abzug der Rückversicherung. Am Markt hieß es, jede Zahl unter einer Mrd. US-Dollar würde als sehr gut aufgenommen. Die Aktie war im frühen Handel mit einem Plus von 2,7 Prozent auf 229,50 Schweizer Franken der mit Abstand größte Gewinner der Schweizer Blue Chips, der europäische Branchenindex der Versicherer notierte knapp gehalten.

Der geschätzte Betrag von rund 600 Mio. Dollar beinhalte Erneuerungsprämien für Rückversicherung und basiere auf einem geschätzten Schaden nach Rückversicherung und vor Steuern von 725 Mio. Dollar, so Zurich am Dienstag weiter.

Die Kosten für "Katrina" sollen laut weiteren Zurich-Angaben im dritten Quartal verbucht werden. Bei den Schadenschätzungen spielen dem Versicherer zufolge Bewertungsfragen zum heutigen Zeitpunkt eine erhebliche Rolle. "Da Schadenarbeiter erst seit kurzem in die von Katrina betroffenen Gebiete gelangen können, basiert die gegenwärtige Schätzung auf einer Kombination von analytischen Ansätzen sowie Modellrechnungen und aktuellen Schadeneinschätzungen", hieß es.

Wirbelsturm Katrina 2005