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Nach "Columbia"-UnglückNASA plant für den Notfall

20.02.2004, 10:42 Uhr

Die US-Weltraumbehörde NASA will bei künftigen Shuttle-Missionen stets eine Mannschaft zur Rettung in Notfällen bereitstehen haben. Der Plan ist eine Konsequenz aus dem Absturz der "Columbia" vor gut einem Jahr, bei dem sieben Astronauten ums Leben kamen.

Die US-Weltraumbehörde NASA will bei künftigen Shuttle-Missionen stets eine Mannschaft zur Rettung in Notfällen bereitstehen haben. Wie ein NASA-Sprecher am Donnerstag mitteilte, sollen in Schwierigkeiten geratene Astronauten versuchen, an der Internationalen Raumstation ISS anzudocken, wo sie dann von der Rettungscrew abgeholt werden könnten.

Geprüft werde zurzeit auch, wie lange die "Unglückscrew" sich notfalls in der ISS aufhalten könnte. Dem Sprecher zufolge ist daran gedacht, die Helfer im Fall der Fälle in einem "angemessenen Zeitrahmen" auf den Weg zu schicken.

Es sei aber nicht geplant, eine Raumfähre während laufender Missionen auf einer Rampe startbereit zu haben. Der Plan ist eine Konsequenz aus dem Absturz der "Columbia" vor gut einem Jahr, bei dem sieben Astronauten ums Leben kamen.

Inzwischen ist klar, dass der Absturz über Texas, bei dem alle sieben Astronauten an Bord ums Leben kamen, bereits beim Start vorprogrammiert war. Damals hatte sich ein koffergroßes Stück Isolierschaum von einem der Außentanks gelöst und ein Loch in den Hitzeschild der "Columbia" geschlagen. Theoretisch hätten die Astronauten nur überleben können, wenn sie mit einem anderen Shuttle zur Erde zurückgekehrt wären.

Absturz der Raumfähre Columbia