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Bayern-Chef traut dem "Hype" nichtFrauen-WM lässt Hoeneß kalt

01.07.2011, 12:30 Uhr

Die WM im eigenen Land soll dem Frauenfußball Flügel verleihen. Die ersten Spiele sind gut besucht, die Medienaufmerksamkeit so hoch wie nie. Doch Uli Hoeneß, großer Zampano beim FC Bayern, glaubt nicht an einen Aufschwung. "In der Liga kommen nur 2000 Zuschauer", mosert er. Das Frauen-Team der Bayern darf deswegen nicht mit seiner Unterstützung rechnen.

Uli Hoeneß, Präsident des Fußball-Rekordmeisters Bayern München, steht dem Boom der Frauen-WM skeptisch gegenüber. "Die aktuelle Marketing-Kampagne ist gut, die Frauen spielen gut. Die Nationalmannschaft ist unheimlich populär", lobte der 59-Jährige, schob aber gleich seine Bedenken hinterher: "In der Bundesliga kommen nur 2000 Zuschauer", sagte Hoeneß bei der "Women's World Cup Night" im bayerischen Nationalmuseum.

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Das zweite Sommermärchen lässt Uli Hoeneß kalt. (Foto: picture alliance / dpa)

Der Bayern-Boss wünscht dem Frauen-Fußball, dass "der Hype auch nach der WM noch anhält". Weitere Mittel für die eigenen Bundesliga-Frauen, die derzeit keine deutsche Nationalspielerin in ihren Reihen haben, stellte Hoeneß allerdings nicht in Aussicht. "Ich bin ein großer Freund der Nachfrage und fördere das, was die Zuschauer wollen. Das sieht man momentan im . So lange in der Frauen-Bundesliga nicht mehr Zuschauer kommen, kann man das nicht unterstützen."

Quelle: sid

Frauenfußball-WM 2011