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"Ohne ernsthafte Probleme"Arafat geht es besser

30.10.2004, 00:00 Uhr

Dem schwer kranken Palästinenserpräsidenten Jassir Arafat geht es nach Angaben von engen Vertrauten "viel besser".

Dem schwer kranken Palästinenserpräsidenten Jassir Arafat geht es nach Angaben von engen Vertrauten "viel besser". Der Zustand des 75-Jährigen habe sich nach der mehrtägigen Behandlung in einer Militär-Spezialklinik bei Paris stabilisiert, sagte der palästinensische Außenminister Nabil Schaath . "Er spricht besser, er fühlt sich besser", fügte Schaath vor dem Parlament in Ramallah an. Krebs sei ausgeschlossen, weitere Tests seien nötig, um die Art der Erkrankung herauszufinden.

Arafat wird seit Freitag in dem auf Blutkrankheiten spezialisierten Hospital Percy untersucht. Der Verdacht, Arafat leide an Leukämie, ist trotzt mehrerer Dementis von führenden Palästinensern noch nicht offiziell ausgeräumt. Erst für Mittwoch wird nach der Serie von Untersuchungen mit einer Diagnose gerechnet.

"Er kann geheilt werden, er leidet nicht an Leukämie, und er hat auch kein anderes ernsthaftes Problem", bekräftigte Arafats Chefberater Nabil Abu Rudeineh vor dem Krankenhaus. "Es geht ihm besser als angenommen. Seine Krankheit ist nicht so ernst, und wir hoffen, dass er sich rasch erholen wird."

Unterdessen tagten mehrere Führungsgremien der Palästinenser am Wochenende ohne den Präsidenten in Ramallah.

Jassir Arafat