Der Börsen-Tag
6. November 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:37 Uhr

Dax verliert massiv

Das jüngste Tech-Beben an den Börsen in den USA und Asien hat auch die Anleger am deutschen Aktienmarkt in die Flucht geschlagen. Der Dax sackte um 1,9 Prozent oder rund 500 Zähler auf 25.820 Punkte ab, nachdem er am Donnerstag noch einen Rekordstand von 26.692,90 Zählern markiert hatte. Der EuroStoxx50 notierte 1,2 Prozent tiefer bei 6155 Stellen. Dazu stieg an der Frankfurter Börse nach den stärker als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktzahlen für Oktober die Befürchtung, dass die US-Notenbank Fed doch noch einmal in diesem Jahr an der Zinsschraube drehen wird, um die Inflation einzudämmen.

In den USA verdichten sich nach dem Erfolg der Demokraten bei den Zwischenwahlen die Anzeichen für eine stärkere Regulierung Künstlicher Intelligenz. Sobald die Partei ab Januar im neuen Kongress in beiden Kammern den Vorsitz übernimmt, plant sie nach Angaben von Parlamentsmitarbeitern eine Flut von Gesetzesentwürfen, die KI-Systeme und den Ausbau von Rechenzentren ins Visier nehmen. Präsident Donald Trump signalisierte umgehend Widerstand. Er unterstrich in einem Online-Beitrag, dass er zu "100 Prozent für Super-Intelligenz" sei.

Für Daimler Truck ging es nach Zahlen für das dritte Quartal um 3,4 Prozent nach unten. Deutlichere Anfangsverluste wurden zum Teil wieder aufgeholt. Daimler Truck habe ein starkes drittes Quartal abgeliefert, hieß es von MWB. Allerdings haben der Umsatzanstieg um 19 Prozent im Jahresvergleich auf 12,6 Milliarden Euro und der Anstieg des bereinigten Ebit um 73 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro unter den Erwartungen der Analysten gelegen. Die Auftragseingänge hätten den Konsens verfehlt, insbesondere in Nordamerika, heißt es dagegen von Bernstein.

Rheinmetall bauten ihre Vortagesverluste von gut 16 Prozent um weitere 3,4 Prozent aus. Der Rüstungskonzern hatte seine Prognose gesenkt. Zudem seien mit dem Wahlsieg der US-Demokraten die Friedensaussichten gestiegen, und die Rüstungsausgaben dürften weltweit gekappt werden, hieß es auf dem Frankfurter Parkett. Hensoldt verbilligten sich um 6,2 Prozent.

Dax verliert massiv
17:26 Uhr

Tech-Boom ausgebremst - so können Anleger trotzdem profitieren

Der KI-Boom an der Börse ist ins Stocken geraten. Hohe Zinsen bremsen. Wie können Anleger trotzdem investiert bleiben und gleichzeitig Risiken begrenzen? Darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Christian Köker von der HSBC.

Tech-Boom ausgebremst - so können Anleger trotzdem profitieren
17:15 Uhr

Lohnt sich Wechsel von Riester auf Altersvorsorgedepot?

Zum Jahreswechsel geht das neue, staatlich geförderte Altersvorsorgedepot an den Start. Was kann das, was Riester und andere Anlageformen nicht können? Und worauf sollten vor allem Riester-Sparer jetzt achten? Vermögensberaterin Susanne Steinmann gibt im Geldanlage-Check Antworten.

Lohnt sich Wechsel von Riester auf Altersvorsorgedepot?
16:59 Uhr

Goldpreis fällt

Nach ruhigerem Beginn des Handels an der Wall Street geht es mit dem Goldpreis wieder runter. Eine Feinunze kostet 4053,27 US-Dollar und damit 0,9 Prozent weniger. Das Edelmetall hatte zuletzt vom Sicherheitsbedürfnis der Investoren profitiert.

Goldpreis fällt
16:34 Uhr

Aktie von Cloud-Software-Anbieter fällt ins Bodenlose

Die Aktie von Five9 notierte schwächer, nachdem das Unternehmen, das Cloud Software anbietet, seine bereinigte Gewinnprognose für das Jahr gesenkt und eine enttäuschende Prognose für das laufende Quartal vorgelegt hatte. Die Aktie brach um 22 Prozent auf 26,72 US-Dollar ein. Trotz dieses Rückgangs liegen die Papiere seit Jahresbeginn immer noch um mehr als 40 Prozent im Plus.

Aktie von Cloud-Software-Anbieter fällt ins Bodenlose
16:13 Uhr

Bitcoin fällt nach starken US-Arbeitsmarktdaten

Bitcoin hat an Boden verloren, nachdem unerwartet starke US-Arbeitsmarktdaten außerhalb der Landwirtschaft die Erwartungen auf weitere Zinserhöhungen durch die US-Notenbank geschürt haben. "Die Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes sorgt dafür, dass die US-Notenbank die Inflation im Blick behält, und verschiebt die geldpolitische Debatte weiter in Richtung einer Zinserhöhung im Dezember", schrieb Olu Sonola, Leiter der US-Wirtschaftsabteilung bei Fitch, in einer Research Note.

Nach der Veröffentlichung der Daten fiel Bitcoin um 0,3 Prozent auf 75.548 Dollar, wie Daten von LSEG zeigten. Zuvor hatte die Kryptowährung über Nacht ein Siebenwochentief von 75.131 Dollar erreicht. Auslöser war ein Ausverkauf bei Technologieaktien aufgrund von Befürchtungen, dass ein Sieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen zu einer Verlangsamung der Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) führen könnte.

Bitcoin fällt nach starken US-Arbeitsmarktdaten
15:53 Uhr

Nasdaq deutlich im Plus - Tech-Aktien grün

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(Foto: picture alliance / AP Photo/Yuki Iwamura)

Die US-Börsen machen einen kleinen Teil ihrer heftigen Kursverluste vom Vortag wett, nachdem der offizielle Arbeitsmarktbericht von einem unerwartet starken Stellenaufbau im Oktober gezeugt hat. Der Dow-Jones-Index fällt kurz nach der Startglocke um 0,7 Prozent auf 51.142 Punkte. Der S&P-500 steigt um 0,6 Prozent, der Nasdaq-Composite gewinnt 1,4 Prozent.

Bei Aktien mit KI-Bezug nutzen Anleger die drastischen Rücksetzer zum Kauf. Nvidia steigen um 5,7 Prozent, Advanced Micro Devices um 8,7 und Intel um 5,6 Prozent. Der Kurs des Ausrüsters von Datenzentren GE Vernova rückt um 3,9 Prozent vor. Tesla gewinnen 1,7 Prozent. Das Unternehmen wird wegen geringer Nachfrage die Produktion des Cybertrucks in seiner Gigafactory in Texas im kommenden Jahr herunterfahren.

Nasdaq deutlich im Plus - Tech-Aktien grün
15:30 Uhr

Moderna schreibt wieder schwarze Zahlen

Moderna ist im vergangenen Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt und hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben. Damit widersetzte sich das Unternehmen den Erwartungen der Wall Street, die mit anhaltenden Verlusten gerechnet hatte. Grund ist die stabilisierte internationale Nachfrage nach den Covid-19-Impfstoffen des Unternehmens.

Das Biopharma-Unternehmen meldete für das dritte Quartal einen Gewinn von 162 Millionen US-Dollar, verglichen mit einem Verlust von 200 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Quartalsgewinn je Aktie belief sich auf 38 Cent. Analysten hatten einen Verlust von 1,10 Dollar je Aktie erwartet. Der Gesamtumsatz stieg um 29 Prozent auf 1,31 Milliarden Dollar und übertraf damit die Wall-Street-Schätzungen von 890,3 Millionen Dollar. Das Unternehmen führte den Anstieg unter anderem auf höhere Verkäufe des Covid-19-Impfstoffs in internationalen Märkten zurück.

Moderna schreibt wieder schwarze Zahlen
15:03 Uhr

Pharma-Aktie stürzt ab

Die Aktie von Biodesix ist gefallen, nachdem das US-Pharmaunternehmen seine Jahresprognose gesenkt hatte. Als Grund wurden operative Mängel genannt, die das Wachstum im jüngsten Quartal beeinträchtigten. Das Papier verlor im vorbörslichen Handel rund ein Drittel seines Wertes. Bis zum Börsenschluss am Donnerstag hatten sich die Aktien im bisherigen Jahresverlauf in etwa verdreifacht.

Das Unternehmen meldete vor Handelsbeginn einen verringerten Verlust für das dritte Quartal von 8,03 Millionen US-Dollar beziehungsweise 75 Cent je Aktie, verglichen mit einem Verlust von 8,72 Millionen US-Dollar oder 1,16 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Quartalsverlust entsprach den Erwartungen der Analysten laut Factset.

Pharma-Aktie stürzt ab
14:40 Uhr

US-Beschäftigungsmotor dreht auf - "Fed kann sich auf Preisziel konzentrieren"

Die US-Wirtschaft hat im Oktober 165.000 neue Stellen geschaffen, nach 29.000 im September, und hat damit die Erwartungen übertroffen, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Zuwachs von rund 59.000 Stellen gerechnet. Die Arbeitslosenquote sank auf 4,1 Prozent. Ökonomen hatten erwartet, dass die Quote stabil bei 4,2 Prozent verharren würde.

"Der Beschäftigungsmotor dreht mal wieder auf. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften halten sich aber weiter die Waage", sagte Alexander Krüger von Bethmann HAL: "Bislang deutet nichts darauf hin, dass sich die Lage bald anspannt oder überhitzt. Die Zuwanderung ist gesunken, viele Erwerbspersonen bleiben dem Arbeitsmarkt noch immer fern. Seit dem Sommer hat sich die Partizipation zwar erhöht, sie ist aber weiter unterdurchschnittlich. Summa summarum bietet der Arbeitsmarkt Licht und Schatten. Die Fed kann sich weiter voll und ganz auf ihr Preisziel konzentrieren. Hier sieht es so aus, dass der Leitzins im Dezember erneut angehoben wird."

US-Beschäftigungsmotor dreht auf - "Fed kann sich auf Preisziel konzentrieren"
14:18 Uhr

Uniper wirbt mit höherer Dividende um Anleger

Der verstaatlichte Energiekonzern Uniper macht sich mit einer höheren Dividende hübsch für die geplante Reprivatisierung. Der Konzern wolle der Hauptversammlung 2027 für das vergangene Jahr eine Dividende von 77 Cent je Aktie vorschlagen, teilte der größte deutsche Gaskonzern mit. Das sei ein Plus von sieben Prozent gegenüber der für 2025 gezahlten Gewinnbeteiligung von 72 Cent je Aktie. Der Bund prüft derzeit, wie er seine Beteiligung an Uniper zurückfährt - entweder durch einen Verkauf oder einen Börsengang.

Uniper wirbt mit höherer Dividende um Anleger
13:55 Uhr

Gesundheitsaktien fliegen aus den Depots

Gesundheitsaktien werden nach Einschätzung von Susannah Streeter von Wealth Club vom breiteren Marktausverkauf erfasst, möglicherweise beeinträchtigt durch Gewinnmitnahmen von Anlegern nach jüngsten Zuwächsen in diesem Sektor. Der Stoxx Europe 600 Health Care Index verliert 2,1 Prozent und gehört damit zu den Branchenindizes mit der schlechtesten Wertentwicklung. Der Stoxx Europe 600 fällt um 0,9 Prozent.

Die Anleger würden die Bewertungen neu bewerten und ihr Engagement auf breiter Front reduzieren, meint Streeter. Gesundheits- und Pharmaaktien hätten in den vergangenen Wochen Fortschritte gemacht, sodass einige Anleger Kasse machen könnten, um Verluste an anderer Stelle in ihren Portfolios auszugleichen, fügt sie hinzu. Roche, Novartis, AstraZeneca, GSK und Sanofi verzeichnen alle ein Minus von rund zwei Prozent oder mehr.

Gesundheitsaktien fliegen aus den Depots
13:32 Uhr

Allgemeines Risk-Off an Börsen - umgekehrt Plus bei Chipwerten

Die Kursverluste an Europas Börsen haben sich etwas ausgeweitet. Der Dax fällt um 2,2 Prozent auf 25.751 Punkte, der EuroStoxx50 um 1,5 Prozent auf 6138 Zähler. "Der Markt geht auch hier in Deckung, weil man nicht weiß, wie Wall Street am Nachmittag weiter macht", sagt ein Händler. Sollten sich dort die Schnäppchenkäufer durchsetzen, werde sich auch Europa erholen. Die Hauptverluste kämen durch ein allgemeines Risk-Off, und damit die gleichzeitige Reduzierung von Aktienpositionen quer über alle Branchen.

Dies zeige sich in gleichförmigen Verlusten in so unterschiedlichen Sektoren wie Luxus, Pharma und Nahrungsmittel. Auffallend sei umgekehrt das Plus der Chip-Werte wie Infineon, STMicro, ASML und BE Semiconductor. Diese hatten am Donnerstag schon bis um die sieben Prozent verloren, was der Markt nun rational als übertrieben einstufe.

Allgemeines Risk-Off an Börsen - umgekehrt Plus bei Chipwerten
13:10 Uhr

Neues vom Geldmarkt

Relativ ruhig zeigt sich der Euro-Geldmarkt in Frankfurt. Der Kurseinbruch der KI-Werte in den USA wird diskutiert, spielt aber keine Rolle für das Geschäft. Lediglich die allgemeine Risk-Off-Stimmung an den Märkten und die erhöhte Volatilität sorgen für etwas breitere Geld-Brief-Spannen. Das reine Liquiditäts-Management sei davon aber nicht betroffen, heißt es. Interessanter werde es am Nachmittag mit dem US-Arbeitsmarktbericht und vor allem kommende Woche mit aktuellen US-Verbraucher- und -Erzeugerpreisen und wie zwingend danach eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank erscheine. Zeichen für eine Ende des Inflationsdrucks seien noch lange nicht erkennbar, vor allem nicht, solange der Ölpreis nur knapp unter 100 Dollar notiere.

Tagesgeld: 2,42 - 2,62 (2,38 - 2,58), Wochengeld: 2,34 - 2,64 (2,38 - 2,64), 1-Monats-Geld: 2,42 - 2,72 (2,42 - 2,72), 3-Monats-Geld: 2,64 - 2,89 (2,74 - 2,93), 6-Monats-Geld: 2,91 - 3,10 (2,92 - 3,12), 12-Monats-Geld: 2,94 - 3,14 (2,99 - 3,16), Euribors: 05.11. 04.11. 3 Monate: 2,812 2,759, 6 Monate: 3,014 3,008, 12 Monate: 3,283 3,302

Neues vom Geldmarkt
12:45 Uhr

"Blutbad" bei Tech-Aktien - was hat Politik damit zu tun?

Nach dem Wahlsieg der Demokraten verkaufen Anleger massiv KI-Aktien. Sie fürchten strengere Regeln und Widerstand gegen neue Rechenzentren. Zugleich wachsen Zweifel, ob sich die gewaltigen Investitionen in Künstliche Intelligenz so schnell auszahlen wie erhofft. ntv spricht mit dem KI-Experten Dr. Teo Pham.

"Blutbad" bei Tech-Aktien - was hat Politik damit zu tun?
12:23 Uhr

Wall Street signalisiert leichte Entspannung

Die US-Börsen dürften heute einen kleinen Teil ihrer heftigen Kursverluste vom Vortag wettmachen. Der S&P-Future notiert vorbörslich 0,2 Prozent höher, der Nasdaq-Future gewinnt 1,3 Prozent. Den Ausschlag für eine etwaige Erholungsbewegung dürften letztlich aber die offiziellen Arbeitsmarktdaten für Oktober geben, die vor Handelsbeginn veröffentlicht werden. Die am Mittwoch veröffentlichten Daten des privaten Anbieters ADP hatten einen etwas stärkeren Stellenaufbau gezeigt als von Volkswirten erwartet. Neben den sogenannten Payrolls wird der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan veröffentlicht.

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(Foto: AP Photo/Richard Drew)

Am Anleihemarkt stabilisieren sich die Renditen. Die Zehnjahresrendite steigt um einen Basispunkt auf 4,85 Prozent. Am Donnerstag hatte der Markt regen Zulauf verzeichnet von Anlegern, die angesichts der heftigen Verluste am Aktienmarkt auf der Suche nach Sicherheit waren. Im Gegenzug waren die Renditen gesunken. Gold, das ebenfalls vom Sicherheitsbedürfnis der Investoren profitiert hatte, tendiert aktuell leichter. 

Wall Street signalisiert leichte Entspannung
11:57 Uhr

KI-Aktien erholen sich - hier eine Liste

Der vorbörsliche Handel deutet vorsichtig auf eine Erholung hin, nachdem es am Donnerstag an der Wall Street zu einem chaotischen Ausverkauf im Technologiesektor gekommen war. Hier sind einige der Aktien aus dem Rechenzentrumskomplex, die vor der Eröffnungsglocke zulegen, mit ihren Verlusten vom Vortag in Klammern.

Chiphersteller: Nvidia (9 Prozent), AMD (-17 Prozent), Intel (-10 Prozent), Broadcom (-10 Prozent).

Neoclouds: CoreWeave (-10 Prozent), IREN (-17 Prozent), Nebius (-15 Prozent).

Hyperscaler: Alphabet (-2 Prozent), Meta (-4 Prozent), SpaceX (-9 Prozent).

Energieversorger: GE Vernova (-7 Prozent), Vertiv (-14 Prozent), Eaton (-7 Prozent)

KI-Aktien erholen sich - hier eine Liste
11:37 Uhr

Dax tiefrot - Euro deutlich schwächer

Von Entspannung an der Frankfurter Börse keine Spur: Der Dax hat bis kurz vor Mittag seine Verluste vergrößert. Der deutsche Leitindex notierte 2,0 Prozent im Minus bei 25.789 Punkten. Der EuroStoxx50 verlor 1,2 Prozent und lag bei 6155 Zählern. Der Euro lag 0,4 Prozent tiefer bei 1,1173 US-Dollar.

Dax tiefrot - Euro deutlich schwächer
11:30 Uhr

Das können Kryptos abseits vom Bitcoin

Hört man über Krypto, denken die meisten wahrscheinlich sofort an den Bitcoin. Kein Wunder, denn der Bitcoin war die erste richtige Kryptowährung und ist deshalb am bekanntesten. Inzwischen ist der Markt aber enorm gewachsen und bietet auch viele andere Kryptowährungen. Über die und was sie vom Bitcoin unterscheidet, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Nazlı Vişne von Kraken und der Youtuberin Stephanie Morgenroth alias Miss Crypto.

Das können Kryptos abseits vom Bitcoin
11:06 Uhr

Tesla stellt Cybertruck-Produktion in Texas ein

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Cybertruck (Foto: picture alliance / CHROMORANGE)

Tesla wird die Produktion des Cybertrucks in seinem texanischen Werk Mitte kommenden Jahres einstellen. Damit sollen Kapazitäten für den Bau des Robotaxis Cybercab freigemacht werden, teilte Unternehmenschef Elon Musk auf X mit. Es blieb zunächst unklar, ob der Cybertruck in einer anderen Fabrik weiterhin gebaut oder komplett aus dem Angebot gestrichen wird. Tesla war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Tesla hatte den futuristischen Cybertruck als Konkurrenz zu den vor allem in den USA beliebten Pickups von Ford und General Motors (GM) positioniert. Unter anderem wegen seines kontroversen Designs konnte sich dieser Pritschenwagen jedoch nicht durchsetzen. Zudem kämpft Tesla mit Qualitätsproblemen und musste mehrfach Fahrzeuge zurückrufen. Das Cybercab gilt als Eckpfeiler von Musks Plänen, Tesla zu einem Hersteller von Robotern und autonomen Fahrzeugen umzubauen.

Tesla stellt Cybertruck-Produktion in Texas ein
10:44 Uhr

Produktion steigt überraschend

Die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im September überraschend gesteigert. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 0,7 Prozent mehr her als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Ökonomen hatten mit einer Stagnation gerechnet, nach einem Zuwachs von revidiert 1,0 - vorläufiger Wert: 2,0 - Prozent im August. Die vergleichsweise hohe Revision ist laut Destatis auf ergänzte Angaben von Unternehmen im Baugewerbe zu Umsatzsteuervoranmeldungen zurückzuführen. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war die Produktion im dritten Quartal um 0,4 Prozent niedriger als im Vorquartal.

Die positive Entwicklung im September ist maßgeblich auf den Zuwachs in der Automobilindustrie zurückzuführen: Hier wurde die Fertigung um 17,1 Prozent zum Vormonat hochgefahren. "In diesem Bereich hatte die Produktion in den beiden Monaten zuvor unter anderem aufgrund von Produktionsumstellungen und Werksferien auf einem niedrigen Niveau gelegen", so die Statistiker.

"Die Produktion sattelt noch mal drauf, ohne das Quartal wirklich zu retten", meinte Alexander Krüger, Chefvolkswirt von Bethmann HAL. "Hierzu haben die Werksferien, aber auch die Sonderkonjunktur in der Chemie beigetragen. Ohne das Niedrigwasser in deutschen Flüssen wäre die Produktion wohl höher ausgefallen. Ob der Auftragsfunke langsam auf die Produktion überzuspringen scheint, bleibt noch abzuwarten. Dazu müssten auch weiter mehr Investitionsgüter produziert werden. Die Kapazitätsauslastung hat noch viel Luft nach oben."

Produktion steigt überraschend
10:22 Uhr

Drei Billionen Dollar vernichtet - Experte sieht fatale Vorboten

Die Wall Street erlebt kurz nach den Wahlen in den USA einen massiven Tech-Ausverkauf, der jetzt auch Asien erfasst. ntv-Börsenexperte Patrick Dewayne zieht eine alarmierende Parallele zum Cisco-Crash von 2001 und erklärt, warum selbst eine technologische Revolution für Anleger zum Milliardengrab werden kann.

Drei Billionen Dollar vernichtet - Experte sieht fatale Vorboten
10:06 Uhr

Renditen globaler Anleihen sinken bei Flucht in Sicherheit

Die Renditen von Staatsanleihen, insbesondere von solchen, die als sichere Häfen gelten, sinken als Reaktion auf das derzeitige Chaos an den Aktienmärkten. Die Rendite der zehnjährigen deutschen Bundesanleihe fiel im frühen Handel auf bis zu 3,208 Prozent, den niedrigsten Stand seit Ende August. In China, das gegen eine Deflation kämpft, sank die zehnjährige Rendite auf rund 1,6 Prozent - den niedrigsten jemals verzeichneten Stand laut Trading Economics. Unterdessen liegt die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe bei knapp über 4,8 Prozent, verglichen mit über 4,9 Prozent vor den Zwischenwahlen in dieser Woche.

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(Foto: imago images/IlluPics)
Renditen globaler Anleihen sinken bei Flucht in Sicherheit
09:48 Uhr

Ölpreise ziehen erneut an

Nach den deutlichen Verlusten auf Wochensicht zieht der Ölpreis wieder etwas an. Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verteuern sich in der Spitze um mehr als zwei Prozent auf 100,83 beziehungsweise 92,53 Dollar je Fass. Versorgungsängste aufgrund des andauernden Iran-Krieges stützen die Preise. Nach iranischen Angaben vom Donnerstag sind drei weitere Tanker in der Straße von Hormus - dem entscheidenden Seeweg für einen Großteil der Öllieferungen aus dem Nahen Osten – angegriffen worden.

Zuletzt hatten die Anleger darauf spekuliert, dass durch den Wahlsieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen eine baldige Lösung für den Konflikt wahrscheinlicher wird. Die Notierungen für Brent sind seit Montag um rund 15 Prozent, WTI um zwölf Prozent gefallen.

Ölpreise ziehen erneut an
09:32 Uhr

Gewinnsprung bei Daimler Truck

Daimler Truck hat im dritten Quartal dank einer Erholung seines wichtigen Marktes Nordamerika den Gewinn kräftig gesteigert. Das bereinigte Betriebsergebnis sprang von Juli bis September auf 1,124 Milliarden Euro nach einem Einbruch auf 648 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie der Lkw-Bauer mitteilte. Der Umsatz im Industriegeschäft stieg um 20 Prozent auf 11,6 Milliarden Euro, während Analysten im Schnitt mit 11,7 Milliarden Euro gerechnet hatten. Die bereinigte Umsatzrendite verbesserte sich um drei Prozentpunkte auf 9,1 Prozent.

Zu der Erholung trugen vor allem ein starkes Absatzwachstum und eine höhere Profitabilität in der Sparte Trucks North America bei. Dort war der Absatz um 51 Prozent gestiegen, weil die Spediteure nach drei Jahren Kaufzurückhaltung ihre Flotten wieder erneuern. Insgesamt verkauften die Schwaben im Sommer mit gut 91.000 Lkw und Bussen 26 Prozent mehr als vor Jahresfrist. "Unsere Ergebnisse im dritten Quartal zeigen, dass unser Geschäft weiter an Dynamik gewinnt", sagte die Vorstandsvorsitzende Karin Rådström. Der Konzern bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 und erwartet weiterhin eine bereinigte Umsatzrendite im Industriegeschäft von sieben bis neun Prozent.

Gewinnsprung bei Daimler Truck
09:10 Uhr

Die 26.000 ist wieder weg

Der Dax kämpft am letzten Handelstag der Börsenwoche um die 26.000er-Marke. Im gestrigen Geschäft hatte er zunächst nahe 26.700 Punkten ein neues Allzeithoch markiert, war dann aber zurückgekommen und am Ende mit einem Abschlag von 0,4 Prozent und 26.325 Zählern aus dem Handelstag gegangen. Aktuell notiert der deutsche Börsenleitindex im Bereich von 25.890 Punkten. Sowohl an der Wall Street als auch an den Börsen in Japan und Südkorea fand ein Ausverkauf bei Technikwerten statt. Nachbörslich in den USA und zum Ende des Handels in Asien hatten sich die Kurse aber bereits wieder etwas erholt.

Die 26.000 ist wieder weg
09:00 Uhr

Apple sichert sich Milliarden für KI-Ausbau

Mit einer milliardenschweren Anleihe sammelt Apple frisches Geld für den Ausbau seiner Infrastruktur rund um Künstliche Intelligenz (KI) ein. Der Konzern nimmt über die Platzierung von Schuldtiteln rund 7,5 Milliarden Dollar auf. Damit folgt Apple dem Beispiel anderer großer Technologiekonzerne. Diese leihen sich derzeit enorme Summen am Kapitalmarkt, um teure Rechenzentren und Cloud-Kapazitäten für den KI-Boom zu finanzieren, obwohl die Branche traditionell eher auf ihre Barreserven setzt. Die aktuelle Emission umfasst sieben Tranchen mit Laufzeiten zwischen 2026 und 2036, die teils fest und teils variabel verzinst sind. Organisiert wird die Platzierung einem Bloomberg-Bericht zufolge von einem Bankenkonsortium, dem unter anderem Goldman Sachs, die Bank of America, JPMorgan und die Deutsche Bank angehören. 

Apple sichert sich Milliarden für KI-Ausbau
08:40 Uhr

Ausverkauf im Technologiesektor

An den asiatischen Börsen herrscht Ausverkaufsstimmung. Nach der Baisse in den USA folgen die lokalen Aktienmärkte angeführt vom Technologiesektor den düsteren US-Vorlagen. Besonders heftig erwischt es wie schon am Vortag die Börsen in Japan und Südkorea, wo panikartige Verkäufe im Technologiesektor die Leitindizes im frühen Geschäft tief in den Keller drückten. Aktuell stabilisieren sich die Indizes auf etwas höherem Niveau. Händler sprechen von wachsenden Zweifeln hinsichtlich der Investitionen in Künstliche Intelligenz nach den US-Zwischenwahlen. Denn die siegreichen Demokraten wollen den Bereich stärker regulieren.

"Die scharfe Korrektur ist zum Teil eine Neubewertung der künftigen US-Infrastrukturnachfrage, spiegelt aber auch wider, wie stark sich Anleger bei denselben Gewinnern des KI-Booms positioniert haben", sagt Chef-Anlagestrategin Charu Chanana von Saxo Markets. Südkorea und Taiwan seien zu konzentrierten Risikopositionen im globalen KI-Hardwarezyklus geworden, insbesondere bei Logik- und Speicherchips. Japan weise ein erhebliches Engagement durch Chipausrüstungs- und Industriezulieferer auf.

In Seoul kommt es erneut zu Volatilitätsunterbrechungen des Handels, der Kospi stürzt um 4,9 Prozent ab. Allerdings hatte der südkoreanische und technologielastige Leitindex im frühen Handel schon rund 9 Prozent im Minus gelegen. Er bewegt sich auf dem tiefsten Stand seit Anfang Februar. Die Technologie-Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix rutschen um 5,7 und 9,1 Prozent ab.

Der Nikkei bewegt sich im Bärenmarktmodus (mehr als 20 Prozent unter seinem jüngsten Hoch von Juni) und sinkt um 5,9 Prozent auf 57.483 Punkte, hatte aber bereits über 7 Prozent hinten gelegen. Zu den größten Verlierern zählen der Halbleitersektor, Advantest büßen 5,2 Prozent ein, Kioxia Holdings gar 11 Prozent - Softbank Group brechen ebenfalls um 11 Prozent ein. Bereits am Vortag hatten diese Werte heftig Federn gelassen.

Ausverkauf im Technologiesektor
08:21 Uhr

Wer beerbt Christine Lagarde?

Im Rennen um die Nachfolge von EZB-Chefin Christine Lagarde endet die Frist für die Bewerbungen aus den Euroländern. Die Finanzminister wollen die bis Freitag eingegangenen Nominierungen bei einem Treffen am Montag sichten. EZB-Präsidentin Lagarde hat angekündigt, ihren Posten im Februar und damit acht Monate vor dem regulären Ende ihrer Amtszeit abzugeben. Ihr Nachfolger wird von den EU-Ländern auf Grundlage einer Empfehlung der Euro-Staaten ernannt. Die Niederlande haben bereits den früheren Notenbankchef Klaas Knot ins Rennen geschickt. Auch der Spanier Pablo Hernandez de Cos wird als möglicher Kandidat gehandelt.

Wer beerbt Christine Lagarde?
08:01 Uhr

Mattel senkt Prognose

Mattel hat vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft seine Umsatz- und Gewinnprognosen für das Gesamtjahr gesenkt. Der US-Spielzeughersteller rechnet für das Geschäftsjahr 2026 nun mit einem Umsatzwachstum zwischen einem und vier Prozent, teilte der Anbieter von Barbie-Puppen mit. Zuvor war ein Plus von drei bis sechs Prozent erwartet worden. Der bereinigte Jahresgewinn soll zwischen 1,05 und 1,20 Dollar pro Aktie liegen, nach bisher 1,27 bis 1,39 Dollar.

Die Spielzeugbranche leidet derzeit unter einer schwachen Nachfrage, da US-Verbraucher wegen gestiegener Energiekosten ihre Ausgaben einschränken. Im abgelaufenen dritten Quartal stieg der Umsatz um vier Prozent auf 1,81 Milliarden Dollar. Analysten hatten jedoch mit 1,84 Milliarden Dollar gerechnet. Der bereinigte Gewinn lag mit 1,30 Dollar je Aktie über den erwarteten 94 Cent.

Mattel senkt Prognose
07:46 Uhr

Der KI-Ausverkauf und die Folgen

Leichter werden Europas Börsen erwartet. Der Kurseinbruch der US-Technologie-Werte am Vorabend überraschte in seiner Stärke, nicht aber bei den Themen. Fast alle Strategen hatten bei einem Wahlsieg der Demokraten mit Druck auf KI-Werte und den Rüstungssektor gerechnet. Beide galten als Themen, bei denen die Wahlsieger Geld sparen werden, um die Gesundheitsversorgung in den USA wieder aufzubauen. Auch in Asien gibt es einen Ausverkauf bei den Technologie-Werten, Rüstungsaktien fallen ebenfalls.

In den marktbreiten US-Indizes wie dem S&P-500 rächte sich nun die hohe Gewichtung von KI-Titeln wie Nvidia. Deren Minus von über 9 Prozent zog dann auch unbeteiligte Index-Mitglieder nach unten. Viele Händlerkommentare zeigten sich nach US-Schluss daher recht unüberrascht und entspannt: "Das waren die klassischen Notverkäufe von zu hoch gehebelten Positionen mit geliehenem Geld", so ein Händler. Die Kurseinbrüche dürften für eine Marktbereinigung sorgen. Gerade so kurz vor dem bevorstehenden Börsengang von Anthropic sei das gut für die Aktienbewertungen.

Dazu wurden Aktien wie Nvidia und Google in der Nachbörse schon wieder von Schnäppchenjägern gekauft. Auch in den Dax-Terminkontrakten zeigt sich daher am Morgen keine Panik. Die Kontrakte geben um rund 200 Punkte nach, aber bei eher geringen Umsätzen.

Der KI-Ausverkauf und die Folgen
07:30 Uhr

Anthropic droht Verzögerung bei Börsengang

Potenzielle Investoren zweifeln Insidern zufolge an dem Zeitplan für den mit Spannung erwarteten Börsengang des KI-Startups Anthropic. Die für kommende Woche geplante Werbetour bei Geldgebern für eine Erstnotiz im November stehe auf der Kippe, sagten vier mit den Vorgängen vertraute Personen Reuters. Die Investoren dringen demnach auf eine niedrigere Bewertung als die zuletzt diskutierten 1,5 Billionen Dollar. Anthropic müsse möglicherweise einen größeren Preisnachlass gewähren, um sich Zusagen zu sichern. Die Anleger verwiesen dabei auf die anhaltenden Quartalsverluste des Unternehmens und dessen hohe finanzielle Verpflichtungen beim Ausbau der künstlichen Intelligenz (KI).

Hintergrund der Zurückhaltung ist der stärkste Ausverkauf bei Technologiewerten seit einem Jahr sowie Unsicherheiten nach den US-Kongresswahlen vom Dienstag. Zudem warten die Investoren auf die Umsatzzahlen von Anthropic für Oktober, die das Unternehmen in seinem aktualisierten Börsenprospekt zunächst offengelassen hatte. Erschwerend kommt hinzu, dass in mehreren US-Bundesstaaten bei Abstimmungen Initiativen zur Beschränkung von Rechenzentren erfolgreich waren.

Eine Verschiebung der voraussichtlich 100 Milliarden Dollar schweren Emission könnte die Sorgen um die gesamte KI-Branche anfachen und den breiteren Aktienmarkt belasten. Noch vor einiger Zeit hatten Investoren mit einem Börsengang von Anthropic im Oktober und einer Bewertung von bis zu zwei Billionen Dollar gerechnet.

Anthropic droht Verzögerung bei Börsengang
06:53 Uhr

Audi plant noch größeres US-Werk

Audi erwägt eine milliardenschwere Erweiterung ihres geplanten ersten US-Werks im Bundesstaat Georgia. Der Autobauer prüft eine zweite Bauphase, wie aus Unterlagen einer örtlichen Wirtschaftsförderungsbehörde hervorgeht. Diese würde weitere drei Milliarden Dollar kosten und bis 2033 zusätzliche 3000 Arbeitsplätze schaffen.

Die Volkswagen-Tochter hatte am 25. Oktober den Bau der vier Milliarden Dollar teuren Fabrik nahe der Stadt Macon angekündigt. Dort sollen ab Anfang der 2030er Jahre rund 4500 Beschäftigte jährlich 200.000 SUVs fertigen. Für die Ansiedlung erhält das Unternehmen vom Bundesstaat Steuervergünstigungen und Zuschüsse in Höhe von mehreren Hundert Millionen Dollar.

Audi plant noch größeres US-Werk
07:12 Uhr

Geld parken? Warum das gerade ein Fehler ist

Wie ratsam ist aktuell noch der Einstieg in den Aktienmarkt? Und wie attraktiv sind andere Anlageformen mit festen Zinsen? Carsten Mumm von der Bank Donner & Reuschel warnt davor, Geld gerade einfach auf einem Tagesgeldkonto zu parken.

Geld parken? Warum das gerade ein Fehler ist
06:34 Uhr

Das ist los im frühen Devisengeschäft

Am Währungsmarkt suchen Anleger angesichts der Unsicherheiten nach sicheren Häfen, wenngleich die Bewegungen moderat ausfielen. Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar 0,1 Prozent auf 157,85 Yen und legt leicht auf 6,6685 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,8168 Franken vor. Parallel dazu fällt der Euro 0,2 Prozent auf 1,1196 Dollar und gibt um 0,1 Prozent auf 0,9147 Franken nach.

Das ist los im frühen Devisengeschäft
06:17 Uhr

Kospi-Kursrutsch schockt Anleger

Die südkoreanische Börse gerät im Zuge eines weltweiten Ausverkaufs von Tech-Aktien massiv unter Druck. So bricht der Leitindex Kospi über acht Prozent ein. Die Wertpapiere der Speicherchip-Produzenten SK Hynix  und Samsung Electronics geben rund elf und etwa acht Prozent nach.

Die Anleger reagieren offenbar auf die Verluste an der Wall Street, wo Sorgen über die künftige Entwicklung der Investitionen in künstliche Intelligenz die Kurse belasteten. Hintergrund ist der Wahlsieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen, der Befürchtungen über eine mögliche Verlangsamung des Ausbaus von Rechenzentren verstärkte. Wegen ihres hohen Finanzierungsbedarfs sowie potenzieller Umweltschäden stößt der Ausbau neuer Rechenzentren in den Vereinigten Staaten zunehmend auf Widerstand.

Der japanische Nikkei sinkt rund 6,5 Prozent. Der Hang-Seng fällt etwa 1,3 Prozent, während der CSI-Index mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen um etwa 1,7 Prozent nachgibt.

Kospi-Kursrutsch schockt Anleger
05:59 Uhr

Rally-Stimmung endet abrupt

Der Dax ist holprig in die Handelswoche gestartet. Zur Wochenmitte kam dann der 2,2-Prozent-Befreiungsschlag, fußend auf dem klaren Sieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen. Die 26.000er-Marke wurde deutlich übersprungen. Im gestrigen Geschäft zog der deutsche Börsenleitindex dann zunächst erneut an, markierte mit 26.692,90 Punkten ein neues Allzeithoch, ehe Gewinnmitnahmen einsetzten und das Börsenbarometer mit einem Stand von 26.325 Zählern 0,4 Prozent schwächer aus dem Handel ging. Dennoch steuert der Dax erneut auf einen Wochengewinn zu.

Konjunkturseitig steht heute noch einiges an. So dürfte etwa die deutsche Produktion im September stagniert haben. Experten erwarten, dass die Fertigung auf dem Vormonatsniveau verharrte. Im August hatte es noch einen Zuwachs gegenüber Juli von 2,0 Prozent gegeben. Trotz Behinderungen der Rhein-Schifffahrt durch das Niedrigwasser hatten die Unternehmen ihre Produktion damit so stark hochgefahren wie seit fast anderthalb Jahren nicht mehr.

Am Nachmittag richtet sich dann das Augenmerk in Richtung USA, denn der maue Stellenaufbau dürfte sich im Oktober leicht belebt haben. Ökonomen erwarten einen Zuwachs von 65.000 außerhalb der Landwirtschaft, nachdem im September nur 29.000 Arbeitsplätze hinzugekommen waren. Die Arbeitslosenquote dürfte sich laut der Schätzung bei 4,2 Prozent stabilisieren. Die US-Notenbank Federal Reserve achtet genau auf diese Daten, da sie für Vollbeschäftigung und stabile Preise sorgen soll. Sie hatte den Leitzins Mitte September auf die Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent angehoben und zuletzt pausiert. An den Finanzmärkten wird darauf spekuliert, dass die Fed angesichts der hartnäckigen Inflation die zinspolitischen Zügel im Dezember erneut anziehen wird.

Auf Unternehmensseite hat der Lkw-Hersteller Daimler Truck im dritten Quartal von der Erholung seines wichtigsten Marktes Nordamerika profitiert. Analysten erwarten in der Region einen Umsatz von knapp sechs Milliarden Euro (plus zwei Milliarden Euro) und eine operative Marge von 11,8 (Vorjahr: 6,4) Prozent. Der US-Markt wächst wieder nach drei Jahren Rezession. Der Dax-Konzern insgesamt hat nach der Prognose 12,6 Milliarden Euro Umsatz und einen bereinigten Gewinn von 1,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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