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Greta Thunberg bei ProtestMehrere Festnahmen bei Palästina-Demo in Berlin zum Jahrestag des 7. Oktober

07.10.2026, 19:40 Uhr
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(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Genau drei Jahre nach dem Hamas-Angriff auf Israel gehen in Berlin viele Menschen auf der Straße. Sie gedenken der Opfer - oder demonstrieren für Palästina. Mit dabei: Greta Thunberg.

Am dritten Jahrestag des Terrorangriffs der islamistischen Hamas auf Israel haben in Berlin einige hundert Menschen für Palästina und gegen den Krieg im Gazastreifen demonstriert. Die überwiegend jungen Frauen und Männer versammelten sich am Abend in Kreuzberg auf dem Oranienplatz und zeigten palästinensische Fahnen und Transparente. Es gab laut Polizei mehrere Festnahmen wegen des Verwendens verbotener Kennzeichen wie etwa von Symbolen der Terrororganisation Hamas.

In Sprechchören riefen sie: "Viva, viva Palästina" oder "There ist only one solution. Intifada Revolution". Intifada bezeichnet Aufstände von Palästinensern gegen die israelische Besatzung Ende der 1980er und Anfang der 2000er-Jahre mit zahlreichen Angriffen und Selbstmordanschlägen - mit vielen Toten auf beiden Seiten.

Auf einem großen Plakat stand "One genocide does not justify another" (Deutsch: Ein Genozid rechtfertigt nicht den anderen). Die Polizei begleitete den Zug an allen Seiten. Polizeisprecher Florian Nath sprach zunächst von 700 Teilnehmern. Unter ihnen war auch die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg.

Auf der anderen Seite der Straße stand ein Dutzend Menschen mit israelischen Fahnen. Ein Demonstrant trug ein Transparent mit der Aufschrift "Schämt euch". Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot am Startpunkt der Demonstration, die zum Hermannplatz in Neukölln ziehen soll, vertreten.

Bei dem Massaker der Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 wurden rund 1.200 Menschen getötet und 251 in den Gazastreifen verschleppt. Israel reagierte darauf mit einer militärischen Offensive im Gazastreifen. Sie führte zu einem langanhaltenden Krieg, bei dem zehntausende Menschen getötet wurden.

Quelle: ntv.de, dpa

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