Schwere Vorwürfe von AktivistenAthen soll Migranten für Pushbacks anstellenSeit Jahren wird griechischen Grenzschützern vorgeworfen, Asylsuchende illegal abzuweisen. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch erhebt einen weiteren schweren Vorwurf: Griechenland soll Migranten einsetzen, um andere Geflüchtete zurückzudrängen - im Austausch für Asylpapiere.07.04.2022
Sponsoren ziehen sich zurückUnter großem Druck gibt Katar Ausbeutung zuMenschenrechtsorganisationen wie Amnesty International halten den Druck auf WM-Gastgeber Katar hoch. Ein neuer Bericht wirft dem Emirat schwere Menschenrechtsverletzungen vor. Die Organisatoren reagieren und geben die Ausbeutung von Arbeitern zu. Die Schuld schieben sie aber privaten Firmen zu.07.04.2022
Ziel: Rechtssicher sanktionierenBundesregierung plant "Oligarchen-Gesetz"Die Bundesregierung erlässt zwar zahlreiche Sanktionen gegen russische Staatsbürger. Es fehlt allerdings an einer eigenständigen Rechtsgrundlage. Das soll ein Gesetz nun ändern. Bessere Informationen sollen etwa das Einfrieren von Vermögen erleichtern. 06.04.2022
"Ausmaß beharrlich geleugnet"NGOs dokumentieren Kriegsverbrechen in TigraySeit eineinhalb Jahren kämpfen äthiopische Regierungstruppen gegen die Volksbefreiungsfront von Tigray. Der Bürgerkrieg hat katastrophale Folgen für die Zivilbevölkerung. Menschenrechtsorganisationen berichten von einer ethnischen Säuberungskampagne. 06.04.2022
Vergewaltigung, Mord, RaubBericht dokumentiert russische KriegsverbrechenWas Menschen aus der Ukraine berichten, ist an Grausamkeit kaum zu übertreffen. In einem Bericht von Human Rights Watch ist von Exekutionen, Vergewaltigungen und Plünderungen durch russische Soldaten die Rede. Die NGO sieht "unsägliche bewusste Akte der Gewalt an der Zivilbevölkerung".03.04.2022
"Unerbittlich wahllose Angriffe"Amnesty dokumentiert Einsatz von StreumunitionNur wenige Wochen Krieg - und schon sind Tausende Ukrainer getötet, Millionen auf der Flucht, ganze Orte zerschossen und zerbombt. Amnesty International spricht von einer "menschenrechtlichen Katastrophe vor Ort". Die NGO kritisiert den Einsatz international geächteter Bomben.01.04.2022
FIFA-Proteste im Morgengrauen6500 Sandbälle gegen "blutige Spiele" in KatarAm Tag der WM-Auslosung in Doha kommt es früh am Morgen zu Protesten. Ein deutscher Künstler lädt 6500 Bälle vor der FIFA-Zentrale in Zürich ab und warnt vor "blutigen Spielen" in Katar. Schon vorher gerät Präsident Gianni Infantino in die Kritik. Der sei ein "Propagandaschausprecher", sagt ein Menschenrechtler. 01.04.2022
Scharfe Kritik an VerfahrenDrahtzieher der Ibiza-Affäre muss in HaftEin Gericht in Österreich verurteilt Julian Hessenthaler wegen Drogenhandels und Urkundenfälschung zu dreieinhalb Jahren Haft. Er gilt als Hintermann des Ibiza-Skandalvideos, das 2019 zum Sturz der FPÖ geführt hat. Mehrere Menschenrechtsorganisationen laufen Sturm gegen das Urteil.30.03.2022
"Hopfen und Malz verloren"Human Rights Watch faltet Thomas Bach zusammenEin sich "anbiedernder IOC-Präsident" Bach, ein "aus der Zeit gefallener" FIFA-Boss Infantino: Der Direktor von Human Rights Watch in Deutschland wettert gegen die mächtigen Sport-Funktionäre wegen deren Nähe zu Unrechtsstaaten. Er fordert Alternativen zu FIFA und IOC.30.03.2022
"Unbürokratisch aufnehmen"Menschenrechtler fordern Schutz für DeserteureBerichten zufolge sollen viele junge Russen unwissentlich in den Krieg gezogen sein. Mehrere Menschenrechtsorganisationen fordern nun für mögliche Deserteure aus Russland ein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland ohne "hohe Beweisanforderungen" - und üben Kritik an der ukrainischen Regierung.29.03.2022