BGH urteilt gegen SchadenersatzÄrzte haften nicht für LebenserhaltungDer Bundesgerichtshof in Karlsruhe stärkt Mediziner. Sie haften grundsätzlich nicht mit Geld, wenn sie den Tod eines schwer kranken Patienten durch künstliche Ernährung hinauszögern. Das Weiterleben als Schaden anzusehen, verbiete sich generell, sagt der BGH.02.04.2019
Zu Hause "operiert"Baby in Italien stirbt nach BeschneidungIn einem italienischen Ort beschneiden Eltern laut Medienberichten ihr fünf Monate altes Baby - ohne medizinisches Fachpersonal. Der kleine Junge bekommt danach Blutungen und stirbt wenig später im Krankenhaus. Das Paar aus Ghana muss sich nun wegen fahrlässiger Tötung verantworten. 25.03.2019
Warten in der NotaufnahmeChirurgen warnen vor NachwuchsmangelDer Ärztemangel betrifft längst nicht mehr nur Hausärzte, auch Chirurgen haben auf dem Land Nachwuchssorgen. Obwohl dort bereits viele Chirurgen aus dem Ausland arbeiten, sehen Fachleute die Grundversorgung in Gefahr.25.03.2019
Entscheidung über Leben und TodPatientenverfügung ist für Ärzte bindend In einer Patientenverfügung kann jeder festlegen, welche ärztliche Behandlung er für bestimmte Situationen einfordert oder ablehnt. Am besten ist es, das Schriftstück in Zeiten guter Gesundheit zu verfassen.15.03.2019
Eine kleine GesundheitsreformDer "hyperaktive" Spahn legt sein Gesellenstück vorEinen echten parlamentarischen Brocken drückt Gesundheitsminister Spahn durch den Bundestag - beinahe eine kleine Gesundheitsreform. Geht es ihm dabei tatsächlich um das Wohl der Menschen oder will er sich selbst als Super-Fleißigen vermarkten?14.03.2019Von Benjamin Konietzny
Neues Gesundheits-Gesetz geplantKommt man bald schneller an Arzttermine?Die gesetzlich Versicherten kennen das leidige Problem zur Genüge: Oft müssen sie monatelang warten, bis sie einen Facharzttermin bekommen. Durch ein Gesetz von Gesundheitsminister Spahn soll sich das jetzt ändern. Und vieles andere auch.14.03.2019
Tod des Vaters hinausgezögert?BGH sieht Haftung der Ärzte kritischEin Mann wirft Ärzten vor, die Leiden vor dem Tod seines Vaters unnötig verlängert zu haben. Er fordert 150.000 Euro Schmerzensgeld. Der Bundesgerichtshof zeigt sich allerdings skeptisch. Und weist darauf hin, dass sich ein Urteil über den Wert eines Lebens verbiete.12.03.2019
Sterben unnötig verlängertSohn will für "Übertherapie" SchmerzensgeldImmer mehr Menschen legen in einer Patientenverfügung fest, wie sie sterben wollen. Wenn das Dokument fehlt, müssen die Ärzte entscheiden. Nun soll erstmals ein Arzt für verlängertes Leiden geradestehen.12.03.2019
Verpasster ArztterminMüssen Patienten ein Strafhonorar bezahlen?Mitunter darf man als Patient etwas länger auf einen Termin beim Arzt warten. Das ist ärgerlich. Umgekehrt nervt es die Mediziner, wenn Patienten trotz entsprechender Verabredung nicht in der Arztpraxis erscheinen. Sie fordern bisweilen vom Ferngebliebenen eine Gebühr - zu Recht? 07.03.2019Von Axel Witte
Verspätete Entscheidung Krankenkassen müssen zügig genehmigen Patienten haben das Recht auf eine schnelle Bearbeitung ihrer Anträge. Denn die Krankenkassen müssen sich an eine gesetzliche Entscheidungsfrist halten. Wird diese überschritten, gilt der Antrag als genehmigt. Das zeigt ein Urteil des Bundessozialgerichts.26.02.2019