Kein Klo in SichtGroßes Geschäft unterwegs: Was tun?

Zwischen einem Bauchgrummeln und Stuhldrang liegen oft nur wenige Momente, wenn dann keine Toilette in Sicht ist, wird es unangenehm. Das ist der Helfer in der Not.
Ob auf einer langen Autofahrt, Wanderung oder anderweitig unterwegs, das große Geschäft erledigt wohl jeder lieber in den eigenen vier Wänden. In Städten oder auf gut besuchten Wanderrouten sind öffentliche Toiletten die Rettung, die sind jedoch nicht immer rechtzeitig in Sicht. Für lange Fahrten oder Menschen mit Magen-Darm-Problemen kann eine mobile Toilette unterwegs Sicherheit bringen.
Mobile Toiletten für das große Geschäft unterwegs
Eine mobile Toilette ist insbesondere vom Camping bekannt, lässt sich jedoch genauso gut anderweitig nutzen. An den Porzellanthron kommen die Modelle nicht heran, jedoch bieten sie eine recht bequeme und auslaufsichere Option, bei der auch im Auto nichts daneben gehen sollte. Zudem sind sie kompakt und passen so auch in einen kleinen Wagen.
Die Modelle haben einen Auffangbehälter mit Klobrille zum Sitzen. Das Geschäft wird dann in einem Beutel erledigt, der einfach entsorgt werden kann.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Sinnvoll kann die Anschaffung etwa für lange Autofahrten mit Kindern sein, insbesondere auf Strecken, die nicht unbedingt mit vielen öffentlichen Toiletten ausgestattet sind. Bei Wanderungen abseits beliebter Touren kann einem das mobile Klo im Auto zudem das Geschäft in der Wildnis ersparen.
Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität eignet sich eine mobile Toilette, die sich wie eine herkömmliche Toilette im Sitzen nutzen lässt. Das Hocken neben einem Baum oder auf den altertümlichen Hocktoiletten, wie sie etwa in Frankreich noch zu sehen sind, kann Probleme bereiten.
Ebenso sinnvoll sind mobile Toiletten im Auto für alle, die mit Magen-Darm-Beschwerden zu kämpfen haben. Etwa beim Reizdarm-Syndrom ist der Stuhldrang mitunter plötzlich und heftig, das kann den Alltag ordentlich einschränken. Das gesicherte stille Örtchen im Kofferraum kann Sicherheit geben. Hier ist zudem ein Sichtschutz für Autofenster sinnvoll.
Nummer zwei in der Natur
Auf Wanderungen oder Spaziergängen in der Natur ist das große Geschäft meist kein Problem. Selbst bei gutbesuchten Strecken lässt sich im versteckten Unterholz ein stilles Örtchen finden. Wichtig: Das Geschäft sollte nicht einfach so hinterlassen werden!
Je nach Gebiet gelten andere Regeln, besonders relevant werden diese etwa in Bärengebieten. Am unkompliziertesten ist es, mit einem Mini-Spaten abseits der Wege ein kleines Loch zu buddeln, Nummer zwei zu erledigen und das Ergebnis dann wieder mit Erde zu verstecken. So muss darunter kein anderer Wanderer leiden, der vom Weg verirrt abkommt.
Wichtig: Toilettenpapier sollte keinesfalls in der Natur hinterlassen werden. Entweder es wird in einem dichten Beutel mit zum nächsten Mülleimer genommen oder Wanderer greifen zu einer Reinigungsmöglichkeit mit Wasser.
In einigen Regionen darf der Stuhl nicht einfach so hinterlassen werden, sondern muss in einer Tüte zum nächsten Müll transportiert werden. Dafür bieten sich Beutel an, die Gerüche und Feuchtigkeit nicht durchlassen, etwa Hundekotbeutel.
Damit ist das große Geschäft auch unterwegs erledigt
Die Gründe für eine mobile Toilette sind vielfältig und richten sich nach den individuellen Bedürfnissen. Doch wer sich unterwegs Stress ersparen und auf den Notfall vorbereitet sein möchte, macht mit einem mobilen Klo im Kofferraum wenig falsch. Menschen mit sehr geregeltem Stuhlgang kommen im Alltag sicher auch ohne aus und können Fahrten und Termine entsprechend planen.




