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SachsenPolizei ermittelt gegen Steinewerfer wegen versuchten Mordes

23.10.2026, 11:02 Uhr
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Verletzt wurde niemand, trotzdem stehen schwere Vorwürfe im Raum. Der 18-jährige Steinewerfer sitzt bereits in Untersuchungshaft – jetzt suchen die Ermittler weitere Zeugen des Vorfalls.

Dresden (dpa/sn) - Er soll Steine von einer Brücke in Dresden geworfen und damit ein Auto getroffen haben: Gegen einen 18-Jährigen laufen Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Mordes und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, wie Staatsanwaltschaft und Polizei gemeinsam mitteilten. Demnach ereignete sich der Vorfall am späten Abend des 3. September an der Flügelwegbrücke über der Hamburger Straße.

Der 18-Jährige soll mindestens fünfmal bis zu fünf Kilogramm schwere Pflastersteine gezielt auf herannahende Fahrzeuge geworfen haben. Laut vorherigen Angaben der Polizei traf er ein Auto und flüchtete daraufhin in ein Haus. Die alarmierten Beamten stellten ihn jedoch und nahmen ihn fest. Seit dem 5. September sitzt der junge Mann in Untersuchungshaft. An dem getroffenen Auto entstand ein Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Die Ermittler bitten um Hinweise von Zeugen, die an dem Abend an der Flügelwegbrücke unterwegs waren und selbst getroffen oder fast getroffen wurden oder sonstige Informationen liefern können.

Quelle: dpa

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