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Nordrhein-WestfalenEs bleibt stürmisch in Nordrhein-Westfalen

25.10.2026, 12:04 Uhr
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Mit Böen, teils kräftigen Niederschlägen und zahlreichen wetterbedingten Feuerwehreinsätzen ist NRW ins Wochenende gestartet - auch am Sonntag ist das Wetter unruhig.

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nach dem stürmischen Start ins Wochenende haben die Menschen in vielen Teilen Nordrhein-Westfalens erneut eine unruhige Nacht erlebt. Das zweite Sturmtief sorgte über Nacht vielerorts für kräftige Niederschläge und böige Winde. Allein die Bochumer Feuerwehr meldete in der Nacht zum Sonntag 14 Einsätze im Stadtgebiet, meist mussten Gefahrenstellen wie abgebrochene Äste oder lose Gegenstände gesichert werden.

Die Essener Feuerwehr meldete seit Samstagnachmittag weitere 60 sturmbedingte Einsätze, ebenfalls meist wegen abgeknickter Äste und Bäume. Vor allem seit Mitternacht habe es zahlreiche Notrufe gegeben, sagte ein Sprecher. Größere Auswirkungen oder Angaben über Verletzte wurden zunächst nicht bekannt.

In Dortmund sei ein Baum gegen ein Haus gekippt und habe mit einem Kran entfernt werden müssen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Bei rund 50 Einsätzen seit Samstagmittag habe es aber keine Verletzten und nur Sachschäden gegeben.

Auch Bahnverkehr beeinträchtigt

Unwetterbedingt gab es am Sonntag auch Probleme auf verschiedenen Bahnstrecken. So dauerten Beeinträchtigungen auf der Strecke zwischen Münster und Recklinghausen wegen eines bei Marl-Sinsen in die Oberleitung gefallenen Baumes zunächst an - Züge wurden umgeleitet und brauchten etwa 15 Minuten länger. Auch auf der Linie der S2 beeinträchtigte ein umgestürzter Baum den Abschnitt zwischen Gelsenkirchen und Essen - genau wie auf der Bahnstrecke zwischen Bönen und Unna.

Sturmauswirkungen schon seit Freitagabend

Am Freitagabend und in der Nacht zum Samstag hatte "Luise" in NRW bereits zahlreiche Schäden angerichtet. Bäume und größere Äste stürzten auf Straßen, Gehwege und Gebäude. Auch der Bahnverkehr war betroffen. Bei Weeze im Kreis Kleve knickte ein Windrad um und stürzte auf ein Feld.

Auch die neue Woche beginnt stürmisch

Der Sonntag bleibt nach Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wechselhaft mit starken bis stürmischen Böen mit bis zu 55 bis 70 Stundenkilometern. Zur Nacht sollen die Böen demnach zunächst abschwächen und die Schauer abklingen.

Der Montag beginnt der Prognose nach dann zunächst wolkig und niederschlagsfrei, zum Nachmittag soll es dann aber wieder regnen. Stürmische Böen sind weiterhin nicht ausgeschlossen. Den DWD-Experten zufolge soll es auch im Verlauf des Dienstags wieder nass und teils böig werden.

Quelle: dpa

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