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Niedersachsen & BremenWagners Debüt bei Hannover 96 endet mit bitterer Niederlage

10.10.2026, 15:54 Uhr
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Sandro Wagner startet mit Hannover 96 in Magdeburg – und erlebt einen unglücklichen Einstand. Warum der Trainer dennoch an seine Mannschaft glaubt.

Magdeburg (dpa/lni) - Unmittelbar nach dem Fehlstart als Trainer des Fußball-Zweitligisten Hannover 96 suchte Sandro Wagner die Nähe zu den Spielern. Er klatschte ab und sprach mit seinen Schützlingen. "Wir hatten uns viel vorgenommen und sind maximal unglücklich gestartet", sagte Wagner nach der bitteren 0:3 (0:2)-Auswärtsniederlage der Niedersachsen beim 1. FC Magdeburg bei Sky. Nach der Pleite wären Trainer und Team "sauer und traurig".

Fußball sei ein "Fehlersport" sagte der 38-Jährige mit Blick auf das 0:1 in der dritten Minute. Torhüter Leo Weinkauf, der den Vorzug vor Pascal Loretz erhalten hatte, setzte Franz Roggow mit einem riskanten Anspiel unter Druck. Den Klärungsversuch lenkte Moritz-Broni Kwarteng in das Tor der Gäste.

Wagner will, "dass wir Fehler machen"

"Ich will, dass wir Fehler machen", sagte Wagner: "Wir müssen eine Kultur haben, wo man sich was traut. Wenn man nichts mehr machen darf, wird es schwierig." Vor den 26.502 Zuschauern erhöhte Emmanuel Iyoha (30.) auf 2:0. Danach gelang es den Niedersachen nicht, dem Spielgeschehen eine Wende zu geben, stattdessen machte Mateusz Zukowski (86.) alles klar. Magdeburg rückte mit dem Sieg auf Platz vier nach vorn, Hannover rutschte auf Rang zwölf ab.

Während Magdeburg, bedingt durch die frühe Führung, sein Spiel durchziehen konnte, gab es bei den Gästen nur bedingt gute Ansätze zu sehen. Auffallend war das hohe, intensive Pressing, womit dem FCM Stress bereitet wurde. Doch die 96er machten zu viele Fehler in der Defensive. Die beiden ersten Gegentore entsprangen individuellen Problemen, die Magdeburg gnadenlos bestrafte.

Hartel trifft nur den Pfosten

Nach der Pause wartete Magdeburg ab, was den Gästen einfällt. Das war nicht viel. Marcel Hartel (72.) traf nur den Pfosten. Danach plätscherte die Partie vor sich hin, ehe ein Magdeburger Konter den Schlusspunkt setzte.

Wagner betonte, dass er sein Engagement in Hannover vor allem unter der Überschrift Entwicklung sehe. Man dürfe bei Siegen nicht ausflippen und bei Niederlagen nicht alles schlechtreden. "Wir müssen sehen, dass wir zusammen etwas Cooles erarbeiten." Viel Zeit bleibt nicht. Schon am nächsten Samstag steht im heimischen Stadion das Nordduell gegen den Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli auf dem Programm.

Quelle: dpa

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