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Mecklenburg-VorpommernZahlreiche Führerscheine werden in MV zurückgegeben

30.09.2026, 06:33 Uhr
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Autos sind in einem Flächenland wie MV von elementarer Bedeutung. In einigen Fällen geben Autofahrerinnen und Autofahrer ihren Führerschein ab. Das kann unterschiedliche Gründe haben.

Schwerin (dpa/mv) - Zahlreiche Autofahrerinnen und Autofahrer haben in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr ihren Führerschein zurückgegeben. Die Gründe dafür können unterschiedlich sein, wie mehrere Städte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilten.

In Rostock war dies bis Ende September bei 34 Personen der Fall, wie ein Sprecher der Stadt mitteilte. Im vergangenen Jahr waren es 50 Personen, 2024 noch 67. Zeitweise waren es rund 100 Menschen im Jahr. Eine Auswertung nach Alter und Geschlecht könne aus Datenschutzgründen nicht erfolgen, hieß es. Zum größten Teil liege dem freiwilligen Verzicht auf die Fahrerlaubnis ein behördlich beabsichtigter Entzug der Fahrerlaubnis zugrunde.

Nicht überall gibt es Zahlen

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr sowie die Städte Schwerin und Stralsund teilten auf Anfrage mit, dass sie jeweils keine Statistik dazu führen.

In Wismar wurde von 2020 bis 2025 insgesamt rund 140 Mal auf eine Fahrerlaubnis verzichtet. Die Zahlen gingen dort zuletzt leicht zurück - 2025 war dies noch 25 Mal der Fall, 2024 noch 28 Mal. Die Zahlen umfassten alle Verzichte, teilte ein Stadtsprecher mit. Dazu gehörten die Rückgabe aus eigenem Entschluss, etwa aus Alters- oder Gesundheitsgründen, und Verzichte im Rahmen eines laufenden Verfahrens zur Überprüfung der Fahreignung.

"Nach unserer Erfahrung erfolgt der weit überwiegende Teil der Verzichte im Zusammenhang mit einer solchen Eignungsüberprüfung. Ein Verzicht ganz ohne vorausgegangenes Verfahren ist die Ausnahme", hieß es aus Wismar. Alter und Geschlecht würden nicht erfasst.

In Neubrandenburg gaben in diesem Jahr bisher (Stichtag 22. September) 35 Menschen ihren Führerschein ab. Im gesamten vergangenen Jahr waren es 27, im Jahr davor 23 Personen. 2021 beispielsweise 42. Die Zahlen umfassen alle Verzichte. Der Grund für den Verzicht könne nicht gefiltert werden, teilte die Stadt mit. Zudem gibt es aus Datenschutzgründen ebenfalls keine Auswertung nach Alter und Geschlecht.

Überwiegend Männer geben Führerschein ab

Ein Sprecher der Stadt Greifswald betonte, dass nur Angaben zum Verzicht auf die vollständige Führerscheinerlaubnis erhoben würden, nicht allein auf die Fahrerlaubnis des klassischen Pkw-Führerscheins. Zudem könnten die Daten insbesondere von älteren Jahrgängen nicht mehr ausgewertet werden, da sie aus entsprechenden Registern gelöscht worden seien.

In diesem Jahr gaben in Greifswald demnach bislang 15 Menschen ihren Führerschein ab, im gesamten Vorjahr waren es 23, ein Jahr zuvor noch 40. Die Betroffenen waren den Angaben zufolge überwiegend Männer.

Weiter teilte der Sprecher mit, dass die Gründe nicht statistisch erfasst würden. Erfahrungsmäßig handle es sich jedoch um Fälle, in denen die betroffenen Personen im Zusammenhang mit einer angeordneten Begutachtung der Fahreignung freiwillig auf ihren Führerschein verzichtet hätten. In der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen stehe der Verzicht oftmals im Zusammenhang mit der Probezeit.

Quelle: dpa

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