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Berlin & BrandenburgVersammlung nach LKA-Durchsuchung: Reibereien mit Polizei

19.10.2026, 07:25 Uhr
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Nach einer LKA-Durchsuchung in Kreuzberg versammeln sich rund 130 Menschen unter dem Motto "Hormone für alle". Was sorgte bei dem Polizeieinsatz für Unruhe?

Berlin (dpa/bb) - In Kreuzberg haben sich nach einer Durchsuchung des Landeskriminalamtes (LKA) in der Naunynstraße (Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg) am Sonntagabend rund 130 Menschen spontan zu einer Versammlung zusammengefunden. Wie die Polizei mitteilte, bestand der Verdacht auf Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz. In dem durchsuchten Gebäude sollen nach Polizeiangaben Hormontherapien für Menschen mit Geschlechtsangleichung ohne ärztliche Aufsicht durchgeführt worden sein.

Bei dem Gebäude handelt es sich nach Angaben der Betreiber um das Projekt "Casa Kuà". Es setzt sich für einen aus seiner Sicht besseren Zugang zur Gesundheitsversorgung für transgeschlechtliche, intergeschlechtliche, nicht-binäre und queere Menschen ein. Nach eigener Darstellung sieht das Projekt das deutsche Gesundheitssystem als diskriminierend an und möchte traditionelle und konventionelle Behandlungen zusammenbringen.

Bei der Versammlung unter dem Motto "Hormone für alle" kam es zu Reibereien zwischen Teilnehmenden und Einsatzkräften. Eine Person wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen. Vor Ort war auch Berlins Queerbeauftragter Alfonso Pantisano. Bei der Durchsuchung stellte die Polizei nach eigenen Angaben Beweismittel sicher. Weitere Details sind bislang nicht bekannt.

Quelle: dpa

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