Berlin & BrandenburgBerliner Musical "Salon Rosie" feiert lautstarke Premiere

Ein früherer DDR-Schlagerstar und ein Friseursalon, der vor dem Aus steht: "Salon Rosie" erzählt von zwei Schwestern. Bei der Premiere gab es für die Hauptdarstellerinnen besonderen Beifall.
Berlin (dpa/bb) - Das neue Berliner Musical "Salon Rosie" von Peter Plate und Kollegen ist bei seiner Premiere im Theater des Westens gefeiert worden. Das Publikum applaudierte am Abend in Charlottenburg ausgiebig. Die beiden Hauptdarstellerinnen erhielten besonderen Beifall und Jubelrufe. Unter den Premierenbesuchern waren auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner, seine Partnerin, Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (beide CDU), und sein Amtsvorgänger Klaus Wowereit (SPD).
"Salon Rosie - Zwei Schwestern an der Kippe" stammt vom Erfolgsduo Plate (Rosenstolz) und Ulf Leo Sommer ("Ku'damm 56", "Romeo & Julia") sowie dem Komponisten und Produzenten Joshua Lange. Das Musical erzählt die Geschichte von Friseurmeisterin Rosi Fröhlich (Steffi Irmen) und ihrer Zwillingsschwester Gabi (Kathi Damerow) in der DDR.
Es geht um die Vergangenheit der Schwestern als singenden Kinder im DDR-Fernsehen. Um eine verpasste Karriere, das Leben mit dem Friseursalon, die Stasi und einen erneuten Durchbruch mit neuer Musik. Bis die DDR zerfällt und alles wieder anders aussieht.
"Salon Rosie" ist die Vorgeschichte zum Berlin-Musical "Wir sind am Leben", das in den wilden und chaotischen Jahren in den 90er-Jahren nach dem Mauerfall spielt und im März Premiere feierte. Wie schon zuvor das Erfolgsstück "Die Amme" ist "Salon Rosie" der Darstellerin Steffi Irmen auf den Leib geschrieben, diesmal allerdings als Zwei-Frauen-Stück zusammen mit Kathi Damerow.