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Tatmittel gefundenVersuchter Drohnenanschlag in Leipzig - Polizei fahndet nach Verdächtigen

06.11.2026, 16:51 Uhr
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Im August war es zu dem mutmaßlichen Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig gekommen. (Foto: IMAGO/EHL Media)

Anfang August wird eine mit Sprengstoff beladene Drohne am Leipziger Flughafen gefunden. Die Bundesregierung sieht Russland in der Verantwortung. Nun fahndet das Bundeskriminalamt öffentlich nach einer verdächtigen Person. Sie soll den Flughafen ausspioniert haben.

Im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Anschlagsversuch mit einer Sprengstoffdrohne auf dem Flughafen Leipzig fahndet die Polizei nach einer verdächtigen Person. Auf der Internetseite des Bundeskriminalamts (BKA) wurde ein KI-generiertes Fahndungsbild veröffentlicht, das eine warm angezogene Person mit Kapuze auf einem E-Bike zeigt. Mehrere Medien hatten über den Fahndungsaufruf berichtet.

Laut Begleittext konnte das BKA bislang zwei Tatverdächtige identifizieren. Eine weitere unbekannte Person könne den Ermittlungen zufolge ebenfalls mit dem Drohnenangriff in Verbindung gebracht werden, hieß es beim BKA.

Anfang August hatten Flughafenmitarbeiter auf der Südpiste des Flughafens Leipzig/Halle eine am Boden liegende Drohne entdeckt. "Das Fluggerät befand sich in unmittelbarer Nähe von ukrainischen Antonov-Frachtflugzeugen", erklärte das BKA. Die Drohne sei mit einer Sprengvorrichtung ausgerüstet und mit Sprengstoff bestückt gewesen.

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Mit Diesem Bild bittet die Fahnder um neue Hinweise. (Foto: Bundeskriminalamt - KI-generiert)

Im Laufe der Ermittlungen hätten an dem Verbindungsweg zwischen den Orten Rabutz und Beuditz ein mutmaßlicher Drohnenstartplatz lokalisiert werden können, teilte das BKA weiter mit. Zudem seien in der Nähe des Industriegebiets zwischen Radefeld und Lützschena weitere mutmaßliche Tatmittel aufgefunden worden. Den Ermittlungen zufolge sei die unbekannte Person zwischen dem 31. Juli und dem 4. August dieses Jahres im Umfeld der genannten Orte mit einem E-Bike unterwegs gewesen.

"Besonders auffällig könnte die für den Hochsommer ungewöhnlich warme Kleidung der Person gewesen sein", erläuterte das BKA. "Sie trug eine dunkle lange Hose, eine dicke Jacke sowie schwarze Handschuhe und einen großen schwarzen Rucksack. Zudem war der Kopf mit einer Kapuze und einer tief ins Gesicht gezogenen Kappe verdeckt." Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Quelle: ntv.de