Kein Nachweis von DrogenGericht spricht Deutschen von Vergewaltigung auf Mallorca frei

Eine Partynacht auf Mallorca endet für einen Deutschen mit schweren Vorwürfen. Eine Spanierin beschuldigt ihn, sie unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben. Der Mann bestreitet die Anschuldigungen. Nun fällt ein Gericht in Palma die Entscheidung.
Ein Deutscher ist von einem Gericht auf Mallorca vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Der auf der spanischen Urlaubsinsel lebende Mann war von einer Frau beschuldigt worden. Laut dem Urteil sahen die Richter aber keine Anzeichen für sexuelle Handlungen, die nicht einvernehmlich waren. Auch konnte während des Prozesses nicht nachgewiesen werden, dass er die Spanierin zuvor unter Drogen gesetzt hatte.
Die beiden hatten sich im Oktober 2022 in der Inselhauptstadt Palma bei einer nächtlichen Party kennengelernt. Die Frau gab an, den Deutschen attraktiv gefunden zu haben. Als sie jedoch erfahren habe, er sei verheiratet, habe sie das Interesse verloren. An die restliche Nacht könne sie sich nicht erinnern. Sie beschuldigte den Mann, ihr Drogen ins Glas gemischt zu haben. Ärzte fanden dafür bei einer Kontrolle am Tag darauf jedoch keine Spuren.
Der Deutsche sagte im Prozess aus, die Frau habe den ganzen Abend mit ihm geflirtet. Die Spanierin sei stets bei Bewusstsein gewesen und habe nie Einwände gegen den Geschlechtsverkehr erhoben, versicherte er. Wegen Erektionsproblemen sei es aber zu keiner Penetration gekommen.