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Kampfjet steigt aufBombendrohung zwingt Wizz-Air-Passagierjet zur Landung in Budapest

02.11.2026, 17:06 Uhr
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Wizz-Air-Maschinen am Flughafen Budapest. (Foto: picture alliance / Xinhua News Agency)

Eine Passagiermaschine auf der Reise von London nach Sofia weicht nach einer Bombendrohung über Bosnien aus. Der Wizz-Air-Pilot steuert Budapest an, ein ungarischer Kampfjet eskortiert die Maschine. Nach einer Durchsuchung am Boden gibt es eine positive Nachricht.

Nach einer Bombendrohung gegen einen Wizz Air-Flug aus London hat die betroffene Maschine einen ungeplanten Zwischenstopp in Budapest eingelegt. Das Flugzeug, das nach Sofia unterwegs war, wurde am Flughafen der ungarischen Hauptstadt durchsucht, wie Wizz Air dem ungarischen Nachrichtenportal 24.hu mitteilte. 

Die Bombendrohung habe das Cockpit der Maschine beim Durchfliegen des bosnischen Luftraums erreicht, hieß es in den Medienberichten weiter. Der Pilot habe sich infolgedessen für eine außerplanmäßige Landung in Budapest entschieden. In welcher Weise die Bombendrohung übermittelt wurde, war zunächst unklar.

Ein Kampfflugzeug der ungarischen Luftwaffe vom Typ Gripen stieg auf, um das Flugzeug vom Eintritt in den ungarischen Luftraum bis zur Landung zu eskortieren, teilte Verteidigungsminister Romulusz Ruszin-Szendi auf seiner Facebook-Seite mit. "Unsere Soldaten haben erneut bewiesen, dass sie im Bedarfsfall sofort einsatzbereit sind und die Sicherheit des ungarischen Luftraums gewährleisten können."

Die Polizei habe nach der Landung zusätzliche Maßnahmen ergriffen, fügte Ruszin-Szendi an. Der Kampfjet sei nach dem Vorfall zu seinem Stützpunkt in Kecskemét zurückgekehrt. Bei einer anschließenden Durchsuchung des Flugzeugs wurden Wizz Air zufolge keine gefährlichen Gegenstände an Bord der Maschine entdeckt. Der Passagierjet darf daher seine Reise fortsetzen.

Wizz Air ist nach Ryanair und Easyjet die drittgrößte Billigfluggesellschaft Europas. Das ungarische Unternehmen bedient mit mehr als 360 Maschinen hunderte Strecken in Asien, Nordafrika dem Nahen Osten und Europa.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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