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Lebenszeichen aus SpanienUrs Meier entgeht Zug-Katastrophe nur knapp

28.10.2026, 18:13 Uhr
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Auch er war am Morgen in Spanien mit dem Zug unterwegs: Urs Meier. (Foto: picture alliance / HMB Media)

Ex-Fußball-Schiedsrichter Urs Meier ist offenbar nur knapp der Zug-Katastrophe in Spanien entgangen. Weil ein vorausfahrender Zug verunglückt sei, sei er nun gestrandet, meldet er sich via Social Media. Die Ausmaße des Unglücks sind ihm da offenbar noch gar nicht klar.

"Manchmal sind Glück und Pech ganz, ganz nah beieinander." Mit diesen Worten hat sich Urs Meier in einem Instagram-Video nach dem schweren Zugunglück in Spanien bei seinen Followerinnen und Followern zu Wort gemeldet. Er und seine Familie hätten um 8.52 Uhr einen Hochgeschwindigkeitszug von Malaga nach Madrid bestiegen und auf der Bahnstrecke, die hinter ihm zu sehen ist, sei mit nur einem Zug vor ihnen "ein großer Unfall passiert. Zwei Züge sind ineinander gefahren", so der 67-Jährige.

Sie seien nun in Puente Genil gestrandet, erklärt Meier und betont zugleich: "Aber eben, wie gesagt, nur hier gestrandet, das ist nicht so schlimm." Dass ihm das Ausmaß der Katastrophe nicht wirklich bewusst ist, als er sein Video aufnimmt, beweisen diese Sätze: "Wir hoffen natürlich von Herzen, dass es nur Sachschaden gegeben hat auf der Strecke und keinen Personenschaden. (…) Wir wünschen von Herzen, dass es allen gutgeht."

Meiers Ehefrau Andrea äußerte sich ebenfalls in einem Kommentar unter dem Beitrag. Als sie diesen schrieb, lagen ihr offenbar schon detaillierte Informationen zu dem Unglück vor. "Wir hatten wirklich unglaubliches Glück", erklärte sie. "Wir waren nur einen Zug später auf genau derselben Strecke unterwegs. Wir wollten eigentlich den Zug früher nehmen, aber schlussendlich entschieden wir uns für den späteren."

"Unendlich dankbar"

Es sei kaum in Worte zu fassen, "wie nah Glück und Unglück manchmal beieinanderliegen", schrieb sie weiter und ergänzte: "Wir sind unendlich dankbar und gleichzeitig tief betroffen von dem, was passiert ist. Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Familien."

Bei dem schweren Unglück waren am Mittwochmorgen gegen 8.54 Uhr nahe der Ortschaft Urda in der spanischen Provinz Toledo zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidiert. Ein Zug der staatlichen Bahngesellschaft Renfe war auf einen stehenden Zug des privaten Anbieters Iryo aufgefahren. Beide Züge waren zwischen Madrid und Sevilla in südlicher Richtung unterwegs.

Nach jüngsten Angaben kamen mindestens 68 Menschen ums Leben, rund 50 Personen wurden schwer verletzt. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer noch steigt.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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