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"Ich möchte, dass es klappt"Prinz Harry will Streit mit seiner Familie lösen

20.10.2026, 19:22 Uhr
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2020 waren Harry und Meghan als hochrangige Mitglieder der Königsfamilie zurückgetreten. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Zwischen Prinz Harry und seinem Vater, König Charles III., scheint sich wieder eine Verbindung aufzubauen. Das Verhältnis zu seinem Bruder ist allerdings trotz der Rückkehr nach Großbritannien angespannt. Dabei möchte Harry die Vergangenheit hinter sich lassen.

Es ist noch nicht so lange her, dass Prinz Harry mit seiner Frau Meghan und den beiden Kindern, dem siebenjährigen Archie und fünfjährige Lillibet, nach sechs Jahren aus den USA nach Großbritannien zurückkehrte. Harry und Meghan zeigten sich vor wenigen Tagen bereits öffentlich und auch die beiden Kinder gehen zur Schule.

Doch trotz der Rückkehr bestehen noch weiter Spannungen innerhalb der Königsfamilie. Mit seinem an Krebs erkrankten Vater König Charles III. hat sich der 42-Jährige offenbar ausgesöhnt. Es gab bereits mehrere Treffen. Das Verhältnis zwischen Harry und seinem älteren Bruder, Thronfolger Prinz William, und dessen Frau Kate bleibt jedoch angespannt.

In einem Interview mit dem Magazin "GQ" äußerte Harry nun den Wunsch, sich mit der Familie zu versöhnen. Die Rückkehr nach England trat er ohnehin mit dem Ziel an, das Kriegsbeil bei den Royals zu begraben.

Harry sagte im Interview, das im September geführt und am Dienstag veröffentlicht wurde: "Manche Leute wollen nicht, dass es klappt. Ich möchte, dass es klappt." Er betonte die Wichtigkeit der Versöhnung angesichts globaler Krisen und Herausforderungen und ermutigte dazu, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Ein Sprecher von Harry erklärte laut der BBC, dass die Bemerkung "manche Leute wollen nicht, dass es klappt" kein Seitenhieb gegen seinen Bruder Prinz William oder ein anderes Mitglied seiner Familie sei.

Harry und Meghan wie "Privatpersonen"

Harry äußerte zudem Verständnis für das öffentliche Interesse an familiären Streitigkeiten: "Streitigkeiten zwischen Geschwistern, zerbrochene Beziehungen zwischen Kindern und ihren Eltern, zwischen Kindern und einem Elternteil - das kommt bei mir immer wieder zur Sprache, wenn ich mit Menschen spreche", sagte er.

Die Beziehungen innerhalb der Royal Family hatten Risse bekommen, nachdem Harry und Meghan 2020 überraschend ihren Rücktritt als hochrangige Mitglieder der Königsfamilie bekanntgaben und ihre Zeit zwischen Großbritannien und den USA aufteilten. Im Jahr darauf behaupteten die Sussexes in einem Interview mit Oprah Winfrey, ein namentlich nicht genanntes Mitglied des Königshauses habe Bedenken hinsichtlich der Hautfarbe ihres ungeborenen Sohnes geäußert. In einer Netflix-Dokumentation sprach Harry zudem von einem "enormen Ausmaß an unbewussten Vorurteilen" innerhalb der königlichen Familie. Auch Harrys Memoiren "Spare" machten das Ausmaß der familiären Zerwürfnisse deutlich.

König Charles III. hatte Anfang September klargestellt, dass Harry und Meghan weiterhin keine "arbeitenden Mitglieder" der Königsfamilie sind. In einem offiziellen Schreiben erklärte er, dass die Stellung des Paares "der von Privatpersonen gleicht" und die beiden nicht mit "Seine/Ihre Königliche Hoheit" angesprochen werden.

In dem Interview sprach Harry zudem über den Verlust seiner Mutter, Prinzessin Diana. "Ich liebe die Tatsache, dass ich die Erinnerung an meine Mutter nun gewissermaßen mit mir tragen kann, durch meine Arbeit, anstatt dass sie mich niederdrückt, zurückhält oder ich in dieser Trauer versinke", sagte er.

Quelle: ntv.de, Rune Weichert

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