Spekulationen um FlugzeugabsturzLenny Kravitz dementiert Todesgerüchte

Nach dem Absturz eines Privatflugzeugs in Florida kommen Gerüchte auf, auch Rockstar Lenny Kravitz sei an Bord gewesen. Grund ist die Verwechslung einer Pilotin in den sozialen Netzwerken. Der Musiker sieht sich zu einer Richtigstellung genötigt.
Die Fotos des Feuerballs nach dem Absturz eines Privatflugzeugs im US-Bundesstaat Florida gehen nach dem Wochenende um die Welt. Alle neun Insassen an Bord des Fliegers, der in ein Wohngebiet stürzte, kamen ums Leben. Inzwischen ist bekannt, dass sich unter den Toten der Tech-Unternehmer Adam Robinson und seine Familie befinden.
In den sozialen Netzwerken machte allerdings das Gerücht die Runde, dass sich Rockstar Lenny Kravitz an Bord der Maschine befunden habe. Die Spekulationen darüber nahmen ein derartiges Ausmaß an, dass sich das Team des Musikers dazu veranlasst sah, ihnen öffentlich zu widersprechen.
"Die Berichte sind unwahr und nicht richtig", heißt es in einem Statement, das dem US-Promiportal TMZ vorliegt. Auch gegenüber der lokalen Nachrichtenwebseite BocaNewsNow.com erklärte eine Sprecherin von Kravitz, dass entsprechende Meldungen falsch seien.
Auch Pilotin meldet sich
Der Privatjet war im texanischen Austin gestartet und auf dem Weg auf die Bahamas. Die Maschine war in Palm Beach, nur wenige Meilen entfernt von Mar-A-Lago, dem Anwesen von US-Präsident Donald Trump, abgestürzt.
Grund für die Gerüchte rund um Kravitz war, dass Internetnutzerinnen und -nutzer die Pilotin des Flugzeugs falsch identifiziert und deshalb verwechselt hatten. So hatte dem US-Portal Page Six zufolge eine andere Pilotin namens Emily Shelton, die nicht die Lenkerin des Unglücksfliegers war, zuvor im Netz von einer ähnlichen Route berichtet, auf der sie mit Kravitz unterwegs sein würde.
Shelton meldete sich auf Tiktok inzwischen ebenfalls zu den kursierenden Falschmeldungen zu Wort. "Ich habe vor Kurzem von Gerüchten erfahren, denen zufolge ich die Pilotin des Absturzes in Palm Beach gewesen sein soll", erklärte sie. Sie wolle dies richtigstellen. "Ich bitte die Menschen darum, von Spekulationen und der Verbreitung von Falschinformationen zu dieser Tragödie abzusehen und den Betroffenen mit Respekt zu begegnen", so die Pilotin. Ihr Mitgefühl gelte den Opfern und allen Betroffenen.
