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"Weissensee" und "Heimsuchung"Filmproduzentin Regina Ziegler ist tot

01.11.2026, 15:12 Uhr
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Regina Ziegler bei der Premiere des Kinofilms "Heimsuchung" im Kino International in Berlin. (Foto: picture alliance/Geisler-Fotopress | Nicole Kubelka)

Sie war eine der einflussreichsten Figuren im deutschen Film- und Fernsehgeschäft: Vor weniger als einem Monat stand Regina Ziegler noch bei einer Kino-Premiere auf dem roten Teppich. Nun ist die Filmproduzentin überraschend gestorben.

Die erfolgreiche Film- und Fernsehproduzentin Regina Ziegler ist tot. Sie starb am Sonntag unerwartet mit 82 Jahren in Berlin, wie ein Sprecher der Ziegler Film GmbH bestätigte. Ziegler, die am 8. März 1944 in Quedlinburg in Sachsen-Anhalt geboren wurde, war eine der einflussreichsten Figuren im deutschen Film- und Fernsehgeschäft. Im Laufe ihrer mehr als 50 Jahre dauernden Karriere gewann sie unter anderem den Deutschen Filmpreis, den International Emmy und den Grimme-Preis. 2012, 2016 und 2018 gewann sie zudem namhafte Preise für ihr Lebenswerk.

Ziegler, die als Grand Dame der deutschen Fernsehbranche bekannt war, arbeitete mit Stars wie Rainer Werner Fassbinder ("Kamikaze 1989"), Volker Schlöndorff ("Rückkehr nach Montauk") oder Ulrich Schamoni ("Chapeau Claque"). Wiederholt produzierte sie Filme ihres zweiten Ehemanns, Regisseur Wolf Gremm ("Fabian"). Und sie stand für TV-Hits wie "Weissensee" (ARD), "Familie Bundschuh" und "Kommissarin Heller" (beide ZDF). Anfang Oktober war sie zudem im Kino International in Berlin bei der Premiere des Kinofilms "Heimsuchung" zu sehen, den sie als Produzentin mitverantwortet.

Ziegler wollte auch im hohen Alter fleißig weitermachen. "Es warten noch so viele wunderbare Projekte darauf, realisiert zu werden", sagte sie vor zwei Jahren.

Der Weg zum Erfolg war allerdings nicht einfach, wie sie 2017 in ihrer Autobiographie "Geht nicht, gibt's nicht" schrieb. 1973 kündigte sie ihre Festanstellung und gründete ihre eigene Produktionsfirma. Das nötige Geld borgte sie sich demnach bei Freunden und Verwandten.

Quelle: ntv.de, nbr/dpa

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