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Aussage über "verwelkte" Frauen"Bergdoktor"-Star Mark Keller bekommt kräftig Gegenwind

05.11.2026, 14:26 Uhr
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Erntet reichlich Widerspruch: Mark Keller. (Foto: picture alliance / dpa)

Seit beinahe 20 Jahren ist Mark Keller Teil der ZDF-Wohlfühl-Serie "Der Bergdoktor". Jetzt allerdings wird es für ihn selbst ungemütlich. Grund sind seine Äußerungen über Frauen in einem Podcast, für die es nun Kritik an dem Schauspieler hagelt.

Mark Keller, bekannt aus der ZDF-Serie "Der Bergdoktor", hat mit Äußerungen über alleinstehende Frauen eine Diskussion ausgelöst. In einer Folge des Podcasts "Beziehungsduell" spricht der Schauspieler mit Gastgeberin Barbara Rynes über Beziehungen und die Suche nach dem richtigen Partner. Dabei vertritt der 61-Jährige die Ansicht, dass manche Frauen bei der Partnersuche zu wählerisch seien - und das später bereuen könnten.

Ausgangspunkt des Gesprächs ist Rynes' Wunsch, einen Mann ganz klassisch im Alltag oder beim Ausgehen kennenzulernen. Keller reagiert darauf mit einem Seitenhieb auf Dating-Apps: "Ja, dann darfst du aber nicht auf Tinder dein Date suchen." Auch als die Podcasterin einwendet, dass Online-Dating die Zukunft sei, bleibt er bei seiner Haltung.

Im weiteren Verlauf wirft Keller seiner Gesprächspartnerin vor, sich mit ihren Vorstellungen selbst im Weg zu stehen. "Weil du was Spezielles suchst", erklärt er. Viele Frauen hätten zu hohe Erwartungen an einen möglichen Partner: "Das sind genau die Ansprüche: Der muss das haben, der muss das haben und er muss das haben."

"Sagt mehr über ihn aus als über Frauen"

Frauen, die keinen perfekten Mann fänden, würden häufig lieber allein bleiben, mutmaßt Keller zudem. Sie suchten einen "absoluten König oder Kaiser", der alle anderen übertreffe. Das könne sich im Alter rächen, meint Keller: "Und später, wenn sie verwelkt sind, denken sie: 'Mann, eigentlich hatte ich damals schon einen ganz Guten, aber jetzt ist es so, ich habe halt keinen.'"

Anschließend würden diese Frauen in die Kirche gehen und "anfangen, um einen Rosenkranz zu bitten", unkt Keller weiter. Als Barbara Rynes nachfragt, ob sie auf ihn bereits verwelkt wirke, antwortet er: "Nein, aber in 20 Jahren wird das dann so sein." Vielleicht finde sie dann noch einen "Gleichgesinnten, der dann seine Frau verloren hat".

Ein Ausschnitt des Gesprächs wurde auf Instagram veröffentlicht, wo sich deutlicher Widerspruch regt. "Wenn ein Mann sagt 'verwelkt', dann sagt das mehr über ihn aus als über Frauen", kommentiert eine Nutzerin. Eine andere appelliert an Frauen, ihre Ansprüche bei der Partnersuche bloß nicht herunterzuschrauben: "Und Ladys nicht vergessen, behaltet bitte eure Ansprüche, sonst bekommt ihr genau diese Art von Mann."

"Verwelkter Schlaumeier"

Auch die mögliche Entscheidung, bewusst ohne Partner zu leben, wird in den Kommentaren verteidigt. "Man weiß halt genau, was man nicht mehr möchte", schreibt eine Nutzerin. Eine andere wird deutlicher: "Lieber allein als so einen verwelkten Schlaumeier." Auch mit dem Vorwurf eines überholten Frauenbilds sieht sich der Schauspieler konfrontiert. Einige männliche Nutzer geben ihm allerdings auch Rückendeckung. "Er hat es perfekt ausgedrückt", heißt es etwa.

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Keller steht regelmäßig mit dem "Bergdoktor" (Hans Sigl) vor der Kamera. (Foto: imago/APress)

Mark Keller selbst ist seit 14 Jahren in einer Beziehung. Seine Partnerin lernte er in einem Restaurant in Köln kennen. Der Schauspieler ist seit 2008 Teil der ZDF-Erfolgsserie "Der Bergdoktor", in der er den Klinikarzt Alexander Kahnweiler verkörpert.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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