Der Sport-Tag
18. September 2026
14:46 Uhr

Cristiano Ronaldo macht einfach immer weiter

Er spielt und spielt und spielt - auch weiter für Portugal: Fußball-Weltstar Cristiano Ronaldo steht auch beim Start in die Nations League wieder im Kader des Europameisters von 2016. Der neue Nationaltrainer Jorge Jesus berief den 41-Jährigen am Freitag in sein 25-köpfiges Aufgebot für die ersten Länderspiele seit der WM.

Dort war Ronaldo mit Portugal im Achtelfinale am späteren Weltmeister Spanien (0:1) gescheitert. Danach hatte er seine Zukunft in der Seleção offen gelassen. "Es gibt keinen Grund, jetzt schon darüber nachzudenken", sagte er: "Wir werden sehen."

Jetzt steht fest: 233 Länderspiele mit 146 Toren sowie den Titeln bei der EM vor zehn Jahren und in der Nationenliga (2019, 2025) sind noch nicht genug. Dass es so kommen wird, hatte Coach Jesus bei seiner Vorstellung im Juli schon angedeutet: "Solange er spielt und in einer Verfassung ist, die eine Nominierung rechtfertigt, werde ich ihn berücksichtigen."

13:46 Uhr

Kane wittert "gutes Omen" für Prestige-Preis

Der prestigeträchtige Ballon d'Or für den weltbesten Fußballer wird in diesem Jahr in London verliehen - für Top-Kandidat Harry Kane ein Zeichen. "Ja, viele Leute haben mich darauf angesprochen, und vielleicht ist es ein gutes Omen", sagte der Torgarant des FC Bayern der spanischen "Marca". Den goldenen Ball "zu Hause" zu gewinnen, würde die Ehrung "ganz besonders" machen.

"Es ist also schon ein seltsames Gefühl zu wissen, dass es dieses Jahr dort stattfinden wird", führte Kane aus, aber: "Wir müssen einfach abwarten, was passiert. "Im Gegensatz zu anderen Kandidaten wie WM-Rekordtorschütze Kylian Mbappé oder Weltmeister Lamine Yamal wirbt Kane nicht offensiv für sich. "Es ist kompliziert. Ich habe noch nie gerne allzu viel über mich selbst gesprochen."

12:41 Uhr

Juve-Trainer formuliert Hoffnung für "kaltblütigen" Woltemade

Trocken jagte Nick Woltemade den Ball vom Elfmeterpunkt in die Maschen, dann rutschte der Nationalstürmer auf Knien Richtung Eckfahne. Erst Startelfpremiere, dann Torpremiere, und auch die Wende bei Juventus Turin nach Stotterstart? "Er lebt für solche Momente. Hoffentlich ist das ein Neuanfang", sagte Trainer Luciano Spalletti nach dem 5:0 (3:0) der Italiener über NEC Nijmegen beim Europa-League-Auftakt. 

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Woltemade feiert Tor-Premiere bei Juve

Nach einem Foul an Kerim Alajbegovic durch BVB-Leihgabe Almugera Kabar durfte Woltemade ran und verwandelte den Strafstoß sicher zum 3:0 (35.). "Woltemades Tordebüt schenkt ihm Selbstvertrauen. Der Neue bei Juve kann jetzt richtig durchstarten", hieß es in der Gazzetta dello Sport. Laut Corriere della Sera feierten die Fans den "perfekten Elfmeter wie eine Erlösung".  "Woltemade kämpft und bleibt bei seinem ersten Elfmeter kaltblütig", urteilte der Corriere dello Sport. 

11:21 Uhr

Serienstar unterschreibt bei Berliner Klub

Fußball-Regionalligist VSG Altglienicke ist ein echter PR-Coup gelungen. Wie die Mannschaft von Sportchef Torsten Mattuschka bekanntgab, wechselt Schauspieler und Grimme-Preisträger Kida Khodr Ramadan ("4 Blocks") zu den Berlinern. 

Dass hinter der überraschenden Verpflichtung vielmehr ein Marketing-Gag als eine ernstzunehmende Verstärkung steckt, liegt nahe. Schließlich ist der in Beirut geborene und in Berlin aufgewachsene Schauspieler bereits 49 Jahre alt.

"Mit Kida bekommen wir einen erfahrenen Stürmer, der uns mit seiner Torgefahr und seiner Präsenz guttun wird", wird Sportchef Torsten Mattuschka zitiert. Mit seiner Wucht sei Ramadan "für jeden Innenverteidiger in der Liga schwer zu verteidigen". Der 49-Jährige könne "mit seiner Geschwindigkeit sowohl zentral als auch auf den Außen eine Soforthilfe sein". Ramadan ist zwar für einiges bekannt – eine Karriere als Profifußballer gehört bislang aber nicht dazu. 

10:12 Uhr

Nichtnominierung durch Klopp macht BVB-Stürmer völlig fertig

Dass in Jürgen Klopps 44 Mann starken XXL-Kader der deutschen Fußball-Nationalmannschaft kein Platz für Maximilian Beier ist, hat den Stürmer von Borussia Dortmund bis ins Mark getroffen. "Maxi ist geknickt und enttäuscht", bekannte BVB-Trainer Niko Kovac. Der neue Bundestrainer habe ihn "schon abgeholt, ich wusste es schon ein, zwei Tage eher, wer dabei ist und wer nicht".

Klopp setzt für die anstehenden vier Spiele in der Nations League im Angriff auf Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt), Kai Havertz (FC Arsenal), Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt) und Nick Woltemade (Juventus). Beier ist nicht der einzige prominente Angreifer, den Klopp zuhause lässt, auch Fanliebling Deniz Undav bekam keine Einladung.

Kovac ist sicher, dass Beier den Nackenschlag wegsteckt: "Ich weiß, dass Maxi das als toller Mensch auffangen wird, weiter daran arbeiten wird, sich zu empfehlen."

09:07 Uhr

"Deutsche Nationalmannschaft tritt nicht gegen die AfD an"

Klopp bleibt Klopp: locker, emotional, nicht bierernst. Doch als der neue Bundestrainer von Nationalstolz, der "zurückzuholenden" Fahne und einem Meer aus Schwarz-Rot-Gold spricht, wird es RTL-Politikchef Nikolaus Blome zu viel. 

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Blome: "Nationalmannschaft tritt nicht gegen die AfD an"

08:39 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen

07:55 Uhr

Wildes Gerücht: Übernimmt Nagelsmann abgestürzten England-Riesen?

Der Druck auf ManUnited-Trainer Michael Carrick wächst, und das schon wenige Wochen nach dem Saisonstart. Nach dem überraschenden Aus im League Cup gegen Brighton (2:3) am Mittwochabend wird der Coach von mehreren Medien schwer angezählt. Sein Aus könnte demnach nur noch eine Frage von Tagen sein. 

Den Start in die Saison hatte United unter dem Ex-Profi (mal wieder) in den Sand gesetzt. In der Liga holte man nur vier von zwölf möglichen Punkten, die Pleite gegen Brighton war zudem ein echtes Warnsignal. Zum ersten Mal seit 50 Jahren verlor Manchester ein Spiel im Old Trafford nach einer 2:0-Führung. Die Angst vor einer weiteren Horrorsaison wächst. 

Ob die Red Devils personell auf den Fehlstart reagieren, ist laut "TEAMtalk"-Reporter Ben Jacobs "unvorhersehbar". Die Suche nach potentiellen Nachfolgern für den ehemaligen Profi von Manchester United ist dem Sportjournalisten aber bereits in vollem Gange. Neben Kieran McKenna und Eddie Howe wird auch Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann mit einem Wechsel ans Old Trafford in Verbindung gebracht.

07:12 Uhr

Eva Lys scheitert an der Weltranglisten-317.

Die deutsche Tennisspielerin Eva Lys ist beim WTA-Turnier in Sao Paulo im Achtelfinale ausgeschieden. In einer echten Break-Schlacht unterlag die 24 Jahre alte Hamburgerin der Argentinierin Nadia Podoroska in zwei Sätzen mit 5:7, 2:6 und verabschiedete sich zwei Wochen nach ihrem Zweitrunden-Aus bei den US Open erneut mit nur einem Sieg aus dem Turnier. 

Ihr Auftakterfolg gegen die Lokalmatadorin Gabriela Cé war noch von einer XXL-Regenpause bestimmt worden, gegen die Argentinierin Podoroska war es für Lys nun vorrangig das Duell der verlorenen Aufschlagspiele. Im ersten Satz brachte ab dem Stand von 2:2 keine der Spielerinnen mehr ihren eigenen Service durch, bis die Weltranglisten-317. Podoroska ausgerechnet im entscheidenden Spiel die Nerven behielt und sich nach 0:40 noch den Satz sicherte.

Das Bild setzte sich im zweiten Durchgang fort - bald allerdings nur aus Sicht von Lys. Die 99. der Weltrangliste gewann kein einziges ihrer Aufschlagspiele mehr, konnte zu Satzbeginn immerhin noch zweimal zurück breaken, verlor dann aber komplett den Faden und in 1:46 Stunden das Spiel. Insgesamt kassierte sie acht Breaks, Podoroska ihrerseits fünf und trifft im Viertelfinale nun auf die Niederländerin Suzan Lamens. 

06:41 Uhr

Baumann über WM-Degradierung: "Das war unfassbar, nicht nur aus einer Richtung"

Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp nominiert Torwart Oliver Baumann nicht für seinen ersten DFB-Kader. Es ist das zweite Mal, dass der Hoffenheimer Torwart aussortiert worden ist. Nach dem Trainer-Wechsel von Nagelsmann zu Klopp findet der Torhüter deutliche Worte.

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"Das war unfassbar, nicht nur aus einer Richtung"

05:54 Uhr

Michael Sweetney stirbt mit nur 43 Jahren

Der ehemalige NBA-Profi Michael Sweetney ist im Alter von 43 Jahren gestorben. Seine ehemaligen Teams der New York Knicks und der Chicago Bulls sprachen den Angehörigen in Social-Media-Posts ihr Beileid aus. Angaben zur Todesursache wurden nicht gemacht.

Sweetney galt einst als einer der vielversprechendsten Basketballer in den USA und war von den Knicks deshalb 2003 an neunter Stelle im Draft ausgewählt worden. Der ganz große Durchbruch blieb ihm aber verwehrt: Letztlich machte er 233 Spiele in der NBA und verbuchte im Schnitt 6,5 Punkte und 4,5 Rebounds. Sweetney spielte bis 2005 für New York und dann zwei weitere Jahre für die Chicago Bulls, bis er 2007 seine Karriere beendete. Danach arbeitete er als Trainer für eine Universitäts-Mannschaft.