Der Sport-Tag
7. November 2026
16:43 Uhr

Brasilien: Verstappen muss in die letzte Startreihe

Max Verstappen wird den Großen Preis von Brasilien am Sonntag (18.00 Uhr MEZ/Sky) nach einem Motorenwechsel aus der letzten Startreihe in Angriff nehmen. Das bestätigte der Automobil-Weltverband FIA am Samstag. "Er wird von ganz hinten starten", sagte Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies am Samstag bei Sky Sports, "eine Position, die er hier nach den letzten beiden Jahren nur allzu gut kennt."

2024 war Verstappen in Sao Paulo nur von Platz 17 ins Rennen gegangen, gewann nach einer furiosen Aufholjagd im Regen aber trotzdem. Vor zwölf Monaten startete der viermalige Weltmeister dann aus der Boxengasse - und schaffte es als Dritter auf das Podest. "Irgendwann hat man einfach genug davon, oder? Klar, es hat Spaß gemacht, aber ich möchte das hier nicht wirklich jedes Jahr machen", sagte Verstappen bei Viaplay: "Aber ja, so ist es nun mal."

Neben Verstappen erhielten auch Lewis Hamilton, Charles Leclerc und Sergio Perez Strafversetzungen. Während es für die beiden Ferrari-Piloten jeweils zehn Plätze nach hinten geht, muss der mexikanische Cadillac-Fahrer Perez wie Verstappen ans Ende des Feldes. Zuvor hatte bereits Mercedes-Fahrer George Russell wegen neuer Teile im Auto eine Strafe erhalten, für den Teamkollegen von Weltmeister Kimi Antonelli geht es im Grand Prix fünf Plätze zurück. Am Samstagabend (19.00 Uhr MEZ/Sky) findet in Interlagos die Qualifikation für das 20. WM-Rennen statt.

15:34 Uhr

Manuel Neuer schreibt mit Anpfiff Bayern-Bundesliga-Geschichte

Manuel Neuer ist nun auch der älteste Bundesligaspieler des FC Bayern. Bei der Partie der Münchner am Samstag in Mainz war der Kapitän 40 Jahre und 225 Tage alt. Neuer löste damit Torhüter Bernd Dreher ab, der bei seinem letzten Ligaeinsatz für die Bayern 40 Jahre und 198 Tage alt gewesen war.

Der älteste Spieler in der Geschichte der Bundesliga ist bislang die Schalke-Ikone Klaus Fichtel mit 43 Jahren und 184 Tagen vor Uli Stein (42 Jahre, 170 Tage). Neuer kann diese Marken nicht mehr erreichen: Der Weltmeister von 2014 wird aller Voraussicht nach am Saisonende seine Karriere beenden. Am 26. März 2027 wird der Bayern-Keeper 41 Jahre alt.

14:45 Uhr

Neuer Sportvorstand fängt womöglich früher bei der Eintracht an

Der Wechsel von Sportvorstand Joti Chatzialexiou zu Eintracht Frankfurt könnte nach Aussagen von Nürnberg-Boss Peter Meier schon demnächst und damit früher als geplant vollzogen werden. Eigentlich hatten sich die Vereine auf den 1. Februar 2027 geeinigt: Dann sollte Chatzialexiou den Fußball-Zweitligisten verlassen und bei der Eintracht anfangen. Der 50-Jährige hat sich aber bereits intern beim Club verabschiedet, wie der Aufsichtsratsvorsitzende Meier nun im Interview bei Sky Sport verriet.

Die Frankfurter wünschen sich einen zeitnahen Dienstantritt des Top-Managers. "Wir werden dieses Thema gemeinsam mit Joti und Eintracht Frankfurt entsprechend bearbeiten und eine Lösung finden. Die Gespräche laufen", sagte Meier vor dem Zweitliga-Spiel der Franken gegen den SV Darmstadt 98. Bei der Partie am Samstag war Chatzialexiou schon gar nicht mehr im Stadion.

Nürnberg hat bereits Nachfolger gefunden

Nürnberg kann einem früheren Weggang des bisherigen Sportvorstands zustimmen, weil der Club bereits Dieter Frey als Nachfolger gefunden hat. Das sei "natürlich ein Glücksfall", sagte Meier und deutete eine "zügige" Entscheidung an, möglicherweise in der anstehenden Länderspielpause. Frey sprach von einem "super Austausch" mit seinem Vorgänger.

13:48 Uhr

Lukas Podolski wundert sich sehr über den 1. FC Köln

Lukas Podolski blickt vor dem Derby gegen Bayer Leverkusen kritisch auf den 1. FC Köln. Ihm fehle bei seinem früheren Klub "eine klare Spielidee", sagte der Weltmeister von 2014 dem "Kölner Stadt-Anzeiger": "Ich schaue mir nicht alle Spiele an, aber in denen, die ich sehe, frage ich mich: Wofür steht die Mannschaft?" Der Kader, ergänzte er, "müsste mehr können, als er auf dem Platz zeigt".

Podolski verwies auf Borussia Dortmund unter Niko Kovac oder den SC Freiburg mit Julian Schuster. "Bei den Mannschaften weißt du, wofür sie stehen. Beim FC wirkt es oft wie ein Durchwursteln – Hauptsache, das Ergebnis stimmt", monierte der Ex-Nationalspieler, der bei der Frage nach der Arbeit des zuletzt kritisierten FC-Trainers René Wagner auswich: "Kein Trainerjob ist einfach."

"Bitter" sei dagegen, dass Köln dem Rivalen Leverkusen seit Jahren sportlich hinterherläuft. "Wenn du einen Konzern wie Bayer im Hintergrund hast, der dir vieles verzeiht und Löcher stopft, ist es einfacher als beim FC. Auf der anderen Seite macht Leverkusen mit seinen Möglichkeiten auch gute Arbeit", sagte der 41-Jährige vor dem Duell am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de). In Leverkusen werde das Geld "selten" verbrannt. Es sei "schade, dass so ein 'Dorf' wie Leverkusen dem FC zeigt, was möglich wäre".

13:10 Uhr

Schalker Krise: Bemerkenswerter Monolog von Muslic

Schalke 04 trifft am Sonntagabend auf die TSG Hoffenheim. Die Form bei den Königsblauen war zuletzt ausbaufähig. Trainer Miron Muslic redet vor dem Spiel ganz offen über die aktuelle Situation.

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Schalker Krise: Ehrlicher Monolog von Muslic

12:36 Uhr

Klopp stellt neues Motto fürs DFB-Team vor

In der kommenden Woche trifft sich das DFB-Team zum zweiten Mal unter Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp. Der neue Kader wird dann unter einem neuen Motto auflaufen. Denn genau dies ist eine der Änderungen, die Klopp seit seinem Amtsantritt vorgenommen hat. Wie in einem YouTube-Video des DFB zu sehen ist, stellte Klopp zuletzt den U-Trainern das neue Motto vor: "Für Dich. Für uns. Für Deutschland."

Dieser Slogan soll in Zukunft das Handeln der Nationalmannschaft bestimmen. Es sei dort aus gutem Grund nicht "für mich" zu lesen, erklärte Klopp. "Denn die Nationalmannschaft ist nicht für mich, sondern für dich, für uns alle und verdammt noch mal für Deutschland", so der Bundestrainer weiter ."Wenn der Adler auf die Brust kommt, spielen wir anders", erklärte Klopp. Mit ihm selbst habe es etwas gemacht, mit dem Adler auf der Brust zu arbeiten, erklärte Klopp zudem. 

Dieses Gefühl will Klopp nun auch bei den Spielern hervorrufen. "Es sind einfach Messages, die wir haben", erklärte er. In Zukunft müsse es wichtiger sein, "wie man spielt" und nicht etwa ob man die besseren oder schlechteren Einzelspieler habe, so Klopp. Doch das neue Motto soll nicht nur in den Köpfen der Nationalspieler verankert sein, es soll den Akteuren auch physisch immer wieder vorgehalten werden. Ein Plakat mit dem Motto wird dafür nun stets in den Kabinen hängen.

Dies erinnert an eine Tradition des FC Liverpool. Bei Klopps ehemaligem Verein hängt traditionell ein Schild mit den Worten "This is Anfield", welches die Spieler vor dem Gang auf den Platz berühren.

11:46 Uhr

Körperliche Probleme zwingen NBA-Star in die Knie

Der lettische NBA-Star Kristaps Porzingis lässt seine Karriere im Basketball wegen gesundheitlicher Probleme ruhen. Der 31-Jährige war im Frühjahr zu den Golden State Warriors gewechselt, stand für das Team in der aktuellen Spielzeit aber noch nicht auf dem Platz. "Auf diese Saison mit dieser Mannschaft habe ich mich wirklich gefreut, aber als ich meine Belastung gesteigert habe, hat mein Körper nicht so reagiert, wie ich es erwartet hatte", teilte Porzingis in einem Statement via Social Media mit: "Es geht mir gut, aber ich bin nicht da, wo ich sein möchte."

Er habe sich daher dazu entschieden, "meine Gesundheit zu priorisieren und von dem Spiel, das ich liebe, Abstand zu nehmen". Ein Ende seiner Karriere verkündete Porzingis damit nicht ausdrücklich, auch ging er nicht genauer auf die gesundheitlichen Schwierigkeiten ein. 2025 war bei Porzingis das Posturale Tachykardiesyndrom (POTS) diagnostiziert worden, eine neurologische Erkrankung. "Es hat mich wie ein LKW erwischt", sagte er damals im Gespräch mit "The Athletic": "Das Atmen ging nicht gut, mein Motor lief nicht so, wie ich es wollte."

11:05 Uhr

Flugzeugabsturz: Cottbus-Fans bei Anreise gestoppt

Beim torlosen Remis im Zweitligaspiel von Energie Cottbus bei Eintracht Braunschweig fehlten zu Beginn viele Gästefans. Nun ist klar warum: Auf der Autobahn 2 nordöstlich von Magdeburg war ein Kleinflugzeug aus Schleswig-Holstein abgestürzt. Zwei Insassen konnten von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden. Nach dem Unglück wurde die Autobahn in Richtung Hannover gesperrt, erst am Abend wurde die Strecke dann wieder freigegeben - die Energie-Fans steckten deshalb im Stau fest. Eine Spielverlegung wurde zwischenzeitlich diskutiert.

"Tragisch. Solche Ereignisse sollten uns daran erinnern, ab und zu unser eigenes Verhalten zu hinterfragen. Auch im Fußball müssen wir uns bewusst machen, was wirklich wichtig ist. Mein Mitgefühl gilt den betroffenen Familien", sagte Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz nach der Begegnung am Freitagabend.

Die Cottbuser Mannschaft selbst war von dem Stau nicht betroffen. Viele Spieler erfuhren erst nach dem Schlusspfiff von dem Unglück.

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Kleinflugzeug stürzt auf A2 - beide Insassen tot

10:48 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Vormittag

09:52 Uhr

Überraschende Analyse zu Harry Kane

Obwohl Harry Kane laut Berichten nun Europas Top-Verdiener ist, wird sein Engagement für den FC Bayern einem Branchenkenner zufolge nun günstiger als vor seiner Vertragsverlängerung bis 2029. "Selbst wenn Kane künftig ein höheres Gehalt bezieht, wird er wirtschaftlich nicht teurer für den Klub, weil der FC Bayern keine Ablöse für ihn bezahlen muss. In der Rechnung der Bayern ist er über die bisherigen vier Jahre ablösetechnisch komplett abgeschrieben und dadurch sogar nicht so kostenintensiv wie bisher", erklärte Michael Reschke, seines Zeichens früherer Kaderplaner des deutschen Rekordmeisters, bei "Absolut Bayern".

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"Hätten sie ohne Kane einen Titel weniger gewonnen?"

30 Millionen Euro, inklusive Bonuszahlungen angeblich sogar etwas mehr, soll Kane beim FC Bayern künftig verdienen. Der 33 Jahre alte Engländer steigt damit dem Vernehmen nach zum bestbezahlten Fußballer Europas auf. Zweifel am Kane-Deal wegen seines fortgeschrittenen Alters teilt Reschke nicht. "Die Altersfrage stellt sich natürlich. Aber gerade die Top-Spieler können heutzutage auch in höherem Alter noch Spitzenleistungen bringen", betonte der 69-Jährige.

09:12 Uhr

Minnesota frisst die Sharks auf

Minnesota Wild mit dem deutschen Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm gehört weiterhin zu den stärksten Teams der NHL. Gegen die San Jose Sharks gelang in der Nacht auf Samstag ein 4:1, Minnesota steht an der Spitze der Western Conference gleich vor den Edmonton Oilers um Leon Draisaitl. Sturm erhielt gegen die Sharks gut zehn Minuten Eiszeit, blieb aber ohne Torbeteiligung. Teamkollege Kirill Kaprisow glänzte mit einem Tor und drei Assists.

Minnesota (27 Punkte) und Edmonton (25) sind die punktbesten Teams im Westen, den bislang einzigen direkten Vergleich entschieden die Oilers im Oktober für sich. Erst im Dezember treffen beide Mannschaften wieder aufeinander.

08:33 Uhr

Ski-Queen Lindsey Vonn schwärmt von neuer Liebe

Love is in the air: Ski-Alpin-Legende Lindsey Vonn schwärmt in den höchsten Tönen von ihrem neuen Freund Matthieu Bailet. Der französische Skirennfahrer sei ein "fantastischer Partner", sagte die US-Amerikanerin dem "People Magazine". Die beiden Ski-Alpin-Stars hatten ihre Beziehung im September öffentlich gemacht. Vonn sucht bei dem öffentlichen Umgang mit ihrem Liebesleben laut eigener Aussage nach der richtigen Balance. "Ich glaube, in der Vergangenheit war es bei mir eine Mischung aus Zurückhaltung und vielleicht auch aus zu viel Offenheit. Ich versuche, ein gutes Gleichgewicht zu finden", erklärte die 42-Jährige.

Bailet sei "großartig, und das wollte ich einfach mal teilen. Die Leute wissen jetzt, dass ich in einer Beziehung bin und glücklich bin, aber ich werde in Zukunft nicht allzu viel darüber preisgeben", stellte Vonn klar.

07:55 Uhr

"Das ist der schönste Moment in meinem ganzen Leben"

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"Das ist der schönste Moment in meinem ganzen Leben"

Der Hamburger SV gewinnt in der Fußball-Bundesliga 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach. Dabei feiert der 19-jährige Shafiq Nandja seinen Premierentreffer. Er selbst ist zu Tränen gerührt.

07:11 Uhr

Nach Mega-Zoff und Boykott-Drohung: Österreich verliert historisches Spiel

Österreichs Eishockey-Frauen haben in ihrem Premierenspiel bei einer A-WM eine Überraschung verpasst. Nach turbulenten vergangenen Monaten, in denen nach einem Streit mit dem Verband ÖEHV sogar ein Turnierboykott im Raum gestanden hatte, mussten sich die Aufsteigerinnen von Teamchef Alexander Bröms zum Auftakt im dänischen Esbjerg dem Vorjahresvierten Tschechien mit 1:4 (1:1, 0:1, 0:2) geschlagen geben. Österreich ging durch Anna Meixner (8.) zwar überraschend in Führung, die Tschechinnen gewannen aber letztlich souverän durch die Tore von Klara Hymlarova (19.), Natalie Mlynkova (34.) und Katerina Mrazova (53., 59.).

Die WM-Premiere Österreichs stand in den vergangenen Monaten sogar auf der Kippe. Im Zentrum des Streits mit dem Verband standen professionellere Bedingungen für die Spielerinnen. Im März hatten sie dem ÖEHV einen Katalog mit Forderungen vorgelegt. Nachdem Zusagen ausblieben, verzichtete elf Nationalspielerinnen um Kapitänin Meixner auf einen Lehrgang in der Slowakei. Auch ein WM-Boykott stand im Raum, erst im September wurde der Disput beigelegt.

06:22 Uhr

Teamkollege von Thomas Müller schwer erkrankt

Ein Teamkollege von Thomas Müller bei den Vancouver Whitecaps ist an Krebs erkrankt - und der Verein stärkt dem Fußballprofi nicht nur verbal den Rücken. Die Whitecaps bestätigten, dass sie den Vertrag mit Belal Halbouni, der mit Hodgkin Lymphom diagnostiziert worden ist und vorerst ausfällt, bis zum Ende der Saison 2027/28 in der Major League Soccer verlängert haben.

"Wir stehen hinter dir, Belal. Jeden Schritt des Weges", schrieben die Whitecaps in einem Post bei der Plattform X, in dem sie die Erkrankung des Defensivspielers bekannt gaben. Das Hodgkin Lymphom ist eine bösartige Erkrankung des Lymphsystems. "Belal und seine Familie haben die volle Unterstützung aller im Verein", sagte Axel Schuster, der deutsche Sportdirektor der Whitecaps FC. "Belal wird sich eine Auszeit vom Fußball nehmen, um sich auf seine Behandlung und Genesung zu konzentrieren. Wir werden ihn dabei jederzeit begleiten und freuen uns darauf, ihn wieder bei uns begrüßen zu dürfen, sobald es so weit ist."

Halbouni bedankte sich in einer Pressemitteilung beim Verein für die Unterstützung. "Die Art und Weise, wie dieser Verein mich unterstützt hat, geht weit über den Fußball hinaus und hat mir wieder einmal vor Augen geführt, was es wirklich bedeutet, Teil einer Familie zu sein", sagte der 26-Jährige. "Ich bin stolz darauf, dieses Wappen zu tragen, dankbar, Vancouver mein Zuhause nennen zu dürfen, und dankbar für die Hoffnung, die mir dieser Verein schenkt."

05:33 Uhr

"Einfach dumm" - Gladbach ärgert sich über eigenen Spieler

Alexander Blessin zuckte mit den Schultern, den "Knackpunkt" beim nächsten Rückschlag sprach er schonungslos an. "Es ist einfach dumm", sagte der Trainer von Borussia Mönchengladbach über den Platzverweis von Ko Itakura, "weil wir durch so ein Missgeschick, durch so einen blöden Fehler in Unterzahl geraten sind." Denn: Hätte der Tabellenletzte die Partie beim Hamburger SV (1:3) mit elf Spielern beendet, "hätten wir auf jeden Fall etwas geholt".

Itakura hatte in der 38. Minute die Gelbe Karte gesehen. In der Halbzeit sei dies explizit angesprochen worden, betonte Sportchef Rouven Schröder. Dennoch kam der Japaner nur vier Minuten nach Wiederanpfiff gegen Albert Grönbaek zu spät - und sah beim Stand von 1:1 von Sven Jablonski Gelb-Rot.

"Im Nachgang bist du immer schlauer", sagte Blessin bei Sky auf die Frage, ob er Itakura in der Pause besser ausgewechselt hätte. "Da kann man sich jetzt klug rausreden. Du denkst, er ist ein erfahrener Spieler." Es gehe aber nun nicht darum, "ihn abzustempeln". Schröder wurde dennoch ebenfalls deutlich: "Das weiß der Ko selber, das ist natürlich schlecht." Für das Bundesliga-Schlusslicht Gladbach war Itakuras Gelb-Rote Karte bereits der dritte Platzverweis in den elf Pflichtspielen dieser Saison.