Alexander Zverev hat die Ansetzung seines Halbfinals bei den US Open am Freitagnachmittag kritisiert. "Das spielt mir mit Sicherheit nicht in die Karten", sagte der 29-Jährige über sein Duell mit dem Russen Karen Chatschanow, das um 15 Uhr Ortszeit (21 Uhr MESZ) stattfindet.
Zverev und Chatschanow hatten am Mittwoch ihre Viertelfinals gewonnen. Die Amerikaner Frances Tiafoe und Ben Shelton waren bereits am Dienstag weitergekommen, dürfen allerdings nach Zverev um 19 Uhr in der Nightsession ran.

Zverev ist von Halbfinal-Ansetzung genervt
Einen Tag nach dem Aus von Titelverteidiger Carlos Alcaraz ließ der an Position eins gesetzte Hamburger dem Niederländer Botic van de Zandschulp beim 6:2, 7:5, 6:1 im Viertelfinale keine Chance und zog zum dritten Mal in New York in die Runde der besten vier ein.

Zverevs irre Schläger-Suche nimmt abrupte Wendung
"Es ist, wie es ist"
"Ich finde es etwas komisch, dass Leute, die zwei Tage freihaben, jetzt nach uns spielen", sagte der French-Open-Sieger. "Das habe ich in meinen zwölf Jahren auf Tour noch nie erlebt. Es ist, wie es ist. Es sind zwei Amerikaner im Halbfinale, ich kann verstehen, dass sie abends spielen wollen."
Zverev hatte seine bisherigen fünf Spiele beim Grand-Slam-Turnier in New York jeweils unter Flutlicht im Arthur Ashe Stadium absolviert. Deshalb wäre er für das Halbfinale gerne in seinem gewohnten Rhythmus geblieben. Das mögliche Finale würde er allerdings auch am Sonntag um 14 Uhr (Ortszeit) bestreiten müssen.
Dass die beiden Halbfinalisten, die einen Tag später ihre Viertelfinals gespielt hatten, nicht automatisch den späteren Termin bekommen, ist bei den US Open nicht ungewöhnlich. So durften die US-Stars Taylor Fritz und Tiafoe 2024 abends ran, obwohl sie nach ihren Viertelfinals einen Tag mehr Pause hatten als Jannik Sinner aus Italien und der Brite Jack Draper.

