Kompletter Einbruch

Swiatek scheitert bei US Open trotz Mega-Vorsprung

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Iga Swiatek fand irgendwann keine Mittel mehr, um den ersten Satz zu gewinnen. (Foto: IMAGO/ZUMA Press)
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08.09.2026 | 06:29 Uhr
Was für ein bitterer Abend für die ehemalige Weltranglistenerste Iga Swiatek: In ihrem US-Open-Achtelfinale liegt die Polin im ersten Satz nahezu uneinholbar vorne, hat Satzbälle - und verliert dann doch noch. Ihre Gegnerin ist dagegen eine Comeback-Queen.

Die frühere Siegerin Iga Swiatek aus Polen ist bei den US Open bereits im Achtelfinale gescheitert und hat dabei eine hohe Führung verspielt. Die sechsmalige Grand-Slam-Turniergewinnerin unterlag der chinesischen Olympiasiegerin Zheng Qinwen mit 5:7, 3:6. Dabei lag Swiatek im ersten Durchgang bereits mit 5:0 vorn, zeigte jedoch Nerven, vergab insgesamt drei Satzbälle und verlor sieben Spiele in Serie.

Zheng Qinwen trifft nun auf Jelena Rybakina aus Kasachstan. Die 27-Jährige ließ der zweimaligen US-Open-Siegerin Naomi Osaka aus Japan mit 6:1, 6:4 keine Chance. Mit einem Sieg und dem Halbfinaleinzug würde Rybakina die Spitze der Weltrangliste von Aryna Sabalenka aus Belarus übernehmen. "Ich will das schaffen, das ist eins meiner Ziele. Wenn ich so spiele wie heute, habe ich alle Chancen", sagte Rybakina.

Chinesin schafft Kunststück zweimal

Die frühere Weltranglisten-Vierte Zheng Qinwen hatte gegen Swiatek bereits in der dritten Runde gegen die Amerikanerin Madison Keys im dritten Satz mit 0:5 zurückgelegen, aber auch dort das Comeback geschafft. "Ich habe gezeigt, dass das kein Glück war", sagte sie. "Im ersten Satz habe ich sogar vergessen, wie es steht. So fokussiert war ich. Ich habe schon lange nicht mehr auf dem Centre Court gespielt."

Nach ihrem Olympiasieg bei den Sommerspielen von Paris 2024 ging es für die Chinesin zuletzt bergab, inzwischen steht sie nur noch auf Platz 121 der Weltrangliste. In New York musste sie sich deshalb durch die Qualifikation kämpfen und bestreitet im Viertelfinale damit nun bereits ihr achtes Spiel. "Ich bin nicht müde, ich bin ziemlich begeistert", sagte Zheng Qinwen.

Verwendete Quellen: ntv.de, ter/dpa