Zwei verletzte Stars

Havertz und Musiala sind "wahrscheinlich raus"

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25.09.2026 | 09:37 Uhr
Jürgen Klopps Debüt als Bundestrainer endet mit einem Remis - und zwei verletzten Profis. Für sein zweites Spiel muss Klopp wohl auf Kai Havertz und Jamal Musiala verzichten. Dafür dürften zwei andere Offensivspieler früher als geplant zum Team stoßen.

Jürgen Klopp muss bei seinem Heimdebüt als Bundestrainer wohl auf die Offensivsäulen Jamal Musiala und Kai Havertz verzichten. Das Duo sei "wahrscheinlich raus" für die zweite Partie in der Nations League am Sonntag (20.45 Uhr/ARD und im Liveticker bei ntv Sport) in Augsburg gegen Griechenland, sagte Klopp nach dem 1:1 (1:0) in Amsterdam gegen die Niederlande.

"Es sind beide im MRT, ich hoffe, wir bekommen heute Abend noch die Diagnose", führte Klopp bei RTL aus: "Ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist und die Jungs relativ zügig wieder einsatzfähig sind" bei ihren Klubs, ergänzte er.

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"Keine gute Nachricht"

Zehner Musiala zwickte beim Aufwärmen der Oberschenkel, für ihn startete Nadiem Amiri. "Das ist keine gute Nachricht", sagte Klopp über die Blessur des Münchners, "aber auch eine gute, weil es eine normale Fußballverletzung ist. Das ist ein Stück Rückkehr zur Normalität." Musiala hatte zuletzt nach einer Medikamentenumstellung mit Zusammenbrüchen zu kämpfen gehabt, hat dieses Thema aber inzwischen wieder im Griff.

Havertz musste früh im Spiel ein Foul von Quinten Timber mit offener Sohle einstecken, rote Striemen zierten seinen vorderen rechten Oberschenkel. Einige Minuten nach dem Vorfall griff er sich an den hinteren rechten Oberschenkel und signalisierte, dass er nicht weiterspielen kann. Für ihn kam der Frankfurter Younes Ebnoutalib zu seinem DFB-Debüt.

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"Wir sollten es machen"

Klopp wird auf die Verletzungen wohl reagieren. "Wir warten erst einmal ab. Aber dass wir neu nachdenken, ist klar. Wir können es und sollten es auch machen", sagte Klopp mit Blick auf sein Heim-Debüt gegen Griechenland. 

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Jonathan Burkardt oder Nick Woltemade wären Kandidaten, die bereits gegen die Griechen im Kader stehen könnten. Ursprünglich waren die beiden Stürmer erst für den zweiten Kader vorgesehen, der das Spiel gegen Serbien in München (1. Oktober) und das Rückspiel in Griechenland (4. Oktober) bestreitet. Klopp darf für jede Partie 20 Feldspieler und drei Torhüter nominieren. Sollten Musiala und Havertz ausfallen, hätte er derzeit nur noch 22 Profis zur Verfügung. 

Verwendete Quelle: ntv.de